Ausgabe 
8.4.1843
 
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sind, so werden auf den Antrag des Klägers die etwa noch vorhandenen Pfandgläubiger hiermit auf, gefordert, ihre Ansprüche an den genannten Grund­stücken, beziehungsweise an dem Erlöse bei Meidnng des Verlustes ihres Pfandrechts in dem auf deu 5. Mai d. I. vor das unterzeichnete Gericht aw! beraumten Termine geltend zu machen.

Hersfeld am 24. März 1843.

Kurfürstliches Landgericht. s___ vdt. Schaab.

Besondere Bekanntmachungen.

567) Dadurch, daß die bei der Bürger­meisterei schon lange her bestehenden Ge­schäftstage in neuerer Zeit fast gar nicht mehr eingehalten werden, entstehen häufige, mit einer geregelten Geschäftöbchandlung unverträgliche Störungen. Im Interesse des Dienstes und somit auch der Stadt- angehörigen sehe ich mich daher genöthiget, auf die früher bestimmte Ordnung hinzn- weiseu, wornach Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag persönliche Anfragen, Anträge re. bei der Bürgermei­sterei gemacht werden können, die beiden andern Wochentage, nämlich' der Mitt­woch und Freitag aber (ganz dringende Fälle abgerechnet) ausschließlich für Be­handlung der Mechnnngs- und solcher weiteren Angelegenheiten' bestimmt sind, welche bei öfteren'Störungen durchaus nicht erlediget werden können.

Ich kann wohl" erwarten, daß künftig hierauf stets die geeignete Rücksicht genom­men wird und ich nicht zu Abweisungen genöthiget werde, die für die Abgewiesenen sowohl,wie für mich,unangenehm sein müssen.

Gießen, den 7. April 1843.

> Der Bürgermeister

Gg. Reiber.

568) Diejenigen, welche mit ihren Schuldigkeiten für Holz von den am 16. und 27. Januar 1843 in den hiesigen Stadtwaldnngen abgehaltenen Ver­steigerungen noch im Rückstände sind, werden hier­durch aufgefordcrt, dieselben in den nächsten 8 Tagen an die Stadtkasse zu berichtigen.

Gießen den 6. April 1843.. ,

Der Stadtrechner Nern.

Versteigerungen.

571) Die den Kindern des Hartmann Balser Arnold zustehenden Gärten:

Pag. u. Nr.

alt neu

1)

2)

sollen

i y v tVs 292lHKlftr. Garten in d. Schepp- ecke, ztf., 6 Alb.Zins 182 86 in hiesigen Kasten, rs'fa 338si)Klftr. Garten am obersten «a Mek Niegclpfad, zehntf., 99 Nth. i/22r, -/3rKl., Montag den 10. April,

Nachmittags 2 Uhr,

auf dahiesigem Rathhaus nochmals zur Versteue­rung ausgesetzt, sofern sich aber keine Käufer Enden würden, auf 3 Jahre verpachtet werden.

Gießen deu 10. April 1843.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

670) Mittwoch den 19. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen ans dahiesigem Rathhaus die zum Nachlaß der Wittwe des Heinrich Orbig gehörigen Im­mobilien:

Pag. u. Nr. alt neu

1) W tI» lOlHKlft. Wohnhaus m. Grnnd in der Wolkengasse,

2) ® V9 23ä 76sHKlst. Acker am Nahrungs­berg, %3r, /24t Kl., ztf.,

unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Be­dingungen, erbvercheilnngshalber öffentlich meistbie­tend versteigert werden.

Gießen, den 4. April 1843.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

581) Auf Antrag des Johannes Rinn, Schnei­dermeisters dahier, sollen dessen Jnimobilien:

4) 32mKlftr. Haus mit Hofraum, Hinkerbau und Stall auf dem reichen Sand,

2) 111 ,, Grabgarten auf dem Reichensand,

3) 130 ,, Acker auf der Chaussee, rechts

der Pulvermühle, %ir, %2r Kl., ztbar,

4) 90 ,, Acker, Lag-Gärten am obersten

Riegelpfad, 2r Kl., ztf.,

5) 60 ,, Acker, Garten am obersten Rie-

gespfad, 2r Kl., ztf.,

Montag den 24. April d. I., - Nachmittags 2 Uhr, auf dahicsigem Nathhause versteigert werden.' Gießen i>m 6. April 1843.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller. I)r. Zimmermann.