Ausgabe 
30.11.1844
 
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Zu vermiethen.

2014 Ein Logis, bestehend in 5 hutzbaren Pie­cen, Magd- und Vorrathsfammer, Küche mit Speisekammer, besonderem Keller und Holzstall, nebst Mitgebrauch der Waschküche ist bei mir zu vermiethen. Wießell,

Hofgerichts-Advocat.

1993) Eine vollständige Familienwohnung, auch eine einzelne Stube mit Möbel versehen, ist zu vermiethen in Lit. C. M 125 in der kleinen Lö­wengasse bei C. Krauskopf,

Herrn-Kleidermacher.

1060) Der untere Stock in meinem neuen Hause vor dem Selterschor, bestehend aus 6 heiz­baren Zimmern, heizbarem Coridor, Küche, Magd- und Speisekammer, Keller, Bodenkammer, Holzplatz und Mitgebrauch der Waschküche nebst einem Stück Garten, ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen.

Dr. Zu st. Liebig.

Auözuleihen.

1969) Bei Unterzeichnetem sind 1000 ft. Vormundsgeld, gegen eine gericht­liche Hypothek zu 472 Procent, ganz oder theilwcise, auszuleihen, mit "dem

Bemerken, daß weniger als 400 ft., zu 5 Pro­cent verzinßt werden müssen.

Großenlinden am 21. November 1844.

Der Gr. Hess. Bürgermeister Menges.

1991) 139 ft. 82 fr. liegen bei dem Un­terzeichneten zum Ausleihen bereit.

Allendorf a. d. Lumda am 25. Nvvbr. 1844.

Deines, Kirchenrechner daselbst.

1992) 250 ft. sind aus dem Kirchenfonds zu Beuern bis zum 15. Februar 1845 auszuleiben, lieber das Nähere gibt der Unterzeichnete Auf­schluß.

Allendorf a. d. Lumda am 25. Novbr. 1844.

Deines,

Rechner des Kirchenfonds zu Beuern.

Vermischte Nachrichten.

Die Gemälde-Ausstellung duhier

wird auf vielseitige Wünsche noch weitere 8 Tage stattfinden; wovon man das knnstliebende Publikum benachrichtigt.

besonders billiger Bedienung. C. Th. Heerz, Uhrmacher, Gesellschafts-Hause gegenüber.

lrecller und G. dem

/ 2006) Einem verehelichen Publi- 5?

kum mache ich die ergebenste

l MM'zeige, daß ick mein Geschäft von jji&ss/. Schotten hierher verlegt habe, und em- k!'M' pfcble mich zu allen in mein Geschäft rin# schlagenden Arbeiten, unter Zusicherung

Bei dem für hiesige Stadt projectirlen, al­lerdings sehr wünschcnswerthen Bau einer In­dustrie,, Kunst- und Festhalle könnte ohne beson­dere Kostenvermehrung noch einem anderen, hier sehr großen Bedürfnisse abgeholfen werden. Es fehlt nämlich hier gänzlich an einem gehörig ge­schützten Locale zu Trockenbehältern, worin bei ungünstiger Witterung die Weißzeugwasche der hiesigen Einwohner, deren Abtrocknung namentlich in den Regenmonaten die Hausfrauen oft in die peinlichste Verlegenheit setzt, aufgenommen werden könnte. Ein solches Local, das in mehrere Piecen abgetheilt, daher geräumig sein müßte, würde sich, da die projectirte Industrie,Halle ja ohnehin wohl

unbezwcifelt einen Dachboden bekömmt, auf diesem der Größe des Gebäudes selbst entsprechenden ge­räumigen Boden finden, der in mehrere verschlos­senen Abthcilungen getheilt blos zu diesem Zwecke verwendet und ganz dazu aptirk werden könnte, was an sich nur einen sehr geringen Kostenauf­wand erfordern würde, der übcrdieß durch eine kleine Abgabe für den davon Gebrauchmachenden gar leicht gedeckt werden könnte und sich in der Folge bei dem gänzlichen Mangel eines solchen Locals hier voraussichtlich gut verinteressiren würde. Man zweifelt dabcr nicht, daß dieser ohnmaßgcblicbe Vorschlag, wodurch einem von sämmtlichen hie­sigen Stadtbewohnern längst gefühlten dringenden Bedürfnisse abgeholfen wird, gehörigen Orts An­klang und Berücksichtigung finden werde.

2002) Für die Abgebrannten in Sachsenberg sind cingegangen: Von einem Ungenannten 1 fl., von Hrn. Dr M. 1 fl. 30 fr., von Hrn. V. K. 1 fl., von Frau Pros. Schwabe, Wittwe 1 fl., von Hrn. Daniel Keil 1 fl. 20 fr., von Frau v. Krug 3 Rthlr. in Preußischen Kassenscheinen.

Joh. Balth. Noll.