Ausgabe 
24.6.1846
 
Einzelbild herunterladen

Beilage

zu JV1

des , . . _

Bnz-igeblatts für die Stadl und de« Kreis G,eKe»

1086) vorräthig

Vermischte Nachrichten.

1092) Unterzeichneter bringt seine neu errichtete Lithographie-Anstalt in empfehlende Erinnerung, und macht besonders auf nachfolgende Gegenstände, als: Rechnungen, Kosteuveizeichniffe, Wechsel und Anweisungen, Frachtbriefe, Burgermeisterei-Berichte, Speisekarte» und Nachtzettel, sowie Wein- und Waaren-Etiquetlen; als auch Ball- und Visiten­karten u. s. w. aufmerksam, welche bei demselben zu den billigsten Preisen stets vorrätbig zu Haben sind. S. Reiß.

1089) Aus dem so eben erschienenen Rechen­schaftsbericht der

Feilgeboten.

Männer- und Knaben-Badebosen sind Julius W al lach, am Markt.

LebensversirHernngsbank f. D.

tu Gotha

für 1845 geht, neben anderen sehr befriedigenden Ergebnissen, hervor, daß 380,600 Thlr. an dre Erben von 234 gestorbene,, Mitglieder» vergütet wurden, und daß sich bei einer Jahreseinnahme von 929,397 Thlrn ein reiner, an die Versicherten zu vertheilender Ueberschuß von 190,441 Thlrn. ergab. Der Bankfonds ist auf 4% Mill. Tblr., die Zahl der Versicherte» auf 13468 Pers, gestiegen.

Versicherungen werden vermittelt durcl, Dr. Bansa in Gießen und Dan. Bepler jun. in Wetzlar^ 1084) Für die Abgebrannten in Alfeld sind weiter bei mir eingegangen:

Von Frau F. 1 ft. 45 fr., von Frau V. 1 ft. wofür ich im Name» der Unglücklichen herzlich danke.

Gießen den 25. Juni 1846.

Gg. Fulda.

1088) Es wünscht ein Mädchen noch einige Tage in der Woche im Weißzeug-Rähen und Flicken Beschäftigung zu finden. Das Nähere ist zu erfah­ren in der «Katharinengasse Lit. C. 172.

1087) Die Schuhmacherzunft hat die Preise ihrer Leichenwagen herunter gesetzt, und zwar ein­schließlich des Fuhr- und Deckerlohns, .

1) der neue Wagen mit der schwarzen Krone, statt 4 fl. 2 fr., zu 3 ft.;

2) derselbe Wagen mit der weißen Krone, statt 4 fl. 26 fr., zu 3 fl. 24 fr. und

3) der alte Wagen, statt 2 fl. 20 fr., zu 1 fl. 50 fr. Christian Friedel, Zunftmeister.

1079) Bei der gestrigen Clubbgesellschaft im Buschischen Garten ist ein fast noch neuer schwarz seidener Regenschirm mit Fischbeingestell gegen einen andern vertauscht worden, um dessen Umtausch gebeten'wird. Wo? sagt Ausgeber d. Bltts.

1077) Ein circa 11 Monate alter, schwarzer Dachshund, mit gelben Füßen, etwas Weiß an den vier Pfoten, weißer Brust und einem kah­le» gebrannten Fleckchen auf dem Kopf, ist am Montag abhanden gekommen; wer mir denselben wieder verschafft, erhält eine Belohnung.

Dr. Dieffenbach.

1080) Künftigen Sonntag den 28. Juni findet Harmonie- und Vans-Musik auf der Badenburg Statt. L. Hoffmann.

1046) In nachstehenden frisch erhaltenen Sä­mereien , als: langem und halblangem weißem Herbstrüben-Saamen, Nüßchen, Winter-Kopf-Salat, (im September zu säen), breitem Wmter-LP.nat, sowie breitem und krausem Endivien empfiehlt sich zur geneigten Abnahme bestens

W Löber's Wittwe, bei Herrn Jer. Becker auf dem Neuenwege wohnhaft.

Zu vermieten.

933) Das bisher von Herrn Professor Dr. 5Sernt)er bewohnte L"gis in meinem Hause auf dem Seltersberge ist anderweit zu vermiethen.

Gicßeu den 16. Juni 1846.

Profess. Dr. H. v. Ritgen.

1078) Eine Familienwoknuug ist zu ver- miethe» bei Philipp Heinbach,

vor dem Selterstbor.

1076) Mein in der Löwengasse stehendes Wohn­haus ist durch den Tod des Herrn Steuer-Com- miffärs Schüler anderweit zu vermiethen, oder auch aus freier Hand zu verkaufen.

Herbert, Tborschrnber.

1067) Gr Hess. 3« sl Loose.

Ziehung den 1. Zull d Z.,

Gewinne: fi 40,000, 10,000, 5,000, 3 000, 6 ä 1000, 10 ä 400, 20 ä 200 ic.

' Dazu sind Original- 50 fl. Loose bei dem Unterzeichneten billigst zu vermiethen.

C. L. Reiß.