Ausgabe 
13.3.1850
 
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e 500) Gießen.

Die fegensveicheM Gefolge §

durch die Anwendung der Goldberger'schen Kaiser!. König!. Oesterr. Allerhöchst Privileg, g a l v a n o - e l e c t r i s ch e n Rheumatismus-Ketten hervorgebracht, wer­den durch täglich aus allen Ländern der Welt eingehende Zeugnisse hochachtbarer Per­sonen jeden Standes aufs Neue dankend bestätligt und sollen nachstehend, statt jeden weiteren'Eigenlobes, einige dieser Atteste über die heilkräftige Wirksamkeit dieses weltrenommirten Heilmittels folgen. Man wolle nur, der vielen Nachbildungen und Verfälschungen wegen, beim Kaufe genau daraus achten, daß jede ächte Gold bergersche Kette in einem Kästchen wohl verpackt ist, das aus der Vorderseite den Namen:I. D. Goldberger" und aus der Rückseite den Kaiser!. K ö n i g l. O cster r. A dler und den Goldbergerschen Fabrikstempel in Gold­druck trägt und daß diese Ketten in Gießen nur bei Carl Frech vorrälhig sind.

Atteste.

Seit zwölf Jahren litt ich an gichtischen Beschwerden und starker Anschwellung des einen Knies, welches mir zum Oeftern nicht allein bedeutende Schmerzen verursachte, sondern mich auch im Gehen behinderte.

Durch die Anwendung und daS unausgesetzte zweimonat- liche Tragen der Goldberger'schen galvano - elektrischen Rheumatismuskette aber ist nicht allein jener,Schmerz gänz­lich, sondern auch beinahe die Anschwellung des Knies ver­schwunden, welches ich hiermit zu meiner großen Freude und gern dem Herrn Goldberger bescheinige.

Berlin den 6. Juni 1849.

(L 8.) du Trossel,

Königl. Preuß. Oberst, Brigadier der Land-Gendarmerie, Ritter des Rothen Adlerordens, so wie des eisernen Kreuzes rc.

Daß die galvano-elcctrischcn Kcttten von Goldberger bei nervös-rheumatischen Kopfleidcn, bei Gicht und chronisch­rheumatischen Affectionen aller Art sehr gute Dienste leisten, kann der Gefertigte der Wahrheit gemäß bezeugen und be­stätigen. Jnsbruck im Mai 1849.

Anton Schönach, Dr, ined. et. Chirurg.

Im Monat Juni d. I. habe ich eine Goldbergersche Rheumatismuskette für meine Frau, die an sehr heftigem Zahn- und Knochenweh im Kopfe litt, von Ihnen erhalt, n. Diese Kette hat bei meiner Frau die vortrefflichste Wirkung gethan, indem sie vom Tage an, wo sie die Kette anlegte, von allen Schmerzen freigeblieben ist. Diesen guten Er­folg werde ich gelegentlich zu rühmen nicht unterlassen, stelle Ihnen aber auch anheim von gegenwärtigem Schreiben öf­fentlichen Gebrauch zu machen.

Friesenhagen (Rheinprovinz), den 25. November 1849.

Müller, Bürgermeister.

Auf das Tragen der vor einigen Wochen bei Ihnen ge­kauften Goldberger'schen Nheumatismuskette empfinde ich so gute Wirkung, daß ich Sie ersuche, für den beifolgenden Betrag von 1 Thlr. 15 Sgr. mir eine der stärkeren Sorte dieser Ketten übersenden zu wollen An längerem Reißen in den Gesichtsknochen leidend,, bin ich dieses unausstehlich ge­wesenen, stets angehaltenen Schmerzes bereits ganz befreit.

Beckingen (i. d. Rheinprovinz), den 18. Sept. 1849.

Der Bürgermeister Hisgen.

491) Gießen. Ein noch in bestem Zustand sich befindender kupferner Braukessel, circa 8 Ohm haltend, ist billig zu verkaufen. Wo? sagt die Er- pedition d. Bltts.

478) Gießen. Einem verehrten Publicum beehre ich mich die ergebene Anzeige zu machen, daß ich mit meinen schon längst berühmten und als vortrefflich anerkannten guten Offenbacker Pfeffer­nüssen in 2 Sorten, Magenbrod für Magenkranke, ächten ackermännischen Brustpapilloten, ächten Base­ler Mandellebkuchen, ditto Theelebkuchcn, Wurm­kuchen, weißen ächten, nach Vorschrift und mehreren anderen neuen Conditoreiwaaren, auch dießmal den hiesigen Markt beziehen. Reelle Bedienung ver­sprechend, bitte ich um zahlreichen Zuspruch.

Meine Bude ist am Neustädter Thor mif Firma A. Urff u. Sohn,

Conditor.

477) Gießen. Ich bringe meinen Samen-

Handel in empfehlende Erinnerung.

W. Saue r's Wittwe.

504) Gießen. Ein Haufen guten Dünger

ist zu verkaufen und % Morgen Acker auf dem Hamm zu verpachten. Die Erpcd. d. Bl. sagt wo.

506) Gießen. Eine Kaute voll guten Dün­ger ist zu verkaufen. Wo? sagt die Erped. d. Bl.

Zu vermiethen-

384) Gießen. Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei Johannes Jnghard, auf dem Seltersweg.

476) Gießen. Ein Stübchen, sich für eine einzelne Person eignend, sowie eine Stube mit Kam­mer ist zu vermiethen bei Philipp Vogt, auf dem Neuenweg.

492) Gießen. Bei Wittwe Seipp ist das seither von Herrn Dr. Fischer bewohnte Logis zu vermiethen und mit Anfang des Monats Juni be­ziehbar.

493) Gießen In meinem Hause in der Sand­gasse ist eine Familienwohnung zu vermiethen und gleich beziehbar. C. Euler.

451) Gießen. Ein Triebviertel ist auf meh­rere Jahre zu verpachten. Das Nähere ist in Lit. C. Nr. 89 zu erfahren.