Ausgabe 
30.1.1841
 
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Gasthaus - Verpachtung.

14) Der Unterzeichnete ist Willens, das ihm cigenthümlich zustehende Gasthaus

zum goldnen Löwen

dahier, von Petruag d. I. an, auf 15 Jahre, mit oder ohne Wirthswaftömobiliar, zu verpachten.

Die Lage desselben auf dem Marktplatz, ge­genüber der Post, dem belebtesten Theile der sehr frequenten, auch mit einer Garnison und Gerichtssitz versehenen Stadt, welche durch drei Hauptstraßen: von Elberfeld, Cassel und Hersfeld 2C führen, macht es zu einer Gastwirthschaft sehr geeignet, womit sich vortheilhaft eine Fuhrmanns- Wicthschaft verbinden läßt.

Dieses Etablissement bietet einem geschäftsge­wandten Manne einen schönen und sicheren Erwerb.

Sowohl das Wohngebäude, wie auch die sonstigen Gebäulichkeiten, als: Stallung, Scheuer, Heuböden rc. sind sehr geräumig und von einem circa Morgen haltenden, zur Hofraitbc gehö­rigen Garten begrenzt.

Eintretenden Falls wird diese Localität, un­ter sehr vortheilhaften Zahlungsbedingungen, auch käuflich abgegeben.

Butzbach im Januar 1841.

Zahn, Großb. Bürgermeister.

ID Wirthschaftsverpachtrmg.

Meine, unmittelbar an dem Scheidepunkt der beiden Straßen von Gießen nach Hungen und Grünberg, neu errichtete Wirthschaft wün­sche ich zu verpachten. Auch können die Räume zur Betreibung einer ansehnlichen Oekonomie, auf Verlangen, mit in Pacht gegeben werden. Dazu Lusttragende wollen sich persönlich an mich wenden.

Gießen den 11. Januar 1841.

Daniel Stamm.

62) TaS Logis, welches bisher der Herr Dr. Weigand bewohn.e, bestehend in 3 Stuben, Küche, Kammer, verschließbarem Keller und Holzplatz, ist weiter zu vermietben und am 15. April beziehbar. I. K u n z.

24) fl. 33,000, fL 7,000, fl. 2000, fl. 5000, u. f. iv., zusammen

fl. »4,500

werden gewonnen ui der am 1. Februar a. c. beginnenden 3ten Berloosung der Herzog!. Nas­sauischen 25 fl. Prämien-Scheine. Hierzu vcrmiethe ich Loose ä 3 fl. 30 fr. per Stück, und gebe bei Uebernahme von fünf Stück das sechste gratis.

Hermann Homberger,

vor dem Wallthore',

im Hause des Herrn Professors Bullers, Lit A M. 124.

25) fl. 33,000, fl. 7,000, fl. 2000, fl. 1000, u. s. w., zusammen

fl. »4,500

werden gewonnen in der am 1. Februar a. c. beginnenden 3ten Berloosung der Herzogl. Nas­sauischen 25 fl. Prämien-Scheine. Hierzu vermiethe ich Loose ä 3 fl. 30 fr. per Stück, und gebe bei Uebernahme von fünf Stück das sechste gratis.

Aron Heuchelheim,

auf dem Selterswcg.

23) Die Ziehung der Herzoglich Nassauischen

25 fl. Prämien-Scheine geschieht am 1. Fe­bruar a. c. Die Gewinnste darinnen sind: fl. 55,000, fl. 7,000, fl. 2,000, fl. 1000, 2 ä 400 fl., 2 a 200 fl., 2 ä 100 fl u. s. w.. Im Ganzen 1000 Gewinnste, in einem Betrage von

74,500 fl.

Hierzu sind Original 25 Gulden - Loose bei Un­terzeichnetem ä 3 fl. 30 fr. zu vermietben.

in der Walltborstraße.

115) Elegante Maskenanznge mit) Domino's sind zu billigen Preisen zu ver­leihen bei M. Heß.

118) Die obere Etage in meinem Hanse ist zu vermietben und kann sogleich bezogen wer­den. Daniel Wirth.

119) Auf dem Settersweg ist ein Ncben- haus, bestehend aus drei Stuben, zwei Kam­mern, geräumigem Boden, Küche, Keller und Mitgebrauch der Waschküche, zu vermietben; auch kann auf Verlangen ein großer Pferdcstall dazu abgegeben werden. Ausgeber dieses Bl. sagt wo?

81) In dem Hause I.it. C JVa 100 auf dem Reichensand ist der untere Stock zu vermie- tbcn, bestehend in zwei Stuben mit Kabincts, Keller, Küche, zwei Ställen mit Böden und ei­nem Stübchen darauf rc. und kann den 15. März bezogen werden. Tas Nähere bei Christoph Keil. ________

Vermischte Nachrichten.

106) Einem verehrlichen Publikum mache ich die ergebene Anzeige, daß ich nach, wie vor, meine Wäscherei fortbetrcibe, und ich dielelbc nicht, wie hier und da ausgesprochen, niedergelegt habe.

Christine Deyer.

120) Ein Mädchen, welches im Nähen, Stopfen und allen häuslichen Arbeiten erfahren ist, sucht Arbeit. Ausgeber dieses Blatts sagt das Nähere.

Hierzu eine Beilage.