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993) Friedberg.
Dienstag den 28. Mai b. I., von Morgens 8 Uhr an, werden in der Behausung des verstorbenen Kaufmanns Joh. Heim. Fritz zu Friedberg eine Partie Staab-, Rund- und Band-Eisen, viele Oefen, Heerde, eiserne Achsen, Ketten, Drath, Kroppen, Pfluq- Schaaren, Blech, Schippen, Schlösser re. öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert. Bei annehmbarem Gebot wird diese Eisenwaare im Ganzen auch vor der Versteigerung abgegeben, und sind Kauflustige zur Ansicht derselben höflichst eingeladen.
967) Gießen.
Dienstag den 14. Mai, Nachmittags 2 Uhr, lasse ich verschiedene Möbels und Hausrath, darunter 2 Sopha's, Stühle, Tische, Kleiderschränke, Bettladen, Schreibcommode mit Aufsatz, ferner eine Partie Kartoffeln, guten Zwetschenlalwerg, gute reingchaltene Tischweine in Flaschen meistbietend versteigern. Letzterer wird auch aus der Hand billig abgegeben. Die Möbels können am 12. und 13. angesehen werden.
Gießen den 6. Mai 1850. Dr. Lanz.
Feilgeboten.
r 976) Gießen.
Die fegenseeicheK Gefolge-
durch die Anwendung der Gvldberger'schen Kaiserl. König!. Oetterr. Allerhöchst WMWM Privileg, galvano-electrischen Rhe um a tism us - K ctten hervorgebracht, wer-- den durch täglich aus allen Ländern der Welt eingehende Zeugnisse hochachtbarer Per- sonen jeden Standes aufs Neue dankend bestätigt und sollen nachstehend, statt jeden weiteren Eigenlobes, einige dieser Atteste über die heilkräftige Wirksamkeit dieses weltrenommirten Heilmittels folgen. Man wolle nur, der vielen Nachbildungen und Verfälschungen wegen, beim Kaufe genau darauf achten, daß jede ächte Gold berqersche Kette in einem Kästchen wohl verpackt ist das auf der Vorderseite den Namen: „3. T. Goldberger" und auf der Rückseite den Kaiser!.'Köni gl. Oesterr. Adler und den G oldbergerschen Fabrikstempel in Golddruck trägt und daß diese Ketten in Gießen nur bei Carl Frech vorräthig sind.
A t t e st e.
Daß Herrn Goldbergers' galvano-electrischen Rheu- matismuskettcn für die leidende Menschheit eine wahre Wohl- that sind, habe auch ich erfahren; denn mehr als 3 Jahre wurde ich von so furchtbaren rheumatischen Schmerzen des linken Armes geplagt, daß ich einigemal vor Schmerzen ohnmächtig wurde. — Die Anwendung von ärztlich ordinirten Salben, von kalten Sturzbädern und anderen Mitteln konnten dieses hartnäckige liebel nicht bannen. Erst nachdem ich im Monate März 1819 die rheumatische Kette des Herrn Goldberger angelegt, fühlte ich nach etwa 8 wöchentlichem Gebrauche derselben, eine merkliche Besserung des Uebels und bin nun, Dank der glücklichen Erfindung des Herrn Goldbergers von meinen Leiden gänzlich befreit.
Kuttenberg, (Böhmen) den 8. Januar 1850.
Adalbert Sequens, Crutnnal-Rath.
Unterzeichneter bezeugt hiermit, daß er nach vielseitiger Anwendung der Gold berg er' scheu Nheumatismuskettcn die Ueberzeugung erhalten hat, daß dieselben vollkommen ihrer Bestimmung entsprechen, indem alle diejenigen, welche dieselben wegen rheumatischer Schmerzen irgend eines Körper- thciles anhaltend trugen, von ihren Leiden befreit blieben.
St. Goarshausen den 24. Sept. 1849. ■
Dr. Koch, Herzogl. Nass. Med.-Nath.
An einem heftigen Rheumatismus leidend, der besonders eine Zeitlang meinen rechten Arm und Fuß gelähmt hatte, gebrauchte ich eine Go ld b erger'sche galvano-electrssche Nheumatismuskette die mir nicht nur von jener Lähmung geholfen, sondern auch auf meine durch Rheumatismus oft gefährlich entzündeten Augen einen solchen Eindruck gemacht bat, daß ich zu hoffen berechtigt bin, auch dieses liebel durch jene Kette ganz verbannt zu haben.
Züllichau, Pr. Brandenburg, den 28. August 1819.
Der Maurermeister Hänisch.
Nach genauer Prüfung der Gold berg er'scheu galvano- electrischen Nheumatismuskette und Vergleichung derselben mit mehreren ihr nach gemachten Apparaten hat der Gefertigte gefunden, daß die Goldber ger'sche Kette, vermöge ihrer richtigen wissenschaftlich basirten Construction jede dem Gefertigten bekannt gewordene Nachahmung derselben m ihrem heilsamen Einflüsse auf den menschlichen Organismus bei weitem übertrifft und sich wesentlich zu ihrem Vorthei le unterscheidet.
Wien den 80- Mai 1849.
(L. S.) Dr. Carl Sterz,
K. K. Primararzt des allgemeinen Krankenhauses zu Wien, ordentliches Mitglied der Wiener medizinischen Fakultät und der K. K. Gesellschaft der Acrzte zu Wien.
848) Gießen. Mostsenf, Senf in Töpfen, Limburger Käse, Stängelstärke, Sago, Hagebutten, trockenes Obst, Chvkolade, weißen und rothen Wein rc. bei Höste reich
auf der Mäusburg.
994) Wetzlar.
Gg. Chr, Vepler in Wetzlar empfiehlt sein Lager von ächter Wermuth-Essen; (Extrait d’Absynthe) um den billigen Preis ä 15 Sgr. per Bouteille.
1001) Gießen.
Arische Hefe?
per Maas 36 Kreuzer
im Hause des Herrn Philipp Vogt auf dem Neuen Weg Lit. B. Nr. 114.
985) Gießen. 18 bis 20 Centncr gutes Heu sind zu verkaufen. Wo? sagt Ausgeber b. BlttS.


