Beilage zu Jo 3 des Anzeigeblutts -er Stadt Giessen.
Versteigerung.
1885) Ich bin Willens:
1) 14,6 Klftr. Wohnhaus und Stall mit Grund, Hofraum und Miststätte, in der Löwengaffe, neben dem Spritzenbaus ;
2) 26,2 „ Wohnhaus mit Waschküche, An>
bau mit Durchfahrt, Stallung und Grund, Miststätte und Hofraum, in welchem sich eine gewölbte Senkgrube mir Pumpe befindet, in der Löwengaffe, neben Ord.-Nr. 1. und Ph. Römer;
4,5 ,, Hofranm, zwischen Ord.-Rr. 1. und
Ord.-Rr. 2.;
3) 11,0 „ Scheuer mit Stall, Grund und
Miststätte, gibt 63/4 kr. Deenbachi- sche Zins, in der Wolkcngasse, an Z. Wallenfels und C. Kempf, Montag den 23. Januar 1843, Nachmittags 2 Uhr,
auf dahiesigcm Ratbbause, unter den zu eröffnenden Bedingungen, meistbietend zu versteigern.
Gießen den 21. Dccbr. 1842.
Th. Lotz.
Vermischte Nachrichten.
4905) Dee Eigenthümee eines prächtigen Landsitzes, welcher ganz zum Vergnügen mit den schönsten Garten- Anlagen umgeben, und nur eine Viertelstunde von Frankfurt a. M. gelegen ist, wümcht einen einzelnen Herrn oder ein lediges Frauenzimmer, wenn auch schon in vorgerückten Jahren, lebenslänglich zu sich aufzunebmcn. Derselbe setzt aber voraus, daß diese Person einiges Vermögen besitzt, und da sie ganz als Familienglied angesehen werden wird, geneigt ist, ihre fernere Lebenszeit im Zirkel einer achtbaren Familie zu verleben, indem er versichert, daß dieselbe in jeder Hinsicht die beste Behandlung, Pflege und Bedienung zu gewärtigen har. Näheres hierüber bei Johann Heinrich Kern, Gutsbesitzer in Oberrad bei Frankfurt a. M.
74) Einem verehrten Publikum mache ich die ergebenste Anzeige, daß ich das von meinem Va
ter seither betriebene Geschäft, nach wie vor, fort? betreiben werde; indem ich nun bitte das meinem Vater früher geschenkte Zutrauen auf mich übertragen zu wollen, kann ich meinen verehrten Kunden gute und prompte Bedienung zusichcrn.
Gießen den 20. Januar 1843.
Wilhelm Ferber,
Sattlermcister.
38) Ich reinige Bettfedern mittelst einer Maschine, das Pfund zu 8 fr., größere Quantitäten verbältnißmäßig billiger, mit der Versicherung, daß dieselben wieder ganz wie neu werden.
E. Strack, Tapezierer.
60) Heinrich Lanz von Kohden bei Nidda kommt vom 9. Februar d. I. regelmäßig alle 14 Tage mit Fuhrwerk im Darmstädter Haus zu Gießen an, und übernimmt alle Frachtgegenstände, sowie sonstige Besorgungen nach Nidda und in die dortige Umgegend.
58) Ich komme jeden Mittwoch mit meinem Fuhrwerk hier an, und nehme alle Güter nach Hungen, Nidda, Ortenberg und in die ganze Wetterau in Ladung; ich verspreche billige Bedienung und schnellste Ablieferung und bitte um recht viele Aufträge. Mein Logis ist im Hirsch.
Jacob Lohfink, Fuhrmann, von Bingenheim.
78) Ich mache hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich mich allen schriftlicbcn Arbeiten, namentlich der Ausstellung von Rechnungen jeder Art unterziehe.
Lang, Landgr.-Act.-Gehülfe, wohnhaft bei Wittwe Hoch in der Löwengaffe.
71) Ausspielung der beiden Flöten Montag den 30. d. M., Nachmittags 2 llbr,
bei Hru. Rupp. Loose sind noch bis dahin zn haben. W. Magen, Musikl.
Löwengaffe Lit. C. M 87.
Frischbacken.
Den 22. Januar. Balthasar Noll in der Neustadt. Konrad Äcmpf auf dem Seltersweg. Wilhelm Löbcr an der Brandgasse.
Kirchliche Anzeigen.
Evangelische Gemeinde.
Gottesdienst. Am 22. Januar. Morgens: Geheimer Küchenrath l»r. Dieffenbach. Nachmittags; Kirchen-


