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30) Ein Kinderstrumpf und ein Fingerhut

sind gefunden und auf Großh. Polizeibüreau dahier abgegeben worden Gießen am 24. August 1843.

vdt. Prinz.

Der Großherzogliche Universitätsrichtcr _______Pr- Trygophorus.

1361) Bekanntmachnnq,

bif Anzeige und Geltendmachung der aus dem Sommersemeste; 1843 herrührenden gesetzlichen Forde­rungen an Studircude betreffend y " 1 $

Die aus dem gegenwärtigen Studien-Semester herrührenden -gesetzlichen Forderungen an Stu.

drrende muffen längstens bis zum 9. September d. I. mittelst in jeder Lr

A Ptllll rftf U».'kp. ff J v * ^rw , fund von da an, binnen 8 Wochen,

Gießen am 23. August 1843.

Edictalladung.

1284) Philipp Zbm in Wiescck verpfändete am 13. Juli 1815 dem Reitknecht Daniel Becker in Gießen wegen eines. Darlehns von 100 fl. verschie­dene Grundstücke. Die gerichtlich bestätigte Hypo­thek kam durch Cession vom 25 Januar 1820. an Waldschütz Königs Erben in Gießen und durch Erbgang an die Ebefran des hiesigen Ortsbürgers Ludwig Rour. Später ist das Kapital abgetragen, die Obligation aber nickt zurück gegeben worden, weil sie verschnitten wurde und sie ist daher in dem Hypothckenbuch noch nicht ausgclöscht. Auf den Antrag der Interessenten fordert man nun alle diejenigen, welche etwa noch Ansprüche aus dieser Hypothek machen könnten, auf, dieselben so gewiß binnen 60 Tagen von heute an dahier zu begründen, als sonst dieselbe für mortificirt erklärt und gelöscht werden wird.

Gießen am 11. August 1843.

Gr. Hess. Landgericht. Plo ch.

Besondere Bekanntmachungen.

1363) Die Kegulirung der Personal- und Gewerbsteuerrapikalien in der Gemeinde Giessen für das Jahr 1844 tieiressend.

Zn Folge der häufigen Logiswechsel, welche in der Periode vom 1. August v. I. bis daher dahier stattgefnnden haben, ist es nothwendig ge­worden, daß die bei der gegenwärtig im Betrieb stehenden Regulirung der Personal- und Gewerb- steucrcapitalien für das nächstfolgende Jahr in Be­tracht kommenden Locale in vielen der hiesigen Wohngebäude neu ausgeschieden werden.

Indem ich dies hiermit zur öffentlichen Kennt- niß bringe, verbinde ich damit die Bitte, daß den Experten, welche von mir beauftragt worden sind,

das befragte Ansscheidungsgeschäft innerhalb der nächsten drei Wochen zu besorgen, dabei keine Hin- dernisse in den Weg gelegt werden mögen.

Gießen den 22. August 1843.

Der Großh. Hess. Steuercommissär S ch ü l e r.

1395) Es dient zur Nachricht, daß der auf den 23. d. M. bestimmt gewesene Wetzlarer Jahrmarkt, der wegen des Regeuwetters nicht abgebalten wer- konntc, auf Mittwoch den 6. September d. I. verlegt worden ist.

Gießen den 25. August 1843.

Der Gr. Bürgermeister Gg. Reiber.

1341) Aufforderung an i)tc Schuldner der hiesigen Pfand- und Leih-Anstalt.

Die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leih- anstalt, deren.Pfänder in den Monaten Januar, Februar, März, April, Mai und Juni 1843 ver­fallen sind, werden anfgefordert bis zum 9. Sep­tember d. I. entweder einzulösen oder zu prolongireu, als sonst deren Versteigerung am 19. Octbr. d. I. statt­findet. Pfänder aus wollenen Stoffen, die bereits sechs Monate verpfändet waren, müssen unbedingt, gegen Baarzahlung, eingclößt werden.

Gießen den 21. August 1813.

Die Gr. Pfandhausverwaltung.

Bieler. Pfeil.

Versteigerung.

1386) Montag den 28. August, Nachmittags 6 Uhr,

soll die Erndte von % Morgen Erbsen, vorzüglicher Qualität, sowie das Obst von 10 Stück sehr voll- hängenden Zwetschenbäumen hinter dem Actienhaus an den Meistbietenden versteigert werden.

Hierzu eine Beilage.