Ausgabe 
22.8.1846
 
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Künstl. v. Achen. Hr. Schneider, Fuhrm. v. Marburg. Hr. Engelbach, Bote v. Biedenkopf. $mt. Privat!. Zinkhan v. Meerholz u. Uhrig v. Ehrigheim. Jungfern Metzler, Schmidt u Alt v. Rüdigheim Hr. Schäfer, Privatm. v. Wohnbach. Hr. Günther, Handelsm. v. Stürzhausen. Hr. Becker, FM. v. Erbach.

Im Darmstaedter Haus: HlN. Geschäfts!. Bach V. Mornshausen, Latt v. Griedel, Kreb v. Eichelheim, Götte v. Hauenthal u. Stier v. Gerau. Hr. Manriwitz, Lehr. v. Altona. Hrn. Pumpenmach. Heil u. Rheinfranck u. Hr Wei­gand, Kupferschm. v. Mainz. Hr. Petry, Steinh. v. Mar­burg. Hr. Conrady, Lehr. v. Ebersgöns.

In der Sonne: Hrn. Handels!. Goldmann v Ershau­sen, Funck v. Sellnrod u. Beisiegel v. Wetzlar. Jungfer Kricb v. Beuern.

hl der Rose-, Hr. Schlosser, Geschästsm. v. Kirschgar- ten. Hrn. Handelst. Wagner v. Großenbuseck u. Laub v. Merlau. Hr. Jung, Barb. v. Weyher. Hr. Christ, Bäck, v. Grünberg. Hr. Bölsing, Bürgcrmcist. v. Babenhausen. Hr. Kuhn, Uhrm. v. Breslau. Hr. Reuter, Bezirksb. v. Gladenbach.

Haus- und Landwirthschastliches.

Mittel gegen Frostbeulen.

Im Bergedorfer Wochenblatte empfiehlt der homöo­pathische Arzt Dr. Krüger als ein bewährtes Mit­tel gegen Frostbeulen einen Balsam, welcher aus einem Theile des mit Weingeist ausgezogenen Saftes der sogenannten echten Küchenschelle, also aus einem Theile der Tinctura pulsatillae und aus 100 Theilen Weingeist besteht. Man schütte zwei Eßlöffel voll des besagten Balsams in eine Flasche kalten, vorher ab­gekochten Waffers, schüttle das Ganze ungefähr 5 Mi­nuten kräftig um und bediene sich sodann der Mischung wie folgt: Der leidende Körpertheil wird mit einem Eßlöffel dieser Flüssigkeit so lange eingerieben, bis er wieder ganz trocken geworden ist. Diese Einreibungen mässen des Morgens beim Erwachen und des Abends vor dem Schlafengehen, in schlimmen Fällen auch ein bis zwei Mal während des Tags, stattfinden. Sind es die Hände, welche erfroren sind, so wasche man sie des Morgens eine halbe Stunde nach dem Einreiben mit kaltem Wasser rein, Abends unterbleibe dies aber; eben so ist die Abwaschung der Füße mit kaltem Wasser nur seltener und nur des Morgens zu gestatten. Bei eiternden Frostbeulen tauche man Lein­wandläppchen in das mit Balsain vermengte Wasser, drücke sie aus, lege sie auf die leidende Stelle, und über diese bringe man trockene Compressen an; sobald die Läppchen heiß und trocken werden, erneuere man sie, wobei man nicht versäumen darf, die leidenden Stellen täglich ein Mal mit frischem Wasser zu reinigen.

In den Privathäusern.

Bet Hrn. Geh. Hofr. Langsdorfs: Frl. Bergen ».Ober­hörlen. Bei Fr. Hofger.-R. Danz: Jungfer Schnabel v. Schlitz. Bei Fr. Advoc. Müller: Hr. Dr. Müller, Mess, v. Fürth. Bei Hrn. Prof. Frhr. Dr. v. Liebig: Hr. Volhard, Avvoc v. Darmstadt u. Frl. Moldenhauer v. Würzburg. Der Wittwe Dieffcnbach: Jungfer Vormhals v. Arnsberg. Bei Hrn. Kfm. Hensel: Hrn. Oecon Hensel u. Kammer v. Bellersheim. Bei Hrn. Stud. Gaßner: -6r. Gaßmann, Buchhändl. v. Hamburg. Bei Hrn. Dan. Wirth: Frls. Müller u. Ochs v. Hanau .. Bei Hrn. Kfm. Heß: Hr. Rosenbach, Kfm. v. Frankfurt. Bei Wittwe Stohr: Frl. Grebe v. Trais.. Bei Hrn. Schmiedmeist. Bieber: Hrn. Privatl. Seuling u. Hofmann v. Altenbuseck. Bei Hrn. Seil. Hilgard : Hr. Reimerschmitt, Seil. v. Grimma. Bei Hrn. Taglöhn. Schmall: Jungfer Krommer v. Reinhards- Hain. Bei Hrn. Kfm. Stern: Jungfer Steinberg v. Erda. Bei Hrn. Lehr. Braun: Frl. Valand v. Cassel. -- Bei Hrn. Sattlermeist. Walz: Hr Köhler, Kfm. v. Altenschlirf. Bei Hrn. Schreinermeist. Werner.- Hr. Fischer, Bäck. v. Lich. Bei Wittwe Leng: Fr. Rappold v. Altenburg. Bei Hrn. Stud. Schmitt: Hr. Pfaff, Gand, v. Friedberg.

Um Moos auf Grasplätzen zu zerstören, ist empfohlen worden, dieselben mit Lehm zu überstreuen, man hat jedoch dadurch Schaden für das Gras ge­habt. Dagegen war ein starkes Eggen sehr nützlich; obgleich es das Ansehen hatte, als wenn das Gras sehr stark beschädigt sei, so war doch die Folge, daß nicht nur das Moos getötet worden war, sondern auch der Graswuchs gar sehr sich verbesserte. Die beste Zeit zu dieser Operation ist, wenn das Land feucht ist, Auch soll das Moos dadurch zerstört werden, wenn man Schaafe oder Rindvieh aus den Grasplätzen in Härten liegen läßt, wenn nämlich dadurch der Boden sehr fest getreten wird.

Vertilgung -er Schaben.

Man nehme eine Handvoll gekochter Erbsen und mische etwas Ofenruß darunter. Die Schaben fressen gekochte Erbsen sehr gern und fallen daher gierig über obige Mischung her, welche für sie ein schnell­wirkendes tödliches Gift ist.

Das Eierlegen der Hühner soll befördert wer­den, wenn man denselben gemahlene Leinsaamenscha- len, welche mit siedendem Wasser angemacht und mit 73 Eichel- und eben so viel Waizenmehl zu dickem Brei verarbeitet sind, in Form von Kügelchen von der Größe einer Bohne zu fressen giebt.

Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei in Gießen.