Ausgabe 
4.2.1846
 
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Im jMlert Hr. Dörr, Apoth. v. Biedenkopf. Hrn. »fr. Noll v. Frankfurt u. Kolbe v. Darmstadt.

Hir«k: Hrn. Handelsl. Sonneberg v. Aßlar u. Haubensack v. Gönningcn. Hrn. Fuhr!. Finkernagel v. Sei­bertenrod, Älingelhöfrr u. DöngeS v. Eckelshausen.

Im Stem: Hr. Hesel, Müll. v. Waldgirmes. Hr. Höner, Privatm. v. Buchenau Hr. Hehler, Fuhrm. v. Sachscnberg. Hr. Meper, Handelsm. v. Schabenhausen Hr. Lunker, Access, v. Darmstadt. Hrn. Occon. Lutz v. Freien­seen u. Enters v. Unterseibertenrod. Jungfer Winderling r. Oberau. Hrn. Privatl. Bender v. Marburg, Krämer u. Breitenstein v. Biedenkopf. Hr. Müller, Fuhrm. v. Alsfeld. Hr. Weller, HandelSm. v. Klimbach. Jungfer Meper v. Lahr. Hr: Bartlcben, Häfn. v. Göttingen. Hr. Blöcher, Schulvic. v. Roth. Hr. Mütze, Privatm. v. Vöhl.

Im Darmstaedter Haus: Hr. Walter, HandklsM. v. Bockenau. Hrn. Geschäfts!. Leng v. Münzenberg, Kraft v. Ulrichstein, Beck ». Niedcrohmen u. Weitzel v. Hopfgarten. Hr. Dippel, Gastw. v. Leisel. Hr. Leitner, Handelsm. a. Tprvl. Hr. Drullmann, Fuhrm. v Wetzlar. Hr. Seckel, GeschästSm. v. Eichelshelm. Hr. Tplius, Rentmelfl. v. Beienheim. Hr. Diegcl, GeschästSm. v. Maulbach. Hrn. HandelSl. Eschle v Fortwangen, Braun v. Winterberg, Bick- mann v. Fulda u. Gaffer a. Tprol. Hrn Geschäftsl. Cla- vin v. Hamburg, Lütkemann v. Münden, Ditzel v. Frank­furt, Becker u. Haus v. Darmstadt.

In der Sonne: Hr. Wagner, Handelsm. v. Beuern. Fr. Knipxel v. Rosenthal. Hr. Hampel, GeschästSm. v.

Haus- und Landwirthschaftliches.

Verbackung der ßartüffdit unter das Srod.

Folgendes Verfahren wurde vom Herrn O. N. Geyer im landwirchschaftlichen Verein des Frei­burger Bezirks (Königreich Sachsen) empfohlen: rohe Kartoffeln werden geschält und zerrieben und Mittags mit kaltem Wasser übergossen; so bleiben sie bis Abend zur Entsäurung stehen, das braun ge­wordene Wasser wird nun abgegossen und die Masse auSgedrückt; dann wird diese mit kochendem Wasser zu einer dünnen Suppe gerührt. Ist sie bis zur Lauwärme abgekühlt, so läßt man den Sauerteig in dieser ganz flüssigen Kartoffelsuppe zerfließen und arbeitet nun so viel Roggenmehl ein, als zur ge­hörigen Steifheit des Teiges nöthig ist. Die Nacht gährt der Teich und wird am andern Morgen aus­geknetet. Nach dieser Methode gewinnt man ein sehr gutes Brod, in welchem man von Kartoffeln gar nichts wahrnimmt. Die Ersparniß ist dabei sehr groß; denn man ersetzt mit 1 Scheffel Kartoffel % Scheffel Roggen.

Hochelheim. Hrn. Handelst. Lißmann v. Reincrod u. Erb v. Beuern. Hr. Forkel, GeschästSm. v. Gießen.

/,. der Kose: Hr. Frank, Handelsm. v. Oberohmcn. Hr. Schmitt, Musik, v. Krofdorf. Hr. Nagel, Buchb. v. Grünberg. Hrn. Cigarrcnmach. Wollens u. Stemmeper v. Bremen. Hr. Stein, Schmied v. Nidda. Hr. Zobel, Tuchm. v. Hersfeld. Hr Seibert, GeschästSm. v< Breldenstcm.

In den Privathäusern.

Bei Hrn. Kausm. Beifuß: Hr. Butzbach, Handels»,. v. Friedberg. Bei Hrn. Oeccm.-Rcchn. Dauernhe,m: Hr. Simon, Privatm. v. Odernheim. Bei Hrn Hofger-Adv. Krauskopf: Hr. Lang, Revicrverw. v. Niederweidbach. Bei Fr. Negier.-R. Heß: Hr. Heß, Kausm. v. Mainz. - Bei Hrn. Tapez. Renner: Hr. Nenner, Schrein, u. Jungfer Storkc v. Frankfurt. Bei Hrn. Schuhm. Hanitsch: Hr. Zimmermann, Fris v. Bremen. Bei Hrn. Asseff. Stem: Hr. Lisberger, Privatm. v. Lich. Bei Wittwc Rothenber­ger: Hr. Kahn, Handelsm. v. Friedberg. Bei Hrn. Hofger.-Sccret. Stürz: Frl. Deibel v. Gladenbach. Bei Fr. Pfarr. Briegleb: Frl. Langsdorf v. KirchgonS. Bei Hrn. Gastw. Heß: Fr. Schwalm v. Frankfurt. - Dec Hrn. Stud. Bernhardt: Hr. Heger, Access, v. Darmstadt. ,®ct Hrn. Schreiner», Haubach: Hr. Müller, Oecon. v. Günte­rod. Bei Hrn. Regier-R. Eckstein: Frl. Renner ».Fried­berg. Bei Hrn. Stud. Grein,: Hr. Bopp, Cand. v. Mannheim. Bei Hrn. Kamm-Secret. Schmitt: Hr. Schmstt, Kreissecret. »..Alsfeld. Bei Hrn. Gärin Georg: Jungfer Georg v. Ockstadt. Bei Hrn. Stadtgcr.-Dien. Schneider: Hr. Brandstädter: Act.-Gch. v. Großgerau. Bei Hrn Kauf,». Müller: Frl Prill v. Düren.

tlcrfahren, das Schilf auf dcn Wirfcn zu verniehtcn, damit cs das Heu nicht ver­derb e.

Das Schilfrohr, welches häufig aus etwas feuch­ten Wiesen wächst und der Güte des Futters sehr nachtheilig ist, verstockt sich unvermerkt so stark, daß die Wiesen bald kein anderes Gras mehr tragen. "In solchen Fällen,, erzählt ein Herr Moulins, "habe ich mit Glück folgendes Verfahren angewendet. Ich lasse das Rohr ganz zeitig im Frühjahre knapp an der Erde weghauen und streue auf jeden Stock etwas Kohlenpulver (Steinkohlenaschc, so wie die Rückstände aus den Kalk- und Ziegelösen, bewirken dasselbe.) Sie vergehen und an ihrer Stelle er­scheint gutes Gras.,,

Ameisen.

Es wird angegeben, daß Kochsalz auf die Woh­nungen oder Ausenthaltsörter der Ameisen gestreut, diese sicherer vertreibt, als andere Mittel, namentlich Terpenstnöl.

Druck und Verlag der ®. D. Brüh loschen Buch« und Steindruckerei in Gießen