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baren Gebote erzielt werden sollten, die Hofraithe sowohl, als auch die Güterstücke auf 3 Jahre verpachtet werden.
Gießen den 21. Januar 1850.
Im Auftrag dessen Bevollmächtigter C. Weidig.
169) Oberbessin gen.
Versteigerung aus den Abbruch. Montag den 11. Februar d. I., Mittags 12 Uhr, will der Unterzeichnete seine Hofraithe, bestehend in Wohnhaus und Scheuer, 54 Fuß lang und 32 Fuß breit, von gutem Eichenholz erbaut, wegen Auswanderung nach Amerika, auf den Abbruch versteigern lassen.
Oberbessingen den 26. Januar 1850.
Johannes Hofmeister.
Feilgeboten.
157) Gießen. Ich beabsichtige die eine oder die andere Hälfte meines Wohnhauses, wovon jedoch eine jede von der anderen getrennt, ein für sich vollständiges Ganze bildet, aus freier Hand zu verkaufen und lade Kaufliebhaber ein, sich wegen des Näheren mit mir zu benehmen.
Ph. Lüdeking.
176) Gießen. Wein, guter Qualität, und rein gehalten, verzapft ä 20 kr. die Flasche.
Ferd. Mayer, a. d. Kirche.
141) Gießen. Wegen Räumung meines Lagers von Cigarren offerire ich dieselben, bei Abnahme von */io Kistchen, zu den Einkausspreisen und bemerke, daß bei Bündeln von 25 Stück nur ein kleiner Preisaufschlag statt findet.
G. Schmidtborn.
174) Gießen. Ich bin willens, mein auf dem Seltersweg gelegenes Wohnhaus, nebst Hofraum, Stallung und Hintergarten, aus freier Hand zu verkaufen. Carl Schiesser.
158) Gießen. Seidenhüte, in der diesjährigen neuen Faeon, empfiehlt Ph. Lüdeking.
171) Gießen. Fastenbretzeln, Berliner Pfannkuchen, Kreppeln und sonstige mürbe Backwaaren täglich frisch zu haben bei Carl Noll
in den Neuenbäuen.
164) Es ist der am mittelsten Riegelpfad bele- gene, ehemals v. Burische, einen halben Morgen haltende, Garten zu verkaufen, oder zu verpachten. Derselbe befindet sich im besten Stande, enthält viele Obstbäume aller, sowohl der frühesten als
spätesten, Sorten, sieben vor zwei Jahren angelegte Spargelbeete, einen gut ausgemauerten, verschließbaren Ziehbrunnen mit dem vorzüglichsten Trinkwasser, einen sehr ertragsfähigen-Boden und ein zweistöckiges Häuschen, welches bewohnt werden kann.
134) Gießen. Vanille, ausgezeichneten Per- lenthee, Ceylon- und Java-3immet, Chokolade in verschiedenen Qualitäten rc. bei I. G. Appel.
170) Laubach. In hiesigem Gräflichen Brennholzmagazin ist trockenes Buchen-Scheidholz, zu 5 fl. der Stecken, gegen gleich baare Zahlung, zu haben.
Laubach den 29. Januar 1850.
Die Verwaltung Triebert.
132) Gießen. Düsseldorfer und andere Punsch- Essenze, feinsten Arrac, Rum in verschiedenen Qua- liiäten, Senf Sardellen und Häringe empfehle ich zur geneigten Abnahme. I. G. Appel.
Zu vermieten-
177) Gießen. Mein vor einigen Jahren neu erbautes Nebenhäuschen ist zu vermiethen und bis zum 1. April d. I. zu beziehen. H. Hofmann, Buchbinder.
168) Gießen. Ein Logis ist zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden bei
Carl Steinberger in der Löwengasse.
Vermischte Nachrichten.
175) Gießen.
Fortbildungsklasse sür confirmirte Mädchen-
Der Unterricht in der Fortbildungsklasse für confirmirte Mädchen hat am 1. Februar seinen Anfang genommen, und der Unterzeichnete, bittet fernere Anmeldungen zur Aufnahme in dieselbe bald bei ihm machen zu wollen. Der Plan, der zur Zeit noch nicht gedruckt ist, kann auf Verlangen zur Einsicht mitgetheilt werden.
Balser, Freiprediger.
161) Gießen. Für die vielen Beweise der Theilnahme, die ich sowohl während meines jetzigen als früheren Aufenthalts dahier, von al len Seiten erhalten habe, sage ich hiermit den Gießener Bürgern und Einwohnern meinen Dank. Ich bitte zugleich um Entschuldigung, wenn ich Einzelne, wegen meiner beschleunigten Abreise nichtpersönlich besuchen konnte.
Gießen den 26. Januar 1850.
H. Dernburg.


