Ausgabe 
14.11.1846
 
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S89

166o) Frankfurter Lebensversicherungs-Gesellschaft,

befiätiqt durch Beschluß hohen Senats der freien Siadt Frankfurt,

Grundcapital

Urei, MitHameaa f*aiM,eau

Die von hohem Senate bestäftgtc Frankfurter Lebensversicherunfts Gesellschaft versichert Kapitalien und lebenslängliche Renten, welche nach dem Ableben deö Versicherten an seine Erben oder an jede andere von ihm bezeichnete Person oder an den Znbabcr der Police be­zahlt werden; gewährt Versicherungen, deren Beträge nach einer bestimmten NeiHe von Zah­len an den Versicherten selbst oder an seine Erben bezahlt werden; constituirt Leibrenten, jo daß man je »ach Verschiedenheit des Alters 10 bis 17 vom Hundert jährliche Zinsen erlangen kann. Ter Wir­kungskreis der Gesellschaft umfaßt alle Geschäfte, die in anderen Formen durch Ausstattungs-An­stalten, Wittwen- und Sparkassen, vollzogen werden.

Tre auf Lebenszeit Versicherten sind an dem Gewinne der Gesillschaft belheiligt, ohne daß sie von den möglichen Verlusten betroffen oder zu Nachzahlungen angehallen werten foinrtt. Prospectus und Tarife, so wie jede weitere Auskunft, können bei dem unterzeichneten Haupragenten empfangen werden.

(Diese Gesellschaft hat mit ter Frankfurter Versichernngs Gesellschaft gegen Feuer­schaden durchaus keine solidarische Gemernschair; jede dieser beiten Anstalten besitzt ihren vollkommen getrennten Sicherheits-Fonds und besteht kraft besonderer Statuten).

Gießen im October 1846.

Der Haupt-Agent der Frankfurter Lebensversicherungs-Gesellschaft I. G. Appel.

1912) Der junge 14jährige Clavier-Virtuose und Componist Carl Jäll ans Triest, welcher bereits mehrmals mit außergewöhnlichem Beifall in Frankfurt spielte, beabsichtigt Donnerstag den 19. November auch hier in Gießen ein

C o n c e r t

zu geben, wozu ihm von dem hochvereh'l. Vor­stand des Geseüschaftsvereins der Clubbsaal be­willigt wurde. Nach Zeitungsnachrichten und P-i- vatbriefen leistet der junge Jäll so Außcroident- liches, daß er schon jetzt den tüchtigsten, jetzt le­benden Klavierspielern zur Seite gestellt werden kann. Man macht die Musikfreunde Gießens auf den bevorstehenden Kunstgenuß mit der Bemerkung aufmerksam, daß Herr Jäll sein eigenes ausge­zeichnetes Instrument mitbringen wird.

Hofmann.

Frischbacken.

Sonntag den 15. November. Christian Wallen­fels in der Wallthorstraße. Balthasar Wallenfels an der Wettergasse. Adolph Seil in der Neustadt. Johannes Jug- hard auf dem Seltersweg.

Kirchliche Änzsißen.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst. Am 15. November. Morgens: Kirchenrat- t)r. Engel. Nachmittags: Candidat Briegleb von Berstadt. (Probepredigt.)

Die Psarrgeschäfte in der nächsten Woche be­sorgt Kirchenrath l)r. Engel.

1889) Ein gesittetes reinliches Mädchen, wel­che-- mit guten Zeugniffen versehen, im Kochen und Putzen erfahren ist, wird auf Weihnachlen zu miechcn gesucht. Wo? sagt d. Erped. d. Blatts.

Katholische Gemeinde.

Getauft. Den 9. November Dem hiesigen Bür- ger und Schneidermeister, Georg Christian Horepseck, ein Sohn, Iran; Leopold, geboren den 18. Oetober.

Br-gekommene und abgereiste Fremden

In den Gasthäusern.

Im Ruppen: Hr. Beckmann Postsecret. v. Frank-urt- Hr. Schott, Privatm. v. Hamburg. Hr. Hausner, Wirth v. Marburg. Hr. Namstadter, I)> »»al. v. Berlin. Hr. Ackermann, Devon, v. Bockenheim. Hr. Deibel, Kfm v. Hanau. Hr. Dr. Stevenftn, Lehr. v. Cassel. Hr. Schenck, Bergr. v. Ludwigshülie. Hr. Oppenheim, Kfm. v. Cöln.

vom 10. bis 12. November 1846.

Hr. Hartmann, Bück. v. Hadamar. Hrn. Kfl. Götz u. GrieS< mann v Frankfurt. Hr. Hauff, Fabrik, v. Bielefeld. Hr. Burgmann, Kfm. v Coblenz. Hr. Hübel, Privatm. v. Ufin­gen. ' Hr. Müller. Kfm. v. Strasburg Hr. Gundelsinger, Oecon. v. Nauheim. Hr. Hetlinger, Kfm. v. Ulm. Hr. Zirps, Sind. med. v Heidelberg Hr. Schilling, Oecon. v. Hannover. Hr. Leimbach, Apoth. v. Schwetzingen. Hrn.