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229) Holzversteigerung.

Donnerstag den 2. März d. Z., Morgens 9 Uhr,

soll in den von Ramschen Wald - Districten Kinzc- bach und Euler nachfolgendes Gehölze öffentlich meistbietend versteigert werden:

42% Klftr. Buchen-Scheidholz,

14 Buchen-Stockholz,

2100 Stück Buchcn-Wcllen,

20% Klftr. Eichen-Scheidholz,

16% Eichen-Prügelholz,

23 Eichen-Stockholz,

1900 Stück Eichen-Wcllen,

49 ,, Eichen^ Stämme von 10 bis 32

Zoll Durchmesser und 12 bis 48 Fuß Länge.

Kaufliebhaber werden hierdurch eingeladen, sich zur besagten Stunde im Walddistrict Euler einzufinden.

Rauisch-Holzhausen b. Marburg den 16. Febr. 1843.

Freiherr!, v. Ramscher Rendant Rang.

216) Arbeits-Versteigerung.

Freitag den 24. l. M., Vormittags 10 Uhr,

sollen die zur Erbauung eines neuen Spritzenhauses erforderlichen Arbeiten, als:

1) Maurerarbeit, veranschl. zu

2) Zimmerarbeit,

3) Dachdeckerarbeit, ,,

4) Schreinerarbeit, ,,

5) Sällofferarbeit,

6) Weißbinderarbeit ,,

137 ft. 22 fr.

164 21

64 17

34 48

22 ,,,, H 14

öffentlich an den Wenigstnehmenden versteigert

werden.

Riffe und Voranschläge können auf Belieben der Handwerkslcute schon vorher auf meinem Büreau eingesehen werden.

Die Großh. Bürgermeister dieses Kreises wer- dsn hierdurch dienstergebenst ersucht, Vorstehendes in ihren unterhabenden Gemeinden zur öffentlicheu Kenntniß der Bauhandwcrker zu bringen.

Fellingshausen den 11. Febrnar 1843.

Der Großh. Bürgermeister P. Ger lach.

234) Freitag den 24. d. M., Morgens 8 Uhr, wird in dem Dorlarer Gemcindewald, Waldgir- meser Gemarkung, eine bedeutende Quantität Bau­stämme von verschiedener Länge und Dicke, so wie mehrere geschnittene Bohlen, unter den alsdann

bekannt gemacht werdenden Bedingungen meistbie­tend versteigert.

Atzbach den 16. Februar 1843.

Der Bürgermeister

C o l n a t.

F e i l g e b o t e n.

.zsaK, 217) Das meinem Schwager, dem Sattler- meister Ludwig Hauß gehörende, auf dem Seltersweg gelegene, neu eingerichtete Wohn­haus nebst Grund, Hinterbau, Mistplatz rc. ist ein­getretener Verhältnisse halber, unter annehmbaren Bedingungen, zu verkaufen.

Kaufliebhaber wollen sich entweder an mich oder an meinen Schwager, den Briefträger Friedrich Hauß, wenden.

Gießen den 16. Februar 1843.

Melchior Kauf, Postpacker.

200) Ich bin Willens, meinen Garten über dem Gasthaus zum Pfau, mit einem Häuschen versehen, zu verkaufen. Derselbe ist ganz frei von Pacht und Zehnten und mit den schönsten jungen Obstbäumchen bepflanzt, eignet sich aber besonders noch zu dem schönsten Bauplatze.

Kaufliebhaber wollen sich deshalb an mich wenden. Gießen den 16. Februar 1843.

Andreas Lampus.

178) Wegen Wohnorts-Veränderung bin ich ver­anlaßt, meinen auf dem Roth, in der Nähe des Gasthauses zum Pfauen gelegenen, wohlcingerichte- ten Garten zu verkaufen. Derselbe hat vortrefflichen Boden, hält 1% Viertel-Morgen, 2 Ruthen, ist mit den besten Obstsorten bepflanzt und hat ein Garten­haus, 2 Lauben und einen sehr wasserreichen Brunnen.

Kaufliebhaber wollen sich wegen der Kaufbedin­gungen an mich wenden.

Gießen den 6. Februar 1843.

Bauer, Postmeister.

188) Emaillirtes Kochgeschirr, wobei auch Sparherdstöpfc, habe ich in großer Auswahl er­halten.

Emil Pistor.

235) Ein neuer Wagen mit eisernen Achsen steht zu verkaufen bei

Bender, Schmiedmstr. in Rodheim.

228) Drei Fenster nebst drei Läden sind in Lit. A. .AS 190 zu verkaufen.