Ausgabe 
2.11.1844
 
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Permanente Industrie-Ausstellung zu Gießen.

1=07) Der unterzeichnete Vorstand erlaubt sich bierdurch das verehrliche Publikum auf die vielen ' Tb eil ausaereichncten Gegenstände aufmerksam zu machen, welche dermalen tu der hiesigen

jÄSl liS i* si»° «» »>»»» ».- m-isi« sich i- WcihuachkSgcschrisicn i9»Xiauf8<e»c«l, im Saufe »er Herren «rüder Buching aus dem Kirchenpsa», ist wie bi«, her jeden Dienstag und Samstag und an den Zabrmarktstagcn geöffnet, kann ,edoch auf be,onderes^Ver- langen auch an anderen Tagen besucht werden, wenn sich deshalb an den auf dem Asterweg wohneu- dcu Aufseher der Anstalt, Herrn Latcrneniuspcctor Koch, gewendet wird.

Gießen am 26. October 1844. 93ovjlanb Localgewerbvereins daselbst.

1834) Ein junger Mann, welcher correct und schön schreibt und hinsichtlich seines sittlichen Be­tragens gute Zeugnisse aufzuweisen tnt Stande ist, kann auf dem Bureau des Unterzeichneten dauernde Beschäftigung finden.

Gießen den 31. October 1844.

Schüler,

Großh. Hess. Steuer - Commissär.

1851) In ein hiesiges Putzgeschäft wird ein gebildetes Mädchen in die Lehre gesucht. Bei wem? sagt die Erped. d Bltts.

1835) Sollte Jemand die Kühnöl'sche Aus­gabe des Fropertius besitzen, so würde der. selbe dem Unterzeichneten durch Darlehnung der­selben oder käufliche Ablassung eine» großen Ge­fallen erweisen. Dr. Otto.

1852) Die hiesige evangelische Gemeinde wird hier­mit höflichst gebeten, kommenden Sonntag, den 3. November, an welchem das

Bild Philipps des Großmuthigen

zum Erstenmal

in seiner Vollendung unsere Kirche schmucken wird, den Stuhl rechts von der Kanzel, welcher sich dem Pfarrstuble gerade gegenüber befindet, für die Mit­glieder des Comites das für die Anschaffung des genannten Bildes zusammengctretcn ist, frei lassen zu wollen.

Gieße» den 31. October 1844.

Der Kirchenvorstand.

1842) Daß ich das von meinem verstorbenen Mann betriebene Schreinergeschäft fortführe, zeige ich meinen verehrten Gönnern und Freunden an, und bitte, das meinem seligen Manne geschenkte Zutrauen auf mich übertragen zu wollen.

C. Lengs Wittwe.

1818) Ein geübter Möbelarbeiter kann dauernde Arbeit finden bei

in Wteseck.

1819) Von der Hardt bis auf die Post ist ein goldener Ohrring mit Glocke verloren gegangen, der redliche Finder wird ersucht , denselben grgcn eine gute Belohnung abzugeben: in der Erp. d. Bl.

1815) Ein Dachshund, braun von Wpslr Farbe mit einem weißen Fleck auf der linken Pfote und aufden Namen Schlupp hörend, ist abhanden gekommen, derjenige, wel­cher denselben bei der Expedition dieses Blattes abliefert, erhält von dem Eigenthümer des Hundes eine angemessene Belohnung.^

Auszuleihen.

1820) Aus dem Provinzial-Schul- fonds für Oberhessen, können 1600 bis 1800 fl, und aus dem Syndikus Bork'schen Stiftungsfonds 400 fl. aus- geliehen werden.

Gießen den 28. October 1844.

Körber.

Literarische Anzeige.

1816) Schäffer über Weidigs Process!

I» unfern» Verlag ist soeben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Schäffer, M , tzGroßh. Hess. Hofgerichtsrath.) Nachträgliche actenmäßige Mittheilungen über die politischen Untersuchungen im Groß- herzogthume Hessen, insbesondere diejenige ge­gen Pfarrer Dr. Weidig, eingeleitet durch allgemeine Betrachtungen über den Znquisitious- proceß in Vergleichung mit dem öffentlich - münd­lichen Anklagevcrfahren. Geheftet. Preis 18 fr, Gießen am 1. November 1844.

G. F. Heier's Verlag.

Theater' in Giessen.

Sonntag den 3. November.

(2tc Vorstellung im zweiten Abonnement.)

Zum Erstenmal:

Die Sch «le des Ledens,

oder:

Königin «nd Bettlerin.

Schauspiel in 5 Aufzügen, nach einer spanischen Novelle bearbeitet von Dr. Ernst Raupach.