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710) Gießen. G

705) Gießen. Meine neu erhaltene Maaren in Mousseline dc Laine, Barege, Crepp de soll, Brillantine, Cameleon, Jaconet, französi­scher Cattun und Bergal, Seiden- und Halbseiden­stoffe, Shawls, Foullards, Fichus, Bänder, Son­nenschirme , Strohhütc, Bouquetts und noch viele der neuesten Putzgegenstände empfehle ich zu den billigsten Preisen, ebenso alle Arten Besatz auf Kleider und Mantillen und Franzen zu den Fabrik­preisen. M. Heß.

696) Gießen. Morgen in bestem Zustande befindliches Land auf dem Hamm ist zu verpachten. Will). Köhler.

697) Gießen. I. G. Appel empfiehlt ro- then, weißen und Luzerner Kleesamen in bester Qualität.

688) Gießen. 3 Nachttische, 2 Sophas und 3 Bettladen sind zu verkaufen. Das Nähere ist in der Erped. d. Bltts. zu erfahren.

Zu vermiethen-

707) Gießen. Ein Familien-Logis, bestehend aus 3 Stuben, Küche, Kammer, Keller und Holz­platz ist zu vermiethen und bis den 1. Juli be­ziehbare G. Lony

auf dem Neuenweg.

684) Gießen. Das von Hrn. Hofg.-Advoc. Syndicus Bender bewohnte Logis in meinem Neben­bau vor dem Wallthor, bestehend in 3 Stuben, 2 Kabinetten, Küche und Kammer ic. ist anderweit zu vermiethen und den 1. Juli zu beziehen.

Bergmann.

685) Gießen. Die zweite Etage in meinem Nebenbaus auf dem Seltersberge ist anderweit zu vermiethen und bis zum 20. Juni l. I., vielleicht auch früher, beziehbar. L. Keßler.

694) Gießen. In dem Hause der Adolph Schmidt Wittwe ist ein Logis zu vermiethen, be­stehend aus 2 Stuben, 2 Kammern, 2 Böden, 2 Verschlügen im Keller, 1 Holzplatz, 1 Schweine­stall und Mistenstätte. Das Nähere ist zu erfahren bei Peter Löber.

698) Gießen. In Nr. 84 auf dem Aster­weg ist eine Familienwohnung zu vermiethen. Nä­heres bei der Erped. d. Bltts.

695) Gießen. Auf der Rothhohl ist ein Garten zu vermiethen, derselbe hält 80 Ruthen, ^i Peter Löber.

Vermischte Nachrichten.

687) Gießen. Meinen Verehrtesten Gönnern und Kunden mache ich die ergebenste Anzeige, daß ich das von meinem verstorbenen Vater geführte Schuhmachergeschäft im Namen meiner Mutter nach wie vor fortbetreibe und bitte, das seit einer Reihe von Jahren meinem Vater geschenkte Zutrauen auch auf mich übergehen lassen zu wollen, indem reelle und prompte Bedienung stets mein eifrigstes Bestreben sein wird.

Carl Franz II.

Sohn des verstorbenen Ehr. Franz.

Mit Bezug aus obige Aunonce zeige ich hier­mit an, daß alle mich angehenden Geschäfte nur durch meinen Sohn Carl betrieben werden, ich dem­nach alles ohne dessen Wissen Vorgehende niemals beachten werde.

Gießen den 3. April 1850.

Chr. Franz Wtw.

Lit. A. Nr. 5.

681) Gießen. Einem verehrlichen Publicum zeige ich ergebenst an, daß ich mich als Schuh­machermeister dahier etablirt habe. Indem ich da­her zu jeder Zeit für geschmackvolle und dauerhafte Arbeit Sorge tragen werde, glaube ich mich der Hoffnung hingeben zu dürfen, mit recht zahlreichen geneigten Aufträgen beehrt zu werden.

Gießen den 5. April 1850.

Nicolaus Wendel, wohnhaft im NebenhäuSchen öes Buchbinder H. Hofmann.

703) Gießen. Nächst kommenden Sonntag, als den 7. d. M. wird die Wirthschaft in dem L. Jahreis'schen Garten am Neustädter Thor er­öffnet, und wird bemerkt, daß auch Morgens ver­zapft wird. K. Wirth.

693) Gießen. Es wird für einen hiesigen Gasthof ein Ausläufer gesucht. Näheres bei der Erped. d. Bltts.

686) Gießen. Ein mit guten Zeugnissen versehenes Mädchen wird sogleich in Dienst ge­sucht. Das Nähere in der Erped, d. Bl.