Ausgabe 
15.6.1844
 
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stücke, Weißzeug und Bettzeug gegen baare Zahlung versteigert werden.

Gießen den 10. Juni 1844.

Großh. Hess. Stadtgericht.

Müller.

1005) Montag den 24. Auni l. I, Nachmittags 2 Uhr,

sollen auf dahiesigem Nachhause ein Sopha, zwei Kommoden, zwei Tische, zwei Spiegel und sechs Stühle öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 8. Zuui 1844.

Gr. Hess. Stadtgericht Müller.

934) Montag den 17. Juni,

Morgens 8 Uhr, werden im Gießer Stadtwald, Distrikt Hangenstein nachfolgendes Holz an die Meistbietenden versteigert: 74 Stecken Buchen-Scheitholz,

27

ff

Prügelholz,

21%

ff

Stockholz,

142%

ff

Eichen-Scheitholz,

12%

ff

Prügelholz,

72

ff

Stockholz,

29

ff

Linden-Stockholz,

4200

Wellen

Buchen-Rcisholz,

1200

ff

Eichen - Reisholz,

30 Eichenstämme, 1395 6uf'. F. enthaltend und

10 Stangen, 8

Die Zusammenkunft ist an dem Steinbruch be­stimmt.

Gießen den 4. Juni 1844.

Der Gr. Bürgermeister

Gg. Reiber.

Grasversteigerung bei der Stadt Gießen.

977) Das Hcngras von den städtischen Wiesen

und zwar

1) von den Stadtwiesen bei der Neumühle,

2) der Fürstenbrunnenwiese,

3) den Wiesenvierteln am alt. Steinbacherweg,

4) den Wiesen im Hecgstrauch,

5) am Neuenwegertbor n-

6) das Gras im Oßwaldischen Garten

wird Mittwoch den 19. d. M., Morgens 8 Uhr, versteigert und dabei bemerkt, daß das Gras von der Fürstenbrunnenwiese am Reuenwegerthor mit ver­steigert wird.

Sodann wird

Freitag den 21., Morgens 8 Uhr,

1) das Gras von den Ochsenwiesen,

2) Wiesen am Rödchcrweg,

3) im Stolzcnmorgen,

4) von den Wiesen a d.Grünbergcrstraße,

5) Happelswiesen,

6) Wiesen am Altentisch u.

7) Försterwiesen versteigert.

Der Anfang ist den 1. Tag im Oßwaldischen Garten und den 2. Tag bei den Ochsenwiesen.' Gießen den 10. Juni 1844.

Der Gr. Bürgermeister Gg. Reiber.

978) Die Oellieferung für die städtische Later- nenanstalt vom l.Juli 1844 bis Ende Juni 1845, in circa 26 Ohm bestehend, sodann die Lieferung des Dochtgarns und der Talglichter soll Donnerstag den 27. Juni,

Morgens 9 Uhr, an die Wenigstnehmcnden auf der Bürgermeisterei versteigert werden.

Gießen den 10 Juni 1844.

Der Gr. Bürgermeister Gg. Reiber.

948) Gras Versteigerungen bei dem Nent- amte Gießen.

Das Heugras von den Großh. Domanial- Wiesen in hiesigem Rentamtsbczirk, wird in den bekannten Loosabtheilungen versteigert:

Montag den 17. dieses Monats, Vormittags 9 Uhr, in dem Schiefferischen Hause zu Wieseck: von 118 Morgen in der Altenbusecker und Wiesecker Ge­markung also incl. der Phasanguts-Wiese und der im Dornbusch.

Denselben Tag, Nachmittags 2 Uhr, bei dem Gasthause zum Pfau: von 143 Morgen in den Gemarkungen Gießen und Heuchelheim, hierunter sind außer der Weid- und Burg- Wiese, der Wcidenstrauch und die Insel im Heßler begriffen.

Den 18, Vormittags 9 Ubr, bei der Steinberger Mühle, auf der Straße von Gießen über Steinberg von 275 Morgen in den Gemarkungen Herrnwald, Leihgestern, Schiffenberg und Watzenborn, hierin sind inbegriffen der Un­terwald und Straubel.

Den 19, Vormittags 10 Uhr, auf dem Gemeindehause zu Königsberg von 53 Morgen in der Königsberger Gemarkung, ein­schließlich des Dünstbergsgrundcs.

Donnerstag den 20, Vormittags 10 Uhr, in der Behausung des Großh. Wiesenaufsehers Walter zu Daubringen, von 25 Morgen aus der Sorau.

Gießen am 10. Juni 1844.

Der Gr. Rentamtmann S chneider.

989) Dienstag den 18. Juni l. I., von Morgens 8 Uhr an,