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Lübeck.

Wie und wo man für 8 Thaler Pr. Courant in Besitz einer b a a r e n Summe von ungefähr

Iweimalhundert tausend Thalern

^tttdas unterzeichnete Commissions-Büreau unentgeldlich nähere Auskunft.

® \b desfallsige, bis spätestens den 15. Juli d. I. bei ihm eingehende frankirte Anfragen prompte Untwort ertheilen, und erklärt hiermit ausdrücklich, daß, außer dem daran zuwenden- den geringen Porw von Seiten des Anfragenden, für die vom Commissions-Büreau zu ertheilende nä­here Auskunft Niemand irgend etwas zu entrichten hat.

-ub--. 3», 1850. L°mmissiott--Kiir-°u,

Petri-Kirchhof M. 308 in Lübeck.

1471) Gießen.

Gewerb-Verein.

Generalversammlung: Samstag den 13. Juli, Abends 7% Uhr im Rathhaus.

Tagesordnung: Neuwahl des Vorstandes. Der Vorstand.

Blin-en-Anstnlt zu Friedberg.

Der Unterzeichnete zeigt hierdurch, znm Besten obiger Anstalt durch Herrn Universitätsdiener Schwarz zu Gießen eingegangene Liebesgaben 4 st. 54 fr. richtig empfangen zu haben, an, und fügt die Bemer­kung hinzu, daß stch nun fchon 3 Zöglinge in der Anstalt befinden und der 4te, ein Mädchen aus Bes- jnngen bei Darmstadt, nächsten 1. Juli eintreten wird. Noch aber harren von den 33 angezeigten Blinden 1018 der Aufnahme, obschon nur für kaum 8 auf ein Jahr die Mittel vorhanden sind.

Es svendele die Liebe bis heute etwas über 1100 fL, wovon zu Anschaffungen von Betten, Tischen, Stühlen, Lehrapparale rc. eine schöne Summe verausgabt werden mußte. Da aber die Liebe nicht auf- bört: ch hoffen wir, hat auch das Geben noch kein Ende. Wir hoffen es nicht nur, sondern wissen es gewiß, denn die tägliche Erfahrung gibt uns das Zeugniß. So gingen im Mai allein ein 251 fl 46 fr. Gewiß ein schöner Beweis von der Theiluahme an diesem Werke/ Wer sich aber auch von der Nothwendigkeil überzeugen will, de» laden wir auf's Freundlichste ein, die Anstalt zu besuchen und gewiß geht Niemand von dannen, ohne die Ueberzeuguug gewonnen zu haben: »Wahrlich, hier thut Hülfe noch und eine Liebesgabe ist hier am Platze." Der erste Rechenschaftsbericht liegt vor und vielleicht gestattet cS der Raum, einmal ihn in diesem Blatte abzudrucken. Mögen auch ferner alle wohlwollende Leser der Anstali bestens gedenken! Herzlich sagen wir den Gebern obiger, wie schon früherer Gaben, Dank mit der Versickerung der besten Verwendung.

Friedberg den 26. Juni 1850. ' I. P. Schäfer,

0^09) Vorsteher der Blinden-Anstalt.

1474) Gießen.

Kunftfeueewerk.

Unterzeichneter beabsichtigt, Sonntag den 3.August d. I. ein großes

brillantes Aunstfeuerwerb

mit Musikbegleitung abzubrennen; wozu eine Pränumeration eröffnet worden ist und der Pränu- merirende die Karte, erster Play, für 18 fr. erhält. Kassenpreis 24 fr.

Da ich den Schauplatz diesmal nicht auf dem Trieb, sondern ganz in der Nähe der Stadt an­ordnen werde, so hoffe ich recht zahlreiche Unterschrif­ten zu diesem Unternehmen zu erhalten.

Subscriptionslisten liegen bei Herrn Römer und in meiner Wohnung offen.

Carl Matthias, Brandgasse, Lit A. N. 147.

1476) Gießen.

Sonntag den 14. Juli findet eine

Ilbendunterhaltung

des hiesigen Arbeiter-Bildungs-Vereins im Saale des Prinzen Carl Statt, wozu alle demo- fratisch'gesinnten Einwohner Gießens höfllichst ein­geladen werden Diese Unterhaltung besteht in Tanz, und während der Pausen wird der Arbeiter-Gesang- Verein die Gesellschaft unterhalten.

Eintrittskarten sind bei der Ervedition des Hes­sischen Zuschauers, sowie bei den Herren I. Kunz, Chr. Müller und PH. Flett I. in der Mühl gaffe ä 18 fr. noch zu haben. Die Damen, welche zur Ausschmückung des Saales uns mit Kränzen beeh­ren wollen, mögen dieselben im Gasthaus zum Prinz Carl bis zum Sonntag Mittag gefälligst abgeben.

Das Comite.