230

straße, sowie die Herbeifuhr der erforderlichen Steuie, vervoranschlagt zu 559 fl., öffentlich an den Wenigstnehmende» versteigert werden.

Naunheim am 22. Mai 1844.

Der Bürgermeister Schäfer.

Feilgeboren.

83 i) Nachbenannte rein gehaltene Weine, als:

1

1

1

3

1842r 1834r 1834r I834r

6

45

fl. 28 fr.

32

/, 44 48 ,, /, 56 ,, 48 56 ,,

Hochheimer, .Liebfrauenmilch, . Bordeaux Esteplie, Bordeaux Medoc, Boussillon, . Malaga, alter, Madera, Prima, .

Gimmeldinger, (Hardtwein) 1840r

Oppcnheimer,

Deidesheimer,

Champagner, achter, ....

empfehle ich zur geneigten Abnahme.

Die obigen Preise verstehen sich einschließlich der Flaschen, welche zurück gegeben werden können, und wofür dann für die der weißen Sorten 8 fr., für die der rothen Sorten 4 fr. per Stück vergü­tet werden.

L. Iahreis.

863) &n halb Dutzend Stühle von Nuß- baumholz mit Rohrsitze sind zu verkaufen r^Mbei Heinrich Leicht.

855) Ä5rtvhtt|c, Saröesten, Schweizer und Limvurger-Käse sind wie­der frisch angekommen bei

B a l t h. S p r n ck, gegen Wirth Louis Ferber über.

%S60) Mein Lager in allen Sorten Bremer, Hamburger u. Amster­damer Cigarren aus den besten Fabriken be­zogen, ferner-

feinsten alten Barinas in Rosten, diesen jetzt zu dem außerordentlich billigen Preis von 42 fr. per K, verschiedene beste Canaster- Portorikos und Maryland-Sorten bringe ich hierinit in empfehlende Erinnerung.

Ludwig Jahreis am Markt.

853) Ein gutes Piano-Forte ist zu verkaufen oder zu verleihen bei

Heinrich Leicht.

S~ 858) Rechtes Bayerisches und Casseler Felsen-Bier in Flaschen M und Fäßchen bei jnQ.

L. Iahrci^. .

868) Tinktur zur Vertreibung der Som- mcrlprossen das Glas zu 48kr. und Iss. 12kr. mit Gebrauchsanweisung empfiehlt

Ehr. Oppermann, aus dcm Selterswcg.

871) Alle Gattungen frühe und späte Gemäß und Dickwurz-Pflanzen, sowie schöne Erbsen-Reiser verkauft L. Hartmann in der Schanze.

869) Alle Sorten feine Pafümerieen empfiehlt Chr. Oppermann, auf dem Selterswcg.

872) Unterzeichnete empfiehlt ein von ihr be­reitetes, von Gr. Physikatsarzte als unschädlich be­fundenes, sicheres Mittel zur Vertilgung von Rat­ten und Mäusen in billigem Preise, sowie vor­züglich gute Glanzwichse, per Topf ä 3 und 4 kr. zu geneigter Abnahme.

Abraham Levis Wittwe, wohnhaft bei Hrn. Schreinermeister Jacobi.

Zu vcrmiethen.

782) Eine Familienwohnung nebst einem Lä­den, welcher sich für ein jedes Geschäft eignet, ist zu veimiethen und im August beziehbar bei

Friedrich Kühne am Asterweg.

Vermischte Nachrichten.

862) Nachdem ich über 4 Jahre wegen Angen­schwäche eine Brille gebrauchen mußte, und obn- geachtct aller angewandten vorzüglichen Mittel, sich meine Sehkräfte immer verminderten, so bezog ich endlich durch eine günstige Fuhrgelegenheit, die, in der Großh. Hess. Zeitung vorigen Jahres ange- zeigtc

Dr Rommcrshanseirs Augen Esten; aus Aken im Königreich Preußen, und nach einem dreiwöchentlichen Gebrauche, habe ich die Brille bei Seite gelegt und arbeite nun ohne dieselbe; ich finde mich daher bewogen, Jedem der Art Leiden­den, dieses vorzügliche augenstäikeude Mittel zu empfehlen.

Gießen im Mai 1844.

Schwalb, Zoll-Amts-Assistent.

Hierzu eine Beilage.