Ausgabe 
13.3.1844
 
Einzelbild herunterladen

101

Feilgeboten.

mm

327) In der Nähe der Hauptstraße, I I sowie in der Mitte hiesiger Stadt ist ein ffl. wohleingerichtetes dreistöckiges Wohnhaus zu verkaufen. Das Nähere ertheilt auf Anfragen die Redaction d. Bl.

353) Der Schott'sche Garten am Pfau ist aus der Hand zu verkaufen und das Nähere in Lit. A.

76. zu erfahren.

Lit, A. J\a 55,

361) Bon Lästerzungen wird noch immer das aus der Luft gegriffene Gerücht, welches ein braves Mädchen eines in dem Hause eines hiesigen Herrn Professors angeblich begangenen Diebstahls bezüch- tigt, verbreitet. Ich bin beauftragt, bekannt zu machen, daß deßhalb gegen mehrere Personen wegen Berläumdung bereits eine Untersuchung anhängig gemacht worden ist, und daß man auch ferner Al­les thun wird, um die Ehre eines Unschuldigen gegen hämische Lügen zu retten.

Gießen den 11. März. 1844.

Briel, Advokat.

354) Es wird ein mit guten Zeugnissen ver­sehener Bursche, welcher mit Haus - und Garten- Arbeit umzugehcn weiß, entweder sogleich oder zu Ostern in Dienst gesucht. Ausgb. d. Blts. sagt wo?

Zum Benefiz des Magiers Charles Michautt findet Freitag den 15. Marz 'm Gasthaus zum Prinz Earl die letzte Vorstellung statt. Derselbe wird alles aufbietcn um dem hoch­verehrten Publikum, welches ihn beehren wird, einen genußreichen Abend zu verschaffen.

Ferner wird derselbe ganz neue, noch nie ge­sehene Stücke aufführen, um das geehrte Publikum gewiß zufrieden zustellen.

Anfang 7 Uhr, Ende 9 Uhr, Preise der Plätze:

1. Platz: 3« Ke. 2. Platz: 18 Kr. 3 Platz: 9Kr. Alle Freikarten sind aufgehoben.

Um zahlreichen Besuch bittet

Charles Michautt,

Magier.

Anstellung erhalten. Cautionslcistung oder Geld­vorschüsse werden nicht gefordert.

Frankirte Offerten mit B bezeichnet, beliebe man an Herrn Siegmund Lorch in Frankfurt a. M. zu addressire».

351) Mit beginnendem Sommersemester können wieder neue Zöglinge in die Vorbereitungsklasse zur Realschule eiutreten und wollen sich deßhalb die verehrlichen Eltern derselben in den nächsten 8 Tagen bei mir melden.

Cand. ScheNckel, wohnhaft bei B. Wcidig a. d. Kreuz.

351) Ich verfehle nicht hiermit anzuzeigen, daß ich mich als Bürger und Schneidermeister etablirt habe; mein stetes Bestreben wird sein so­wohl dauerhafte als auch moderne Arbeit zu fertigen, weßhalb ich um geneigten Zuspruch bitte. Meine Wohnung ist bei Wittwe Lony in der Neustadt Lit. D. M. 175. Heinrich Faulstich, Damenkleidermacher.

362) Daß das Strohhutwaschcn seinen Anfang genommen hat, mache ich mit dem Bemerken hier­durch ergebenst bekannt, daß die Hüte die neueste Facon erhalten. Louise Wittich,

an der Stadtkirche.

340) Strohhüte nehme ich zum Waschen an und erhalten dieselben die neueste Facon.

Johan nette Hol berg auf dem Seltersweg.

346) Meinen verehrten Gönnern zeige ich hiermit an, daß ich wegen einigen noch unbesetzten Tagen in der Woche, mich entschlossen habe außer mei­ner Wohnung Kleider zu fertigen und verspreche passende moderne Arbeit. Caroline Herbert.

360) Soda-Oel-Kern Seife, ganz trocken, 6N für 1 fl. 30 kr. empfiehlt M. Heß.

Zu vermiethen.

, 359) In der Wallthorstraße sind mehrere möblirte Zimmer zu vermiethen. Ausgb. d. Blts sagt wo?

363) Lit. C. v4£ 74. auf dem Seltersweg ist eine möblirte Stube zu vermitthen; es kann auch auf Verlangen die Kost gegeben werden.

Vermischte Nachrichten.

LocaLGewerb.V erein.

Haupt-Versammlung nächsten Samstag den 16. l. M. Nachmittags 6 Uhr-

Vortrag des Herrn Dr. Ettling über Prüfung der Pottasche, Soda, Asche und Sauren auf ihren Gehalt. Der Vorstand.

ausgebreitete Bekanntschaft besitzen, und sich den ^M WaschenMil, Und erhalten solche wie- Besorgungen für ein ausgebreitetes Fabrik-Geschäft Neueste FaeVN.

unterziehen wollen, das hier und in der ltmgegend, selbst in kleinern Orten mit Vortheil betrieben wird, können eine mit lukrativem Einkommen verbundene