zu Jfä des Anzeigeblatts für die Stadt und den Kreis Gieften.

Feilgeboten.

1135) Ich habe im Auftrage eines auswärti­gen Freundes circa 80 Mött Hafer zu verkaufen.

L. Iah reis.

1131) Ein, in einer gangbaren Straße gelege­nes, Wohnhaus ist aus freier Hand zu verkaufen. Bei wem? sagt die Erpedition d. Bltts.

1141) Unterzeichneter ist gesonnen, sein in der Kaplansgaffe gelegenes Wohnhaus mit allem Zu- gehör billig zu verkausen. F. Wirth.

1134) Bayrisches Bier, die Flasche 6 fr. ver­kauft L. Iahreis.

1137) Der Unterzeichnete beehrt sich, einem hoch­zuverehrenden Publikum die ergebenste Anzeige zu machen, daß er auch diesen Markt mit seinen schon längst berühmten, guten Offenbacher Pfeffernüssen in 2 Sorten, magenstärkendcm Mageubrod, frischen Mailänder Makronen, Zimmetschnittchen, Zimmet- waffelchen, Thee-Lebkuchen, ächten Nürnberger und Bateler Mandel-Lebkuchen, ächten Ackermännischen Brustpapillotteu und sonst noch schöner Auswahl von Conditoreiwaaren bezieht.

Ferner empfiehlt er sich auch mit einer schö­nen, großen Auswahl spanischer Cigarren, ächtem und gutem Siegellack, das K zu 30, 36, 54 fr , 1 fl. 18 fr., 2 fl. und 2 ft. 30 fr.

Seine Bude ist vor dem Ncustädtcr Thor mit der Firma bezeichnet:

A. Urff und Sohn, Conditor.

Vermischte Nachrichten.

1145) Herr Bngmanski, ehemaliger Militair- Arzt, welcher den rechten Arm ein gebüßt hat und sich den eignen, sowie den Unterhalt seiner im Vatcrlande zurückgelassenen Familie durch die Ver­fertigung seiner Handarbeiten zu verschaffen sucht, hat den Wunsch ausgesprochen,

Donnerstag den 9. d. Mts., Abends 6 Uhr, in dem Gejellschaflshause die Art seiner Bestre­bungen zu zeigen.

Die von Herrn Briginansfi vorgelegten At­teste edler Menschenfreunde, namentlich auch aus unserem Vaterlanbe, sind so günstig, daß der Ge­sellschafts-Vorstand es sich zum besonderen Ver­gnügen macht, den Billardsaal zu dem frag­lichen Zwecke, zur besagten Stunde zur Disposition zu stellen und um recht zahlreiche Betheiligung bei der Production zu bitten.

Herr Brigmanski glaubt jede andere Aner- fennung seiner Produktionen als beliebigen fünstigen Betheiligung bei der Entäußerung seiner Manu- facruren, ablehnen zu dürfen.

Gießen am 6. Zuli 1846.

Der Vorstand des hiesigen Gesellschafts-Vereins. »««»§»»» M W

W 1155) Morgen, als am Don- gg M nerstage, beginnt mein Unter* M M richt wieder. Die betreffenden M

Eltern wollen gefälligst ihre M Kinder davon in Kenntniß M W setzen. W

g » F-lk-nb--». H

KUKKLK8KKN.UKN.K

1129) Zn ein hiesiges Geschäft wird ein braver Laufbursche gesucht. Von wem? sagt Ausgeber d. Blattes.

1130) Zn der verflossenen Woche hat sich ein zweijähriger brauner Hühnerhund mit weißen Hin­terpfoten verlaufen; derselbe hört auf den Namen Caro.

Wer Auskunft über seinen jetzigen Aufenthalt zu geben weis, oder ihn an die Erpedition dieses Blattes abliefert, erhält eine sehr gute Belohnung.

1138) Ausstellung eines großen Museums von Kunst- und Natur­gegenständen, lebenden Thiercn und einem ana­tomischen Kabinet.

Diese für jeden Stand und jedes Alter höchst interessante Ausstellung bleibt uur 8 Tage ausgestellt und wird die verschiedene Mannich- faltigkeit jeden Kunst-und Naturfreund ansprechen. Eintrittspreis mit Inbegriff des anaiomischen Cabincts 12 fr., ohne denselben 6 fr., Kinder die Hälfte.

Der Schauplatz ist vor dem Neustädter- thor in der großen grünen Bude.

Jacob Knillinger.

1132) Auf dem letzten Studentenball im Buschi- schen Garten sind ein Schleier, ein Taschentuch und zwei Regenschirme liegen geblieben, welche bei mir in Empfang genommen werden können. Krämer.