Ausgabe 
6.4.1844
 
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536

Vermischte Nachrichten.

Auszug

us der Rechnung über Einnahme und Ausgabe

des

bräunt Hierein

s M Giessen.

Vom 1. Januar bis

Einnahme.

A. An Kleidungsstücken.

1) Vorrath aus voriger Rechnung 26 Stück

2) durch monatliche Beiträge . 131 ,,

3) durch Ankauf . . 136

Zl.December 1843.

Einnahme.

B. An Geld.

1) Vorrath aus voriger Rechnung

2) durch monatliche Beiträge

3) durch besondere Gaben edler Menschenfreunde .

Summa .

fl. 9 fr. 420 29

Summa .

313 ,,

423 fl. 46 fr.

Ausgabe.

An Arme wurden vertheilt

297 Stück

Ausgabe.

1) an baaren Unterstützungen

2) für Holz .

3) für Unterricht

4j für Brod .

5) für angekaufte Kleidungsstücke

6) für das.Einsammeln der Beiträge

85 fl. 59 fr.

14 24

7 35 ,,

20 25 ,, 285 47

S ,, 36 s

Abschluß.

Einnahme Ausgabe .

313 Stück

297

Vorrach .

16 Stück

Summa .

423 fl. 46 fr.

Mitglieder zählt der Verein gegenwärtig 120.

Abschluß.

Einnahme Ausgabe

423 fl. 46 fr.

423 46

Borrath .

fl. fr.

Gießen den 3. April 1844.

Für den Vorstand des Frauen-VereinS Dr. Engel.

486) Bei der unterzeichneten Agentur ist der 13 Rechenschaftsbericht 1843 der

Lebensversicherungs - Gesellschaft zu Leipzig angelan^und unentgckdlr^^zu^bekoMnen.^ erfreute sich dieselbe Ende 1843 einer Mitglieder- sabl von 3600 Personen, welche sich untereinander eine Summe von 4,401,400 Thlr. zur Auszahlung nach ihrem Tode garantirt haben; es beträgt daher der Anspruch jeder Person im Durchschnitt ohngc- sähr 1223 Thlr. oder 2140 Gulden. Tie Dividenden der Versicherten auf Lebenszeit aus dem Zadr 1838, welche dieses Jabre in Abzug gebracht werden, betragen 20%. Durch diese Maasregel der Vor- stcht, bei der Ungewißheit, wie bald der kräftigste Mensch dahin gerafft werden kann, ist zuversichtlich manchen Thränen des Kummers oder Roth vorgebeugt worden, welche außerdem von unversorgt Hinter­bliebenen fließen mußten. , , t t w

Der gewiffenbast besorgte Familienvater vor 21 Ilern, wird die sich ihm dadurch darbietende Ge leaenheit ergreifen, um im Augenblicke seines Dahinscheidens mit Ruhe auf seine versorgten Angehongcn blicken zu können. Daher ist eine fortwährende Ausdehnung der Anstalt zu erwarten und zu wmstchcn, um die Klagen über hilflose Lage von Wittwen und Waisen mehr und mehr zu verhüten.

verwichenen Jahre wurden 77,542Tblr. oder 134,700 Gulden, mehr eingenommen als ver­ausgabt, und cs verblieb ein Fond von 560,664 Thlr. oder 981,162 Gulden, welcher um so bedeutender zu nennen ist, wenn erwägt wird, daß solcher mcht durch ein Einlagekapital, sondern lediglich durch die