Ausgabe 
4.11.1843
 
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1474) Electricitäts - Ableiter, ein nur erst seit neuerer Zeit erfundenes und höchst probates Mittel, um die zu große Anhäufung des electrischeu Fluidums im menschlichen Körper abzu­leiten, und dadurch die Hauptursachen der vielen rheumatischen und Nervenleiden in ihren verschieden, artigen Formen zu entfernen.

Diese Ableiter werden nach der dabei befindlichen ausführlichen Gebrauchsanweisung, in Form von Ampletten auf der blosen Brust getragen, und dienen als ein sicheres Heil- und Präservativ-Mittel gegen Rheumatismen und Nervenleiden aller Art, als Reißen-, Gicht-, Kopf-, Zahn-, Hals- und Brustschmerzen rc. Dabei besitzen sie den Vortbeil der größten Billigkeit, indem das Stück mit Ge­brauchsanweisung blos Rthlr. kostet. Zn Gießen sind selbige nur zu haben bei

Carl Frech.

980) Neu erfundenes,

von mehreren Medicinal-Bebörden geprüftes

Gehör-Oels

von Dr. J. Robinson in London.

Durch Anwendung dieses Oels werden alle organischen Tbeile des Ohres ungemein gestärkt, das Trommelfell erhält seine natürliche Spannung wieder, wodurch die Harthörigkeit sehr bald sicher geheilt wird.

Das Flaeon mit Gebrauchsanweisung 1 I1/, Rthlr. ist in Gießen allein zu haben bei

Carl Frech.

1764) Neueste Erfindung, Ananas - Pomade.

Unübertreffliches feinstes Haar-Parfum zur Ver­schönerung der Haare und das Wachsthum derselben mächtig befördernd.

Preis pro Topf % Rthlr.

Allein ächt zu daben bei

Carl Frech.

1772) Soda-Oel-Kern-Seife, ganz trocken, « Pfund 1 Tbaler, sowie Stearin-Lichter bei M. Heß.

1473) Wanzentod

zur augenblicklichen Ausrottung der Wanzen und ihrer Brut, ein in vielen öffentlichen Anstalten und Casernen als untrüglich bekanntes Mittel.

Das Glas zu y» Rthlr.

bei Carl Frech.

S1775) Mein am Sektersweg gelegnes Wohnhaus mit Hinterbau und Grund ist zu verkaufen. L. Haus

1756) Ganz echtes Kölnisches Wasser und alle sonstige feine Parfümerien empfiehlt

Chr. Oppermann, auf dem Seltersweg.

1774) Eine sich in ganz gutem Zustande befindende Chaise, welche ein- und zwei» i^^^^L.spännig gefahren werden kann, steht ..KM . .. sz hMg zu verkaufen bei

L. Haus Sattler.

1765) Die berühmten

Kaiser«

Patent-Lampen

sind zu haben bei Carl Frech.

1758) Eine Auswahl fertiger Schube und Pantoffeln empfiehlt M. Hol berg.,

Schuhmachcrmeister auf dem Seltersweg.

1753) Süßer Aepfelwein bei C. Kliebe, , in Wieseck.

1770) Treber verkauft Tb. Lehr, Bierbrauer.

Zn vermiethen.

1750) Das von Herrn Doctor Wetter bewohnte Logis in meinem Hause ist zu vermiethen u. auf Ostern beziehbar. C. Noll.

1711) Ein gut gehaltenes Pianoforte steht, im Darmstädter Haus zu vermiethen,

1752) Eine kleine Familien-Wohnuug ist für einen billigen Preis zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei H. Lüdeking.

1763) Eine gut möblirte Stube mit Kabiner ist zu vermiethen bei Ludwig Zahreis, am Marktplatze.

1760) In Lil. D. 19 am Markt ist ein möblirtes Zimmer mit Kabinet u. Sopha ver­miethen.

1759) Eine möblirte Stube nöthigenfalls mit Kabinet ist zu vermiethen bei S. Hirsch.

am Lindenplatz.

Auözu leihen»

1716) Aus der Kirchenkaffe zu Hausen können 500 fl. gegen genügende Sicherheit alsbald aus» geliehen werden.

Gießen den 24. Oktober 1843.

Der Rechner Schäfer.

Hierzu eine Beilage.