AnzeigMatt

der

Stadt und des Regierungsdezirks

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Mittwoch den^üT^März

19

Auswärts abonnitt man sich bei allen Postämtern In Gießen bei der Erped. (Eanzleiberg Lit. B. Nr. 1.) Einrückungsgebühr für die gespaltene LorpuSzeile » kr.

Erscheint wöchentlich ,wei Mal: Mittwoch und Sonnabend. Preis des Jahrgangs für Einheimifche 1 ft. 30 kr., für Auswärtige incl. Postaufschlag 1 st. 42 kr.

Amtlicher Theil.

Arrstellungem

Die Forstcandida ten Wilhelm Sommer aus Butzbach und Winheim aus Bingenheim sind auf den Forst-, Jagd- und Fischerei-Schutz im Revier Gießen verpflichtet worden.

Gießen den 28. Febr. 1850. 424)

Polizeiliche Bekanntmachung.

Gefundene Gegenstände.

Eine alte Kappe, eine bunte wollene Arbeitstasche und ein Paar Socken sind gefunden und au Gr. Polizeibüreau dahier abgegeben worden.

Gießen am 5. März 1850.

Versteigerungen.

415) Gießen.

Montag den 11. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem RathhauS die zum Nachlaß des Seilermeisters Philipp Berger dahier gehörende Im­mobilien, als: Grundb. IDKlftr.

71061«« 278 Grabgarten hinter dem Stockhaus,

2S/19,13 2Z2 Acker im Altenfeld auf das Bruch, 27is4 330 Acker zwischen dem Sand- und

Erdkauter Weg,

37i64 68 Acker am Nahrungsberg,

nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen den 4. März 1850.

Der Beigeordnete Rühl.

412) Gießen.

Dienstag den 19. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des Buchdrucker C. Schild

dahier folgende Buch- und Steindruck-Gerälhschaften circa 17 Centner Schriften in verschiedenem Grade, 2 eiserne Buchdrucker-Pressen von Gebrüder Henschel in Cassel, 2 lithographische Pressen von de Bary in Offenbach, eine ältere desgl., circa 50 lithogra­phische Steine in verschiedenen Größen, parlicen- weise oder im Ganzen öffentlich meistbietend ver­steigert werden. Die Gegenstände können in der Wohnung des Lithogr. C. Schild durch mich ein­gesehen werden. Die Bedingungen werden im Ber- steigerungstermine bekannt gemacht. Zum Mitbieten werden nur Personen zugelassen, die notorisch zah­lungsfähig sind oder ihre Solvenz alsbald nachweisen.

Gießen den 1. März 1850.

Der Beigeordnete Rühl.

414) Gießen.

Montag den 18. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus auf freiwilligen Amrag des Schuhmachermeisters Philipp Steuer­wald dahier, die demselben zustehenden Immobi­lien, als: