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1115) Mein bisher von Herrn Detmer und Herrn Dr. Merz bewohntes Lebenhaus auf dem Seltersberge ist anderweit ganz oder getrennt zu vermiethen. Jeder Stock besteht aus fünf heizbaren Zünmern, Küche, Speisekammer, Keller, Holzplatz und Mitgebrauch der Waschküche, auch können auf Verlangen Mansardezimmcr dazu gegeben werden.

Dr. H. v. Ritgen.

1174) Eine Familienwohnung, bestehend in 2 Stuben, Kammer, Küche, Holzplatz und Keller, ist am 1. September, sowie 2 möblirte Stuben sind auf das nächste Semester zu vermiethen und beziehbar bei Joh. Jugbard

auf dem Seltersweg.

1230) Ein Logis bestehend in 2 bis 3 Stuben, Kammer, Küche, Keller und Holzplatz ist zu ver- mietben bei Balthaser Wallenfels.

1233) In Lit. A. AS 63 ist eine kleine

Familien-Wohnung zu vermiethen und gleich zu beziehen.

1232 Ein Logis bestehend aus 34 Zimmern ist zu vermiethen und sogleich beziehbar bei

N. Kratz

in den Reuend äuen.

1223) In der Schäferei Lit. B. AS 103 ist eine kleine Familien-Wohnung zu vermiethen und sogleich beziehbar.

Auözuleihen.

1213) Aus der Kirchenkasse zu Hausen können 800 ff. gegen genügende Sicherheit alsbald aus­geliehen werden.

Gießen am 15. Juli 1844.

Der Rechner

Sch ässe r.

Vermischte Nachrichten.

Die Herren Gewerbtrcibenden, welche mit ihren Lieferungen für die hiesige per­manente Industrie-Ausstellung noch im Rückstände sind, werden dringend ersucht, die betreffenden Gegenstände baldigst einzuliefern, da die Eröffnung der Anstalt davon abhängig ist.

Gießen den 18. Juli 1844. .

Der Vorstand des Localgewerbverclns daselbst.

1245) Der Unterzeichnete, gebürtig aus der französischen Schweiz, welcher schon seit 12Jabren in den bedeutendsten Ji.stitutcn Hollands unterrichtete, beabsichtigt, sich hier nieverzulassen, um in sei­ner Muttersprache Unterricht zu ertheileu. lieber feine neue Lehrmethode und Fädigkeiten besitzt er Die besten Zeugnisse, und er wird das ihm ge­schenkte Zutrauen bestens zu rechtfertigen suchen.

I. H. Besson, französischer Sprachlehrer, wohnhaft im Adler, Lit. A. AS 113

1207) Einem verehrten Publikum zeige ich hier­mit crgebenst an, daß ich meine Wohnung verän­dert und sowohl mein Geschäft, als auch meine Leih - und Lesebibliothek in dem von mir erkauften, früher Goldmäniiischen Hause auf dem Seltersweg sich befindet.

H. Ho ff mann, Buchbinder.

1234) Da in dem hiesigen Publikum die irrige Idee in Aufnahme gekommen zu sein scheint, als seien die Schlossermeister dahier nicht im Stande, tüchtige, dem Zweck entsprechende Blitzableiter zu verfertigen, so sieht man sich veranlaßt, hierdurch

öffentlich die Erklärung abzugeben, daß keinem dir hiesigen Schloffermeister die Fähigkeit mangelt, rücksichtlich neu anzufertigender Blitzableiter solche Arbeit zu liefern, die derjenigen, welche seither von aus­wärtigen Meistern gefertigt worden, weder ihrer äusseren noch innen; Qualität nach überhaupt in keinerlei Beziehung nachstehen dürfte; wobei auch noch der Umstand in gefällige Berücksich­tigung zu nehmen fein möchte, daß neben der Er­sparung der an auswärtige Meister zu zahlenden Reisekosten nicht unbedeutende Geldsummen, nicht nach Aussen geben, solche vielmehr im Geiste im­mer mehr und mehr zunehmender freundlicher Ge­selligkeit der Conversation dienlich sein können.

Zu demnächftigen Vorkommnissen empfehlen sich höflichst sämmtliche Schlossermeister.

Gießen am 3. Juli 1844

Namens dieser der Zunftmeister. Ph M Krall ing.

1225) Ein schwarzer Regenschirm (wo­ran die Spitze fehlt) wird von voriger Woche an, und ein auf schwarzem Seldenstramiii gesticktes Kindertäschchen vom 24. Juni an, vermißt. Wer eins oder das andere gefunden oder wo sol­ches znrückgelasseii ist, beliebe es in Lit A. AS 182. gegen eine Belohnung zurück zu geben.