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für -ie Stadt und den Kreis Gießen.
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Mittwoch den 13. März.
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m . .Inhalt desGroßh. Hess. Regierungsblattes Nr. 11. vom 9. März 1844.
q)■ <^ma.^Um* * * 5 * * 8'• b,te Ausführung des Artikels 8 des Vertrags wegen Fortdauer des Zoll- und Handelsvereins vom
^Ma lszi in Bez.ehung auf die Erhebung und Eontrolirung der inneren Steuern von Wein, Obstwein Drändweim
5 ; Z <. 2\ l!n,la9cn zur Bestreitung von Communalbedürfnissen in den Gemeinden des LandratbS-
bezirkS Erbach für das Jahr 1844; - 8) Desgl. in den Gemeinden des Kreises Großgerau für das Jahr 1844; - 4) «eberstcht der Beitrage auf einen Gulden Steuerkapital zu den Bedürfnissen der Landjudenschaft der Provinz Ober«
Ns",/ur.4844; — s) Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen Religionsgemeinden im Kreise
8 ffbcr israelitischen Religionsgemeinden im Kreist Alsfeld für das Jahr el]nv ^0ßh-Hess Fürstl. Jsenb. Landgerichts Büdingen wegen Nachdrucks; — 8) Dienstnach«
—~ Verletzungen m den Ruhestand; — 10) Concurrenzeröffnungen; — 11] Stcrbfälle. **
Polizeiliche Bekanntmachung.
Carl Schuchard von Atzenhain, Kreises Grüuberg, ist, mit der Erlaubniß, sich in Allendorf cu • "'^erlassen zu dürfen, zur Ausübung der niederen Chirurgie im hiesigen Kreise, jedoch nur
m der Art concessionirt worden, daß er keinerlei Blutentziehungen ohne Verordnung eines approbirten Arztes vornehmen darf, welches hierdurch zur öffentlichen Kennlniß gebracht wird.
Gießen den 6. März 1844. Der Gr. Hess. Kreisrath des Kreises Gießen.
I. d. V.
Besondere Bekanntmachungen.
341) Das Halten der Fasselochsen ist auf weitere 3 Jahre bis Ende 1846 an den Bürger undOckonomen Georg Heinrich Lony übergeben worden, welches man mit dem Bemerken hierdurch veröffentlicht, daß das Sprunggcld außer bei der Stadteinnebmerei auch an die Thorschreiber gegen Quittung bezahlt werden kann, bei welch' letzteren jedoch per Stück 1 Kr. als Erhebgebühr für die Thorschreiber gleich mit entrichtet werden muß.
Gießen den 7. März 1844.
Der Gr. Bürgermeister. Gg. Reiber.
357) Alle diejenigen Bauhandwcrkcr und sonstigen Geschäftsleute, welche zu dem unter der Verwaltung des Unterzeichneten stehenden Bauwesen im Jahr 1843 und bis hierhin, Arbeiten gefertigt oder Lieferungen gemacht haben und mit der Eingabe ihrer Rcchnugcn noch zurück stehen, werden hiermit aufgefordert dieselben innerhalb 10 Tagen von heute an um so gewisser ciuzurcichen, als später keine Rücksicht darauf genommen werden kann und sie sich selbst die sie treffenden Nachtheile zuzuschrciben haben. .
Zugleich bringt man zur Kenntniß der Bau- Handwerker, daß für die Folge nur diejenigen die im Laufe des Jahres etwa vorkommenden zufälligen Arbeiten zu fertigen berechtigt sind, welche die im Voranschlag enthaltenen für die betreffenden Ge
ber Gr. Krcissccretär
__________Dr, Spamer.
bäuden gesteigert haben, und daß alle andern mit ihren Rechnungen, wenn die Arbeiten auch auf die Anforderung von Bewohnern oder Verwaltern herrschaftlicher Gebäude sollten gefertigt worden sein, zurück gewiesen werden müssen.
Gießen den 11. März 1844.
Der Gr. Provinzialbaumeister Müller.
Versteigerungen.
350) Mittwoch den 20. März l. I., Morgens 9 Uhr,
soll am Neustädter Tbor eine Kuh öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen den 4 März 1844.
Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.
331) Donnerstag den 14. März l. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Hause der Johann Philipp Noll's, Phil. Conr. S. Wiltwe auf dem Reichensand mehrere Mobilien, bestehend in Haus - und Küchenge- räthen, sodann Vieh, Schiff und Geschirr meist- bietend versteigert »vcrden.
Gießen den 6. März 1844.
Großh. Hess. Stadtgericht das. Müller.


