Ausgabe 
27.7.1844
 
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Zu vermiethen.

1286) Zwei möblirte Stuben mit Cabinct und Sopka sind zu vermiethen in Lit. B. 145 auf dem Neuenweg.

1200) Zn Lit. A. in der Flügelsgasse, sind niedrere möblirte Zimmer mit Kabinetten, mit ober ohne Möbel zu vermiethen.

1268) Drei möblirte Stuben sind auf das nächste Semester zu vermiethen bei

P. Chr. Franz, Schneidermeister.

1060) Der untere Stock in meinem neuen Hause vor dem Seltersthor, bestehend aus 6 heiz­baren Zimmern, heizbarem Condor, Küche, Magd- und Speisekammer, Keller, Bodenkammer, Holzplatz und Milgebrauch der Waschküche nebst einem Stück Garten, ist zu vermiethen und auf den 1. October zu beziehen. Br. Just. Liebig.

1262) Ein Logis von 5 Zimmern, mehreren Kammern, Küche, Holzplatz, Keller und Wasch­küche ist zu vermiethen und Ende October bezieh­bar.

H. A. Jughard.

1279) Bei Georg Nöber aus dem Kreuz ist eine kleine FamUienwohnung zu vermiethen und sogleich beziehbar.

Auszuleihen.

1269) 1000 fl Vormundschaftsgeld v00olNL) liegen zum Ausleihen bereit, Ausgeber d. Bltts. sagt wo?

1282) 130 ff. Verwaltungsgeld können ausge­liehen werden; bei wem? sagt d. Erped. d. Bltts.

Vermischte Nachrichten.

Die Herren Gewerbtreibenden, welche mit ihren Lieferungen für die hiesige per­manente Industrie-Ausstellung noch im Rückstände sind, werden dringend ersucht, die betreffenden Gegenstände baldigst einzuliefern, da die Eröffnung der Anstalt davon abhängig ist.

Gießen den 18 Juli 1844.

Der Vorstand des Localgewerbvereins daselbst.

1276) Allgemeine

Uentenanstatt zu Darmstadt.

Die außerordentliche Theilnahme, welche die allgemeine Reuten-Anstalt während ihres kurzen Bestehens bereits gefunden hat und die Ausdeh­nung, welche sie zu nehmen anfängt, geben einen nichr geringen Beweis für die Gemeinnützigkeit und wohlthätige Wirksamkeit dieses vaterländischen Instituts, und es ist nicht zu bezweifeln, daß das­selbe in wenigen Jahren schon einer feder andern derartigen Anstalt in Beziehung auf Mitgliedcr- zahl wird gleichgestellt werden können.

Die Anstalt ist kein Unternehmen der Privat- spcculatic-n, sondern beruht auf Gegenseitigkeit; sie wird von der hohen Staats-Regierung über, wacht und ihre Jahresrechnungen werden von einem in großer Achtung stehenden Colleg, der Großh. Rechnungs-Kammer, auf den Grund der Statuten, geprüft, eine Einrichtung, welche sich keine andere Anstalt ähnlicher Art erfreuen kann. Indem ich deshalb hoffe daß auch ein kiesiges ver- ehrliches Publikum das gedachte Institut zu wür­digen wissen wird, mache ich noch darauf aufmerk­

sam, wie mit der erwähnten Anstalt auch noch eine Depositeri-Casse und Schuldentilgung verbunden worden ist. Hierdurch ist Gemeinden, Corpo- rationcn und Privaten nicht nur Gelegenheit ge­geben, Gelder anzulegen und solche stückweise wie­der zurück zu nehmen, sondern es können auch durch jährliche Zahlung auf Zins und Capital- Schulden nach einer bestimmten Reibe von Jahren abgetragen werden, ein Bortheil, welcher gewiß sehr beachtet zu werden verdient.

Schließlich beziehe ich mich noch auf den Prospectus, welcher unentgeidlich bei mir zu haben ist und lade zu einer recht zahlreichen Theil- trabtne höflichst ein.

Gießen im Juli 1844.

I. G. Appel, Agent.

1284) Der 2te Thcil von Marrtfats Se- reival Keen, aus der Hofmann'schen Leihbiblio­thek, ist verflossenen Dienstag in der Nähe des Kreuzes verloren gegangen; der redliche Finder wolle ihn an dieselbe zurückgeben.