Ausgabe 
31.10.1846
 
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1660) Frankfurter Lebensversicherungs-Gesellschaft, bestätigt durch Beschluß hohen Sennts der freien Stadt Frankfurt,

Gruudcapital

Urei Millionen f*nleien»

Tie von hohem Senate bestätigte Frankfurter Lebensverficherungs-Gefellschaft versichert Capitalien und lebenslängliche Rente», welche nach dem Ableben des Versicherten au feine Erben oder au jede andere von ihm bezeichnete Person oder an den Znbaber der Poliee be­zahlt werden; gewährt Versicherungen, deren Beträge nach einer bestimmten Reihe von Jah­ren an den Versicherten selbst öder an seine Erben bezahlt werden; eonstituirt Leibrenten, so daß man je nach Verschiedenheit des Alters 10 bis 17 vym Hundert jährliche Zinsen erlangen kann. Der Wir­kungskreis der Gesellschaft umfaßt alle Geschäfte, jene in anderen Formen durch Ausstattungs-An statten, Wittwen- und Sparkassen, vollzogen werden.

Die aus Lebenszeit Versicherten sind an dem Gewinne der Gesellschaft betheiligt, ohne daß sie von den möglichen Verlusten betroffen oder zu Nachzahlungen augebalten werden können. Prospeetus und Tarife, so wie jede weitere Auskunft, können bei dem unterzeichneten Hauptagenten empfangen werden.

(Diese Gesellschaft bat mit der Frankfurter Versichernngs-Gesellschaft gegen Feuer­schaden durchaus keine solidarische Gemeinschaft; jede dieser beiden Anstalten besitzt ihren vollkommenen getrennten Sicherheits-Fonds und besteht kraft besonderer Statuten).

Gießen im October 1846.

Der Haupt-Agent der Frankfurter Lebensversicherungs-Gesellschaft I. G. Appel.

1800) Anzeige für & am eit!

Unterzeichnete f welche seit einer Reihe von Jahren in größeren Städten Deutschlands mit dem besten und allgemein anerkannten Erfolge, Unterricht im Kleidermachen ertbeilte, will auf hiesigem Platze eine Schule eröffnen, worin ihre, einer jeden Dame gewiß willkommene Kunst, Kleider in beliebigen Moden nach dem Maaße ohne Muster zuzuschneiden und geschmackvoll auzufertigeu, in kurzer Zeit gründ­lich erlernt werden wird.

Der erste Cursus beginnt mit dem 1. k. M.

Damen, welche an dem Unterricht Theil zu nehmen wünschen, belieben über das Nähere gütige Rücksprache mit mir zn nehmen.

Gießen den 29. October 1846.

Nosa Rothenberg, geb. Löwenstein

Lil. D. v4S 3. auf dem Kreuz.

1794) Dienstag den 3. November wird Unter­zeichnete im Gasthaus zum Einhorn, Abends 6 Uhr, ein Concert zu geben die Ehre haben, wozu sie die Freunde des Gesangs ergebenst einladet.

Gießen den 29. October 1846.

Eva Hoeger-Heinefetter.

1757) Eine Beamtenfamilie (im Kreise Bie­denkopf) sucht ein braves Mädchen als Köchin rind Haushälterin, welches auch in weiblichen Handarbeiten erfahren ist und gleich cinhrtcn kann. Nähere Auskunft gibt auf fraukirte Briefe

die H einzerling'sche Buchdruckerei in Biedenkopf.

1770) Abonnements-Billets auf das Winter­semester für's Frisiren, das Dutzend 3 st., das halbe Dutzend 1 st. 30 fr., welche zu jeder Zeit benutzt werden fonnen, sind zu haben bei

Christoph Oppermann, Frijeur in der Nähe vom Einhorn.

1790) Es sucht Jemand in hiesiger Stadt 400 Gulden gegen gerichtliche Obligation zu leihen. Ausgeber d. Bltts. sagt wer?

1775) Daß ich jetzt bei Herrn Schuhmachermei­ster Berg I. in der Löweugasse Lit. C. ^4$ 90. wohne, mache ich hiermit bekannt.

Louis Stroh, Buchbinder.