Ausgabe 
26.10.1844
 
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schließbarer Küche, Boden, Holzplatz und Antheil am Keller ist zu vermiethen und Anfangs Novem­ber beziehbar bei Jacob Bogt,

Bäcker in der Wallthorstraße.

1786) Bei Unterzeichnetem sind zwei heizbare Zimmer mit oder ohne Möbel zu vermiethen.

H. I. Berlin, vor dem Wallthor.

1788) Zn der Marktstraße Lit. D. ^45 47 ist eine Stube mit Kammer, Küche, verschließ­barem Kellertheil und Holzplatz an eine einzelne Person, oder an eine stille kleine Familie zu vcr» miethen.

1774) Bei Unterzeichnetem sind 2 möblirte Zimmer mit Sophas für das nächste Semester zu vermiethen. - C. Schultheis I.

an der Wettergasse.

Vermischte Nachrichten.

1782) CtemäldteaussteUung.

Mit Vergnügen benachrichtigen wir das kunstliebende Publicum, daß in Folge sehr günstiger Verhältnisse die bevorstehende dlesjährige Gemäldeausstellung weit bedeutender und glänzender werden wird, als die früher», indem uns eine beträchtliche Anzahl wahrhafter Meisterwerke der ausgezeichnetsten Künstler des In- und Aus- landcL zugefuhrt ist, Worunter wir die Namen: Deberain, Dubuffe, Giroux, Franquelin, Roqueplan, Horaee Vern et, Sehopm und Volpellier in Paris, Begas, Hildebrandt, Hoguet uitb Cretius m Berlin, Hu nm in Mecheln, de Cock in Gent, Morgenstern in Copenhagen, Lotze, Schleich, Muller, Kaiser, Rottmann und Alers in München, Gotting, 6. Schmidt, Schröder und Scheirs in Düsseldorf, Kummer in Dresden, u. f. w. hervorhebcn. Die Eröffnung der Ausstellung, so wie der Beginn der in Aussicht genommenen gesellschaftlichen Zusammenkünfte werden noch näher bekannt gemacht werden. Indem wir daher zu recht zahlreicher Theilnahme einladen, bemerken wir noch, daß der Veremsdiener Koch angewiesen ist, auf Verlangen die Statuten des Vereins zur Einsicht mitzutheilen.

Gießen den 23. October 1844.

Der Ausschuß des Kunstvereins.

1778) Wie sehr einem Bedürfnisse durch die bei uns ins Leben gerufene

allgemeine Rentenanstalt,

deren zweckmäßige Einrichtung schon öfters vielseitig öffentlich beleuchtet wurde, abgeholfeir worden ist, beweist die große Theilnahme, welche man bis jetzt der Anstalt im In- und Ausland geschenkt hat. Seit der kurzen Zeit ihres Bestehens und bei dem Umstande: daß noch keine Resultate über ihre Wirksamkeit be­kannt sind und nicht bekannt sein können, hat die junge Anstalt jetzt schon eine Mitgliederzahl, welche zu den angenehmsten Hoffnungen berechtigt. Indem ich deshalb hier wiederholt darauf aufmerksam mache, wie durch die gedachte Rentenanstalt Gelegenheit gegeben ist, sich durch eine Betheiligung an derselben eine sorgenfreie Zukunft zu sichern, bemerke ich: daß ich ermächtigt bin, alle die Erfordernisse, so weit sie in Erbringung von Bescheinigungen rc. bestehen, zu besorgen und es wollen daher Diejenigen, welche sich noch an der 1844r Jahresgesellschast zu betheiligen beabsichtigen, ihre Erklärungen bald abgeben, indem die Gesellschaft Ende des kommenden Monats November für dieses Jahr geschloffen wird.

Gießen im October 1844.

1773) Ein möblirtes freundliches Zimmer auf dem Selterswege, in der Nähe vom Kreuz, ist zu vermiethen. Ausgbr. d. Bltts. sagt bei wem?

1777) Mehrere Sopha's sind zu vermiethen, oder zu verkaufen bei W. Ferber, Sattler.

1765) Zwei möblirte Stuben mit Sopha sind zu vermiethen bei Jacob Walther, Schneidermeister.

1776) 2 Mansardezimmer mit Eabinet und ohne Möbel sind zu vermiethen in der Marktstraße Lit. v 181.

1766) Ein Logis, bestehend ans 4 Stuben, 2 Kammern, Küche, Keller und Holzstall, ist zu vermiethen bei Gg. Reiber

in der Neustadt.

1783) Eine neue eingerichtete Familienwohnung, bestehend in drei aneinander stoßenden Stuben, vcr«

Hierzu zweite Beilage.

I. G. Appel, Agent.