473
anschlagt, öffentlich, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdende» Bedingungen, an den Wenigstnehmenden versteigert werden.
Allcndorf a. d. Lumda am 10. October 1844.
Der Großb. Hess. Bürgermeister Wagner.
1712) Die Unterzeichneten bringen
Freitag den 18. d. M.,
14 Stückfässer, die sich tbcils zu Lagerfässern und Regenfäffern, theils zur Reparatur anderer schadhaft gewordener Fässer eignen und eine Partbie Pfuhlfäffcr zur Versteigerung, und laden Kaufliebbaber dazu ein. —
Der Verkauf geschieht
Mittags 2 Uhr, auf dem Hof ihres Fabrikgebäudes.
Gießen den 14. October 1844.
Georg Noll & Comp.
1707) Donnerstag den 24. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll im hiesigen Reithause ein Fuchs-Hengst gegen gleich baarc Zahlung 'öffentlich versteigert werden.
Gießen den 14. October 1844.
Feilgeboten.
1717) Meine verschiedenen Thee- Sorten, als: feinsten Üaysan-, Perlen - und Kaiserthee, feinsten Blu- mentliee in Büchsen, feinsten Pecco mit und ohne Blüthen, superfeine grüne und schwarze Thecspltzen u. dgl. mehr bringe ich hiermit in em- pfehlende Erinnerung
L. Jahr eis, Marktplatz M B Nr. 29.
1710) Von den neurrfundenen und approbir- tcn Wallrathlichtern, welche ihrer Sparsamkeit im Brennen und Reinlichkeit wegen vorzüglich zu empfehlen sind, sowie feinste Stearinlichter und Spielkarten sind zu den billigsten Preisen zu haben bei Baltk. Herbert.
1699) Ein Sopha von Nußbaum, neu beschlagen, ist wegen Mangels an Raum zu verleihen, oder zu verkaufen, wo? sagt Ausgeber b. Bltts.
1700) Neue Häringe, per Stück ä 3 und 4fr., empfiehlt Balth. Spruck.
1714) 8/4 breite Bombasets, die Ekle 36 kr., Mousseline de laine,
30 kr. per Stab, Po'l de Chevre, die Ekle 20 kr., Orleans, die Ekle 30 kr., 74 facionirte Thibets, die Elke 52 kr., facionirte Lustrine, die Elke 45 kr., seidne Shäwlchen und Fmdards zu 24 bis 30 kr. das Stück, sowie noch viele andern Kleider- und Mäntelstoffe zu den billigsten Preisen empfehle ich bestens.
Maier Heß, Litr. A. Nr. Zs.
Zu vermiethen.
1704) Meincn in dcr Nähe der kleinen Mühle gelegenen Garten bin ich Willens, auf mehrere Jahre zu verpachten. Friedrich Hauß.
1702) In der Wallthorstraße ist eine kleine und eine große Familienwohnung zu vermiethen. Ausgeber d. Bltts. sagt wo.
1701) In dcr Wallthorstraße sind mehrere mö- blirte Zimmer zu vermiethen. Ausgeber d. Bltts. sagt wo.
1711) Lit D. M. 47 in der Marktstraße ist eine Stube mit Kammer, Küche, Holzplatz, Kel- lertheil :c. alles verschließbar, zu vermiethen und alsbald zu beziehen.
1705) In meinem erkauften Wohnhause in der Löwengaffe, ist ein Logis, bestehend aus vier heizbaren Zimmern, mehreren Kammern, Boden, Tbeil am Keller und Mitgebrauch des Waschkcs- sels, zu vermiethen; auch kann ein zweistöckiger Stall und halbe Miststätte dazu abgegeben werden. Ferner steht daselbst eine noch fast neue cinflügeliche eichene Hausthüre mit Bekleidung zu verkaufen.
Friedrich Hauß.
1698) Das von Herrn Registrator Herzberger bisher bewohnte Logis, bei mir, ist ijetzt anderweit zu vermiethen, und zwar zusammen, oder getrennt, mit oder ohne Möbel.
Gießen den 11. October 1844.
G. E. Böbm, in der Wallthorstraße.
Vermischt.
1703) Der Krautschneider Rüdiger aus Ty- rol kommt den 1. November hier an; sein Logis ist im Darmstädter Haus.


