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Feilgeboten.
1920) Das Neueste und Geschmackvollste in Seidenstoffen zu Kleidern und Ritten, Sammt, Bändern, Blumen, Spitzen, Blonden, Tüllen, Pariser Stickereien, als Kragen, Pellerinen, echte Batist-Taschentücher sowie in Bielefelder ganz Leinen u. s. w.
Ferner empfehle ich Lamas, Mousselines de laine, Thihet, Orleans, Napolltaine, Shawls, Foulards, Schleier, Fichu, Cravatteu, Schlips, Halsbinden, fertige Herrnhemden von Bielefelder Leinen, Kragen, Chemisets, Sammttaschen rc.
Sodann viele angefangene und fertige Stickereien, sowie Stramin, Wolle, Litzen, Perlen, Quim- pen und Frangen rc. zu den billigsten Preisen.
M. Heß, Lit. A. »A8 55.
1929) Ruff. Caviar, Frankfurter Bratwürstchen, marinirte Häringe, poln. Salat empfiehlt
Louis Lind.
1914) Gut gesteppte Kattun- Couverten
zu dem billigsten Preise empfehlen Gebe. Heß, Kreutz Lit. C. .*5 190.
1917) Zn Stauchenwolle, sowie in allen Sorten wollenen und baumwollenen Strickgarnen in bester Auswahl empfiehlt sich
Carl Wusetzky, Strumpfwirker, Lit. D. J/g 177. in der Marktstraße.
1921) Soda-Oel-Kernseife ganz trocken, sowie Stearin-Lichter, 1. Sorte, empfiehlt M. Heß.
1915) Federweißer 1846r, die Maas 40 und 48 fr., bei Ludwig Schneider
im Schwanen.
1865) Ausgesetzte Maaren, um damit aufzuräumen, 60 Mousselines de laine Kleider von 5 bis 7 ff., Alpacca, Thihet, Orleans, Napolitaine, Lama zu Kleidern und Mänteln, große Shawls ä 3fl. 30 fr., Foulards, Shäwl- chcn rc. empfiehlt M. Heß,
Lit. A. 55.
1932) Königl. Sardinische Loose, worin die Gewinne a st. 60,000, 8000, 2000 rc. und Kurf. Hess. Loose, worin die Gewinne 36,000, 8000, 4000, rc. Ziehung den 1. Decembcr 1846. Großh. Badische 35 fi. Loose, 20 Gewinne ä 1000 st Ziehung den 30. November 1846. Original-Loose sind zu haben bei
Aron Heichelheim, auf dem Scltcrsweg.
1926) Eine starfe Parthie dauerhafter Fässer, 2—4 Ohm haltend, jedes mit 8 eisernen Reifen versehen, namentlich für Oeconomen zum Transport vorzüglich geeignet, sind zu verfaufen. Wo? sagt die Erped. d. Bltts.
Zu vermiethen.
1916) Das von Hrn. Rupp bewohnte Logis ist zu vermiethen und int Februar beziehbar.
Wittwe Heichelheim, auf dem Lindenplatz.
1918) Das von Hrn. Dr. Mettenheimer und Familie bei mir bewohnte Logis, aus 4—6, auch mehr heizbaren Zimmern rc. bestehend, ist anderweit zu vermiethen. Dr. Braubach.
1876) Zwei möblirte Stuben sind zu vermiethen auf der Mäusburg Lit. B. jVS 30.
Vermischte Nachrichten.
R n n s t - V e r e 1 n.
Zn der am 14. d. M. gehaltenen Versammlung aller stimmberechtigten Mitglieder des Vereins, wurden folgende Beschlüsse gefaßt:
1) Wegen unvorhergesehener Schwierigkeiten, soll in diesem Jahre keine Gemäldeausstellung veranstaltet werden.
2) In Betrachtung der herrschenden Theuerung sollen im bevorstehenden Winter keine öffentlichen gesellschaftlichen Versammlungen unv Belustigungen der Vereinsmitglieder stattfinden.
3) Es sollen daher für das laufende Jahr 1846 keine Beiträge erhoben werden, mit Ausnahme von 24 kr. für die laufenden Ausgaben und die Verbindlichkeiten des Vereins, auswärtigen Vereinen gegenüber.
4) Der Verein soll übrigens fortbestehen und die bisherigen Statuten in Kraft bleiben. Mitglieder, welche gesonnen sein sollten, aus dem Verein auszutreten, haben daher dieses schriftlich vor Ostern 1847 anzuzeigen.
Gießen den 15. November 1846. Der Vorstand.
Hierzu eine Beilage.


