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zustehende Zehntgrundrente -> 19 fl. (?/s des Geibel'schcn Zehntens.)
Zugleich wird bemerkt, daß die Zehntpflichtigen auch aufAblößung der demnächstigen, in der Aus- inittclung begriffenen Zehntgrundrente von den anderen des Geibcl'scyen Zehntens, welchen a) Pfarrer Römheld zu Dautphe; b) Conrector Dornseiff zu Biedenkopf; c) die Erben des in Hartenrod verlebten Pfarrers Dornfeiff, namentlich die Wittwe des Geometers Metzler, Christiane geb. Dornseiff in Gießen, der Pfarrer Dornseiff in Holzbansen, der Rector Dornseiff zu Biedenkopf, der Oberfinanzkammeraccessist Dornseiff zu Darmstadt und Karoline Dornseiff jetzt in Gießen;
d) die Erben der verstorbenen Ehefrau feeö- Nicolaus Briet in Derbach, namentlich Louise Briet in Derbach, Henriette Schmidt, geb. Briel, zu Biedenkopf, Wilhelm Briel in Derbach und Wilhelmine Briel daselbst;
e) die Erben der verlebten Ehefrau des verstor- beneu Schullehrers Lochmann in Alsbach, namentlich Anna Katharina, Philipp Wagners Wittwe daselbst und Ernstine, Ehefrau des von Zell nach Amerika ausgcwaiidcrtcn Karl Schneider zu bezie- ben hat, provocirt hüben und daher auch sofort zu deren Ablößung geschritten werden wird, sobald die Rente festgesetzt ist;
III. in der Gemarkung Lindenstrnth:
die dem Kaiserl. Oestreichiscyen Kammerherrn und Generalmajor Friedr. Christoph Graf von Tcgenseld Schönburg zu Ramholz bei Schlüchtern in dieser Gemarkung znstehenden Geld- und Fruchtgefälle im gesetzlichen Anschläge von 18 fl;
IV. in der Gemarkung Saasen:
1) die der Freifrau von Schenk' zu Schweinsberg aufWälbershausen, geb. von Zwirnlein, modo deren Erben, dem Gr. Kammerherrn und Mi- msterialrath Freiherr» Schenk zu Schwcins- berg zu Darmstadt und den beiden noch unmündigen Kindern der verstorbenen Freifrau von Zwirnlein, geb. Freiin Schenk zu Schweinsberg, Hans von Zwirnlein und Friedrich von Zwirnlein zu Wiesbaden in der Gemarkung Saasen gehörende Zehntgrundrente ä 23 fl. 35 kr. und
2) die dem Kammerherrn Freiherrn Ludwig Schenk zu Schwcinsberg zu Hanau, modo dessen Erben, Forstjunkcr Hermann und Premier- Lieutenant Karl von Schenk zu Schwcinsberg in Schweinsberg in dieser Gemarkung angehö- rende Zehntgrundrente a 86 fl.
Alle bekannte wie unbekannte, bei Ablößung dieser Gefälle Bethciligten, mit Ausnahme des Großh. Hess. Lehnsfiskus bei den sub I. erwähnten Freiherrlich v. Rabenau'schen Gefällen, — mit welchem
sich die Berechtigten, soweit diese Gefälle Großh. Lehen sind, bereits verständigt haben, — werden daher aufgcfordcrt, sogcwiß binnen 2 Monaten ihre allenfallsigen Rechtsansprüche an diese Gefälle dahier anzuzeigen, als sonst nach Ablauf dieser Frist die Zahlung der Abkaufskapitalien und zwar die den Frcihcrrn von Rordcck zur Rabenau gehörenden (sub I u. II. 1.) gegen Ausstellung der Ablößungs- Urkunde durch den Senior familiae, Gr. Ober- forstmeistcr Freiherr» von Nordeck zur Rabenau zu Seligenstadt, an deren Rentmeister Engel zu Londorf, von den sub. II. 2. erwähnten Geibel'schcn Zchnt- gefällen an die genannten Berechtigten, von den sub III. erwähnten Gefälle» an den Gräflich Degen- fcld'schen Revenücnerheber, Beigeordneten Johannes Link zu Bellersheim, von der sub IV. 1. bemerkten Zehntgrundrente gegen Ausstellung der Ablößungs- urkunde durch die genannten Erben und Namens der unmündigen Kinder durch deren Vater, den Herzogl. Nassauischen Kammerherrn und Negierungs- Rath Freiherrn von Zwirnlein zu Wiesbaden, an den Freih. von Schenk'schen Rentmeister Bezzen- bergcr zu Schweinsberg, und von der sub IV. 2. erwähnten Rente an den Freih. von Schenk'schen Rentmeister Schmandt zu Schweinsberg erfolgen wird.
. Grünberg den 21. Dezember 1842.
Großh. Hess. Landgericht das. Welcker.
Versteigerungen.
67) Die im Anzeigcblatt vom 31. v. M. beschriebenen Immobilien, mit Ausnahme von Ml. bis 5., sollen auf Antrag des G. Philipp Gail und Carl Silbereiscn u. Comp.
Mittwoch den 1. Februar l. I., Morgens 9 Uhr,
auf dahiesigem Rathhaus wiederholt öffentlich versteigert werden. —
Gießen den 12. Januar 1843.
Das Großh. Stadtgericht. Müller.
66) Montag den 6. Februar d. I., Nachmittags 2 Ubr,
soll auf Antrag der Erben des verstorbenen Bürgers und Weißgerbcrmeister Jacob Daniel Ritter die von demselben hinterlassene Hofraithe
20 Klftr. oder 5,8 Ruth. Wohnhaus, Stall mit Grund und Hofraum in der Marktstraße an Diehlenbändler Daniel Wirth, giebt 20 j kr. abgelößte Grundrente der Stadt Gießen,
aus dahiesigem Rathhause, unter den alsdann zu eröffnenden Bedingungen, welche auch bereits bei


