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180) Auf den Immobilien des Valentin Wey- hershausen zu Rederode hastet eine hypothekarische Schuld von 80 Rthlr., welche von den Rechtsvor- fahren des Weyhershausen, Johannes Weyhers­hausen und dessen Ehefrau, Anna Catharina, geb. Nuhn, von Rederode laut gerichtlichen Instruments vom 10. April 1804 bei dem Pfarrer 'Neuber zu Beenhausen erborgt, aber auch angeblich vor län­gerer Zeit nebst Zinsen wieder zurückgczahlt wor­den sind.

Da der Pfarrer Neuber verstorben, dessen Erben aber dahier unbekannt sind, werden hier­durch alle diesenigen, welche noch Ansprüche aus der fraglichen Obligation zu haben vermeinen, hier­mit öffentlich aufgefordcrt, solche im Termin

Leu 1. März d. I., Morgens 9 Uhr, bei dem Rechts nachtheile der Erlöschung der Hy-, polhek dahier geltend zu machen.

Niederaula den 30. Januar 1843.

Kurfürstl. Hess. Justiz-Amt.

, (unterz.) Thcifi.

Beglaubigt I. Frank.

305) Auf dcn von dem Bürgermeister Heinrich Rüger und dessen Ehefrau Dorothea, geborue Ober­wein, zu Petersberg am 7. Januar 1837 von Johannes Oberwein erworbenen, in der dasigen Gemarkung gelegenen Grundstücken findet sich das Pfandrecht wegen eines von Johannes Oberwein und dessen Ehefrau Margaretha, geb. Reiß, daselbst, am 6. Juni 1801 von der Wittwe des Collabora- tors Rupprecht dahier erborgten Darlehns im Be­trage von 150 Rthlr. eingetragen.

Dieses Darlchu ist nach der Erklärung der Erbin der Gläubigerin zurückbezahlt, die ausge­stellte Schuldmkundc aber verloren gegangen, und es werden deshalb alle diejenigen, welche an der letzteren Ansprüche zu haben glauben, hiermit aufgcfordert, in dem

auf den 7. April d. I.

vor das unterzeichnete Gericht anbestimmten Ter­mine die fragliche Schuld- und Pfand-Urkunde zu produciren und ihre Rechte daraus geltend zu machen, widrigenfalls die Erbin der ursprünglichen Gläubigerin für die allein Fvrderungsberechtigte gehalten, und auf Antrag der Schuldner die Lö­schung des Pfandrechtseintrags auch ohne Bei­bringung der Original-Schuld- und Pfand-Ver­schreibung bewirkt werden wird.

Hersfeld den 6. Februar 1843.

Kurfürstliches Landgericht.

Bechtel.

vdt. Schraub,

207) Zur Liquidation aller und jeder An- spräche an das Vermögen des verstorbenen Georg Althen von Hochelheim und seiner hinterlassenen Wittwe Anna Marie Krombach von Krofdorf, über welches heute der Konkurs erkannt worden ist Termin auf

Mittwoch den 22. März d. I., Vormittags, dahier anberaumt, in welchem solche bei Vermeß düng des Ausschlusses von der Masse geltend zu machen sind.

Etwaige weitere allgemeine Verfügungen und namentlich das Präklusiv - Dekret werden nur im Amtsbcringe verkündet.

Atzbach den 8. Februar 1843.

Königl. Justiz-Amt. Diesterwcg.

Besondere Bekanntmachung.

242) Die Liste der Conscriptionspflichtigen des Jahres 1843 ist an dem Rathhause angeheftet.

Sollte einer der Betheiligten Ausstellungen gegen dcn Inhalt dieser Liste vorzubringen haben, so muß dieses innerhalb 14 Tagen, von heute an gerechnet, geschehen.

Im Jahr 1823 geborne junge Lenke, die etwa nicht in die Liste ausgenommen worden sein sollten, haben sich zum Eintrag in dieselbe eben­falls vor Ablauf von 14 Tagen zu melden. Eine dcßfallsige Unterlassung bat den Nachtheil, daß sie zum Zuerstmarschireu bestimmt werden.

Dann wird auch nochmals zur Kenntniß ge­bracht, daß etwaige Depotansprüche bis zur Ab­nahme der Ortsliste, welche den 28. d. M. cr- folgt, angezeigt werden müssen, und daß Verspä­tungen den Interessenten leicht nachtheilig werden können.

Gießen den 14. Februar 1843.

Der Gr. Bürgermeister Gg. Reiber.

Versteigerungen.

134) Montag dcn 20. März d. J^ Nachmittags 2 Uhr, soll auf hiesigem_ Nathhaus die zum Nachlaß des August Heichelheim gehörige Hofraithe:

10 Klftr. Wohnhaus mit Grund in der Wallthorstraße,

unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Be­dingungen, erbvertheilungshalber versteigert werden.

Gießen den 31. Januar 1843.

Großhl. Hess. Stadtgericht. Müller. Habcrkorn.