Ausgabe 
6.11.1844
 
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1865) Ein Wohnhaus ist ganz oder theilweise zu vermiethen und sogleich beziehbar. Ausgeber d. Bltts. sagt wo.

1859) Zn der Wallchorstraße Lit. A. JV6, 58 ist eine möblirte Stube zu vermiethen.

1863) Zwei möblirte Stuben sind zu vermie. then bei R. Kratz,

in den Neuenbäuen.

1864) Ein gutes Fortepiano steht im 3. Stock des Darmstädter Hauses zu vermiethen.

1801) Ein freundliches gut möblirtes Zimmer, mit Cabinct und Sopha, die Aussicht nach der Straße gehend, ist zu vermiethen bei

Marguth, Lit. A. JVa 18 an der Stadtkirche.

Auözuleihen.

1820) Aus dem Provinzial« Schul- fonds für Oberhessen, können 1600 dis 1800 fl., und aus dem Syndikus V Bork'schen Stiftungsfonds 400 fl. ans- geliehen werden.

Gießen den 28. October 1844.

Körber.

1854) 1420 fl. können aus der evangelischen Kirchenkasse zu Großenlinden, gegen gerichtliche Obligationen ausgeliehen werden. Bei einem Ca« pital von SOO fl. und darüber und guter Ver­sicherung, wird das Geld auch zu 4% Proc. Zinßen dargeschossen.

Der Decanatsrechner

' Dauernheim.

Vermischte Nachrichten.

Permanente Industrie-Ausstellung zu Gießen.

1807) Der unterzeichnete Vorstand erlaubt sich hierdurch das verehrliche Publikum auf die vielen schönen, zum Ti,eil ausgezeichneten Gegenstände aufmerksam zu machen, welche dermalen in der hiesigen Industrie-Ausstellung zum Verkaufe erponirt sind und wovon die meisten sich zu Weihnachtsgeschenken C'$ Das Verkaufs-Local, im Hause der Herren Gebrüder Bücking auf dem Kirchenplatz, ist wie bis­her jeden Dienstag und Samstag und an den Zabrmarktstagen geöffnet, kann jedoch auf besonderes Ver­langen auch an anderen Tagen besucht werden, wenn sich deshalb an den auf dem Asterweg wohnen­den Aufseher der Anstalt, Herrn Laterneninspector Koch, gewendet wird.

Gießen am 26. October 1844. . , . r

Der Vorstand des Localgewcrbvererns daselbst.

1779) Wie sehr einem Bedürfnisse durch die bei uns ins Leben gerufene

allgemeine Rentenanstalt,

deren zweckmäßige Einrichtung schon öfters vielseitig öffentlich beleuchtet wurde, abgeholfen worden ist, beweist die große Theilnahme, welche man bis jetzt der Anstalt im In- und Ausland geschenkt hat. Sert der kurzen Zeit ihres Bestehens und bei dem Umstande: daß noch keine Resultate über chre Wrrksamkert be­kanntsind und nicht bekannt sein können, hat die junge Anstalt jetzt schon eine Mitgliederzahl, welche zu den angenehmsten Hoffnungen berechtigt. Indem ich deshalb hier wiederholt darauf aufmerksam mache, wie durch die gedachte Rentenanstalt Gelegenheit gegeben ist, sich durch eine Äetheiligung an derselben eine sorgenfreie Zukunft zu sichern, bemerke ich: daß ich ermächtigt bin, alle die Erfordernisse, so wert sie ui Erbringung von Bescheinigungen re. bestehen, zu besorgen und es wollen daher Diejenigen, welche sich noch an der 1844r Jahresgesellschaft zu bctheiligen beabsichtigen, ihre Erklärungen bald abgcben, mdem dre Gesellschaft Ende des kommenden Monats November für dieses Jahr geschloffen wird.

Gießen im October 1844. I. G. Appel,

Agent.