Ausgabe 
18.9.1844
 
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Anzeigeblatt

für die Stadt und -en Kreis Gießen.

o 73. Mittwoch den 18. September. 18MH.

Polizeiliche Bekanntmachung.

25) Eine Vorstecksnadel, ein Tischchen, ein Paar Strümpfe und ein Sackluck

sind dahier gefunden und auf Gr. Polizeibürcau abgegeben worden. Gießen am 16. September 1844.

Versteigerungen.

1551) Die Fertigung von 3 Wasserdurchlässen int Wald auf der alten'Steinbacher Straße, nebst dem damit verbundenen Wegbau und Grabenarbeiten soll Montag den 23. d. M.,

Morgens 11 Uhr, auf dem Nathhaus versteigert werden und betragen die Voranschläge, welche dahier eingesehen werden können, 212 fl. 30 fr.

Gießen den 16. September 1844.

Der Großh. Hess. Bürgermeister G g. Reiber.

1552) Wegen dem noch rückständigen Bestand­geld von nachstehendem städtischen Gelände, als:

von 1 Triebviertcl Gew. 27 6.

1 ,, 16 47.

,, 1 h n 9 n 78.

,, 1 Baumstück 14.

1 13.

soll die Erndte, in Kartoffeln und Gemüs bestehend, Montag den 23. d. M.,

Morgens 10 Uhr, auf dem Rathhaus versteigert werden und ist Flur­schütz Benner beauftragt, den Steigliebhabern vor der Versteigerung die obigen Stücke zu zeigen.

Gießen den 16. September 1844.

Der Großh. Hess. Bürgermeister G g. Reiber.

1549) Donnerstag den 26. September d. I., Vormittags 11 Uhr,

soll in dem Nachkaufe zu Hungen die Pflasterung der Gossen und Banquett's der Ortsstraße in der Stadt Hungen, veranschlagt zu 1850 fl. öffentlich an den Wcnigstnchmcnden versteigert werden.

Grünberg den 14. September 1844.

Der Gr. Hess. Krcisbaumeister ' Holzapfel.

1548) Die in der alten, zum Abbruch be­stimmten Kirchg zu Stockkausen L. R. B. Lauter­bach, befindliche, gut erkaltene, von Wegmann zu Frankfurt a. M. erbaute Orgel mit dreizehn Regi­stern, ein Werk von vorzüglicher Güte, Anmuth und Tonfülle, aber zu klein für die neue Kirche, soll deshalb von dem Kirchenvorstand auf dem Stande meistbietend verkauft werden.

Indem man hierzu Termin auf den

3. October d. I., Vormittags 10 Uhr, im Pfarrhause zu Stockhausen anberaumt, ladet man orgelbedürftige Gemeinden und andere Kauf­liebhaber zum Einfinden mit dem Bemerken ein, daß die fragliche Orgel auf 550 fl. taxirt ist, täg­lich eingesehen werden kann und daß der Schulleh­rer des Orts, Präceptor Geist, jede erwünschte Auskunft zu ertbeilen im Stande und bereit ist. Im Falle annehmbaren Gebots wird übrigens der Zuschlag alsbald erfolgen.

Lauterbach den 9. September 1844.

Das Gr. Hess. Freihl. Ricdesel'sche Consistorium.

1525) Mittwoch den 18. d. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen nachstehende Ncparaturarbeiten in dem alten Schulhause zu Watzenborn, als:

Maurerarbeit, veranschlagt

zu

26 fl.

7 fr.

Zimmerarbeit,

4

50

Schrcinerarbeit, ,,

2,,

54

Glaserarbeit, ,,

n

4

48

Dachdcckerarbeit, ,,

2

tf

Weißbinderarbeit, ,,

//

1

tr

an den Wenigstnebmenden versteigert werden. Watzenborn den 9. September 1844.

Der Gr. Bürgermeister Philipp.

1538) Mittwoch den 18. September, Vormittags 10 Uhr,