Ausgabe 
17.2.1844
 
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225) Derjenige, welcher geneigt ist Jemand in seiner Militär-Dienstpflicht als Emsteker zu ver­treten und hierzu die erforderliche Eigenschaften besitzt, beliebe sich bei der Erped. d. Dlts., alsbald zu melden, wo derselbe das Weitere erfahren kann.

Gießen den 16. Februar. 1844.

209) Herrn- u. Damen-Strohhüte

l

Geschwister Worms.

231) In der, am vorigen Freitag stattgcbabten musikalischen Unterhaltung Kat die Kassewärterin einen, ihr von mir zur Aufbewahrung übergebeneu, neuen dunkelgrünen, seidenen Regenschirm mit Bordüre und eisernem Stiele, irrthümlich an eine dritte Person, welche ihr ebenfalls einen Regen­schirm, aber braun von Farbe, mit Kölzernem Stiele und mit Messing belegt, zur Aufbewahrung be­händigt hatte, nach Beendigung des Concertes ab­gegeben. Den Besitzer meines Regenschirms ersuche ich, ibu baldigst an mich abzuliefern, um sich und der Kassewärterin Unannehmlichkeiten zu vermeiden.

Pilger, Accessist.

216) Sonntag, den 18. Februar, findet

Cntr^e-Ball

im Busch'schen Gartensaale Statt.

277) Morgen Sonntag den 18. Februar, findet

Cntrve-Ball

bei Unterzeichnetem aufdem Wcstphälischen Hos Statt.

Die von jedem Herrn gegen 18 kr. zu lösende Karte wird an Zahlungsstatt wieder angenommen.

Ehr. Brauneck.

213) Am Fastnachtsonntag den 18. Februar, ist

Cntrve-Ball

ä Person 18 kr., und wird die Karte an Zahlung wieder angenommen bei

Georg Becker, im Promcnadehaus.

212) Bei dem Concert am 9. Febr. im Elubb- saale ist durch Verwechselung ein seidener Regen­schirm sieben geblieben um dessen Umtauschung ge­beten wird. Berg,

. . Concert-Diencr.

204) Ein Damenschuh von schwarzem Zeug, auf der Brandsohle mit der A/ä. 3847. bezeichnet, schon einige Zeit getragen ist bei mir abgegeben worden. Wer denselben verloren hat, kann ihn gegen die Jnseratgebühr bei mir in Empfang nehmen.

Gießen den 13. Febr. 1844.

Friedrich Berg. jun.

210) 35 100. 102. 297. 394. 459. 488 haben die Pfeisenkdpse gewonnen.

Georg Franz, Lit. D. 35 158.

Optische Gläser u. Bril­len für Schwachfehende!

Ein bis jetzt noch unbekannter Optiker empfiehlt bei seiner demnächstigen kiesigen Durchreise Brillen und Brillengläser, welche so gute Eigenschaften besitzen, daß man genau alles Gesetzliche hierdurch zu sehen vermag, und namentlich für diejenigen sehr zu empfeklen sind, welche die im Octroigesetze vor­geschriebenen Wege nicht mehr genau erkennen kön­nen, und dritte Schweine re. für Würmer ansehen, indem dieses Uebel vor einigen Tagen in hiesiger Stadt erst wieder vorgekommen sein soll und um sich greifend das hiesige städtische Octroi zu beein­trächtigen scheint. D. R.

Frischbacken.

Sonntag den i 8. Februar. Carl Löber in der Neustadt. Moritz Wallenfels Wittwe in der Wallthorstrahe. Johannes Jughard auf dem Seltersweg. Conrad Scmpf auf dem Seltersweg.

Kirchliche Anzeigen.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst. Den 18. Februar. Morgens: Pfar­rer Bonhard. Nachmittags- Freiprediger Siebert.

Getauft. Den 15. Februar. Dem Bürger und Kaufmann, Emil Pistor, ein Sohn, Julius Friedrich Christian, geboren den 8. Januar.

Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche be­sorgt Pfarrer Bonhard.

Israelitische Gemeinde.

Geboren. Den 11. Januar. Dem Handelsmann Simon Löb eine Tochter, Amalie.