Ausgabe 
27.11.1841
 
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1657) Vorzüglich schöne, weiße

Bengali- Watten, von 814 fr. das Stück, sind bei mir zu habe». Zluch habe ich eine große Parthie Fntterzeuge erhalten, als Sarsenets, per Elle 8 14 fr., Steifleinen von 10 11 fr., Casias, fein, 8 14 fr. U. s. w.

Hermann Gold mann.

1665) Kranenberger Kastanien, französischer und Düsseldorfer Senf, Citroncn, Sardellen, Häringe rc. bei L. J'ahreis.

1641) Auserlesenes Nvthkraut und rothe Rüben sind zu verkausen; wo? sagt Ausgeber dieses Blatts.

1643) Ein ganz fehlerfreies zugfestes Pferd, Wallach, 6 Jahre alt, steht in dem Kreise Gießen, in der Nähe, zu verkausen. Das Nä­here bei Ausgeber dieses.

1653) Moderne Gold-, Silber- und Zinn- waaren empfehle ich zu billigen Preisen. Bestel­lungen auf etwa nicht voriätbige Gegenstände werden in kurzer Zeit besorgt.

Carl Kaufmann Worms, Wallthorstraße Lit. A M 139.

Literarische Anzeige.

1654) Im Berlage des bibliographischen Instituts iii Hildburghausen ist erschienen und bei G. F. Heyer, Sohn, in Gießen vorräthig:

MelEchtorr,

als Seitenstück zu Luther,

gestochen von Fr. Muller, Preis 3 fl. 36 tr.

Wir empfehlen dieß getreue Bild des weisen Reformators allen Freunden der Reformation, .als Seitenstück zu dem bereits erschienenen pracht­vollen Bilde Lutbers, von Fr. Muller.

Zu vermietheu.

1583) In der Löwengasse, Lit. C JVa 134, ist ein Logis, bestehend aus Stube, Kammer, Küche, Keller, sowie Mitgebrauch der Waschküche, zu vermietheu, welches im December bezogen werden kann.

1644) Durch Wohnungsveränderung ist das Hinterhaus des Actuars Binzer gehörig, (am Walltbor) anderweit zu vermietheu.

1642) In dem von Johannes Fabers Wittwe in der Hintcrgasse hinterlassenen Wohnhause sind mehrere Familienwohnungen zu vermietheu, welche sogleich bezogen werden können. Näheres ertheilt

hierüber Wilhelm Schneider, wohnhaft bei Herrn Bäcker Balser in der Neustadt.

Gießen den 25. November 1841.

Vermischte Nachrichten.

1651) Um vielseitig an mich ergangenen Wünschen zn begegnen, habe ich mich ent­schlossen, neben meiner dahier bestehenden Verlags- nnd Sortiments-Buch­handlung, eine

Allgemeine Bücher - Atic- tions - Anstalt44

zu begründen. Die hiesige Stadt bietet als Universität zur Verwerthung gan­zer Bibliotheken, wie auch einzelner guter Werke eine besonders günstige Gelegenheit dar. Wer daher hiervon Ge­brauch zu machen wünscht, beliebe'sich tu portofreien Briefen an mich zu wenden, und der billigsten Bedingungen gewärtig zn sein. Jährlich werden, je nach dem vorhandenen Material und nach vorheriger thätiger Verbreitung der Cataloge, meh­rere solche Auktionen stattfinden, es ist jetzt schon ein bedeutender Vorrath von guten Werken zu einer Anktion vorhanden.

Gießen den 24. November 1841.

B. C. Kerber,

Universiiäts -Buchhändler.

1639) Die Unierzcichuete beehrt sich, die erge­benste Anzeige zu machen, daß sie ihre Privut- Borbereitungsschule für die hiesige städtische höhere Töchterschule, so wie ihre eigne Wohnung in das Gcheimerath Ekwerl'sche Haus in den Neucnbäuen, verlegt habe. Die verehelichen Aeltern, die ihre Kinder für das nächste Jahr ihrer Leitung anzuvertrauen geson­nen sinv, werden gebeten, ihre desfallsigen Mel­dungen baldigst machen zu wollen. Auch ist dieselbe erbötig, noch einige, und insbesondere erwachsene Schülerinnen zur Erlernung der französischen oder englischen Sprache in Unterricht zu nehmen.

Louise Müller, Lehrerin der französischen Sprache in der städtischen höheren Töchterschule.

1662) Ein braver Bursche, zu jeder Arbeit willig, wird in Dienst gesucht. Nähere Auskunft ertheilt die Expedition.