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Zu vermiethell.

174*2) 2 möblirte Stuben mit Sopba und Kabinet sind Lit. B. »AS 84 in den Neuenbäuen zu vermiethen.

1711) Ein gut gehaltenes Pianoforte steht im Darmstädter Haus zu vermiethen.

1717) Ein freundliches möblirtes Zimmer mit Cabinet ist in Lit. A. »AS 151, in der Nähe der Aula, zu vermiethen.

1739) Eine möblirte Stube mit Sopba ist zu vermiethen bei Gürtler Messer in der Marktstraße.

1686) Eine möblirte Stube mit Sopha ist zu vermiethen bei Z. K. Brühl,

nahe am Kanzleiberg,

Vermischte Nachrichten.

1747> Georg Wilhelm

aus

Butzbach, empfiehlt seine Dampfmaschine

zur Reinigung aller Bcttfedern von Motten, Mil» den und Krankheitssteffen rc, wobei die Feder« so aufgetrieben werden, daß man aus 4 Betten recht gut L bereiten kann, welches überall den größten Bei­fall gefunden bat. Die Betten werden in einem Zeitraum von 3 Stunden wieder zurückgeliefcrt und können nach Belieben avgeholt oder gebracht werden.

Preis für ein Oberbett . . 48 fr.

„ „ Unterbett . . 48 „

„ einen Pfül ... 20 „

„ ein Kissen . . . 12 „

Sein Logis ist bei Hrn. Schreinermeister Phi­lipp Leib hinter der Kirche.

1746) Bon heute au habe ich meine Wohnung bei Frau Kaufmann Felfing verlassen und wohne jetzt bei Herrn Kaufman Zimmer auf dem Seltercweg.

Gießen den 1. Novbr. 1843.

Carl Faber II., Spengler.

1687) Krautschnitter Rüdiger aus Tyrol kommt den 1. November im Gasthaus zum Darm­städter Haus dahier an und offerirt dem verehr­ten Publikum seine Dienste. Bestellungen bittet er daselbst abzugeben.

1738) Am 21. Ociober sind von dem langen Steeg bis an das Neuwegcrthor 2 Schlüssel ver­

loren gegangen der redliche Finder wird ersucht; dieselben gegen eine angemessene Belohnung in der Erped, d. Bltts. abzugeben.

Literarische Anzeige.

1741) So eben ist erschienen und in der I. Ricker'schen Buchhandlung in Gießen vorräthlg:

Allgemeine deutsche

BürgevbibLiothek.

Herausgegeben von Karl Andree und

August Lewald.

Ister Halbband. Der deutsche Rechtsfreund.

Eine Anleitung zum Verständ­nisse, zur Anwendung und Beur- theilung der in Deutschland gel­tenden Rechte. Verfaßt von Dr. Jur. Julius Creizenach. Erste Hälfte.

2ker — Chemie. Volksfaßlich und in Be­ziehung auf die Gewerbe und das bürgerliche Leben bearbeitet von »r. Fr. A. Walchner. Erste Hälfte.

3ter — Deutsche Reisende der neu­ern Zeit. Verfaßt von Karl Andree. Ersten Bandes erste Hälfte. (Deutsche Reisende in Asien.)

Oktav-Format in Umschlag geheftet. Preis per Halbband 36 fr.

Die allgemeine deutsche Bürgerbib­liothek ist vorzugsweise für den gebildeten Mittelstand bestimmt und umfaßt alles Wifi senswerthe, was in das praktische Leben eingreift. Ihr eigentlichster Zweck ist die ernsten Wissenschaf­ten aus dem Bereiche der gelehrt!n Schule in einer faßlichen—von Fremd- und Kunstwörtern geläuterten Sprache in den Kreis der Nichtgelehrten, der Ge- werbslente, Kaufleute, Fabrikanten u. s. w. zu führen und dort einheimisch zu machen. Mit einem Worte die Mittel zu einer allge­nreinen Bildung Jedem auf leichte Art zu bieten, der fie wirklich wünscht.

Das wohlgeordnete, im Zusammenhänge er­scheinende Ganze ist von Männern ausgearbeitet, deren Namen dafür bürgen, daß sie der Aufgabe gewachsen sind, und von zweien Rcdactoren ge­leitet, die gleichfalls von ihrer Fähigkeit mannig­fach Beweise gegeben haben.