Ausgabe 
27.1.1844
 
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eingekehrt sind, ihr Fuhrwerk die Nacht über auf der Straße ohne Laterne, oder ohne die Wagendeichsel gehörig aufgezogen und verwahrt zu haben, stehen lassen, das einschlagende Polizeigericht auf die desfalls erhobene Denunriation die in dem §. 15 der erwähnten Verordnung angedrohte Polizeistrafe von 30fr. bis 5 fl. jedesmal gegen den Wirth und nicht gegen den Fuhrmann zu erkennen hat, daß jedoch dem Wirtbe der Rückgriff gegen den Fuhrmann Vorbehalte» bleibt, zu welchem Behufe die Dcnuncianten angewiesen werden, in 'vorkommenden Contraventionsfällen den Wirth und den Fuhrmann, sobald als möglick, davon in Kenntniß zu setzen, daß die Deuunciation erfolgen werde, damit der Wirth hierdurch Gelegenheit erhält, seinen Regreß gegen den Fuhrmann zu nehmen.

Darmstadt, am 20. Tccember 1843.

Aus allerhöchstem Auftrage.

Großherzoglich Hessisches Ministerium des Innern und der Justiz.

da Th i 1.v. Rabenau.

Besondere Bekanntmachung.

103) Da von höherer Behörde der Auftrag zur Aufstellung der diesjährigen Musterungsliste einge­langt ist; so werden alle diejenigen, welche Depot- ausprüche machen wollen, hierdurch aufgefodert, solche alsbald oder doch wenigstens vor Abnahme- der Ortsliste dahier anzuzeigen, indem später angemel­dete gesetzlich nicht berücksichtiget werden können.

Gießen den 25. Januar 1844.

Der Gr. Bürgermeister Gg. Reiber.

102) Die Schulgelder vom 4. Quartal 1843 aus der Realschule und der Stadtschule sind inner­halb 8 Tagen an die Stadtkassc zu bezahlen.

Gießen am 25. Januar 1844.

Der Stadtrechner

Nern.

Versteigerungen.

1932) Montag den 29. Januar 1844, Nachmittags 2 Uhr,

soll die dem Hermann Goldmann dahier gehörige Hofraithe

1) 15 iHKlftr. Wohnhaus, Stall mit Grund und Boden,

2) 10 ,, Hofraithe, jetzt Bauplatz hinter

dem Hans,

3) 3 Grabgarteu bei der Hofraithe,

unter den bekannt gemacht werdenden Bedingungen, in dem Hause selbst öffentlich versteigert werden.

Gießen den 25. November 1843.

Gr. Hess. Stadtgericht. Müller.

109) Montag den 29. Januar d. I., Nachmittags 2. Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause 30 Hammelshäute, eine Wanduhr und zwei Tische öffentlich meist­bietend versteigert werden.

Gießen den 9. Januar 1844.

Gr. Hess: Stadtgericht das.

Müller.

99) Die zur Herstellung der Wicsenanlage im Stolzenmorgen, die Aufräumung und Fertigung von Weggräben, das Klopfen von Steinen, die An. fuhr von Sand, sowie die bei Reparaturarbeiten an städtischen Gebäuden vorkommende Arbeiten, als:

1) Handarbeit, im Voranschlag zu cirta 802 fl.

2)

Fuhrlohn,

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391

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3)

Maurerarbeit,

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42

4)

Wcißbinderarbeit,

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56

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5)

Schreinerarbeit,

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52

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6)

Schlofferarbeit,

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5

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7)

Gläserarbeit,

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28

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8)

Spenglcrarbeit,

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3

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9)

Tachdeckerarbeit,

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II

32

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10)

Buchbinderarbeit,

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II

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11

H)

Gärtnerarbeit,

ii

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40

soll

Donnerstag

den 1. Februar,

Morgens 9 Uhr, auf hiesigem Rathhaus an die Wenigstfordernden versteigert werden. Die Voranschläge nebst Be­dingungen sind an den Geschäststagen auf der Bürgermeisterei einzusehen.

Gießen den 22. Januar 1844.

Der Gr. Bürgermeister Gg. Reiber.

117) Donnerstag den 1. Februar d. I., sollen in demWieseckerGemeindewald,DistriktDörloch:

94 Stecken Eichen-Scheidkolz,

13 ,, Eichen-Prügelbolz,

31 Eichen-Stockholz,

550 Stück Eicken-Wellen,

43 Stecken Buchen-Scheidkolz,

5 Buchen-Prügelholz,

14 ,, Buchen-Stockholz,

550 Stück Buchen-Wellen,

3 Eichen-Baustämme von 1540 Fuß lang und 2535 Zoll Durchmesser, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden.

Der Anfang ist des Morgens um 10 Uhr im Dörloch nabe an der Chausse nach Lollar.

Wieseck den 26. Januar 1844.

Der Gr. Bürgermeister. Lang.