Ausgabe 
27.11.1841
 
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vernehmen zu lassen, als sonst in seinen Unge­horsam er der böslichen Verlassung für geständig krachtet, mit seiner Vernehmlassung ausgeschlossen und weiter w. R. erkannt werden wird.

Marburg am 16. November 1841.

Kurfürst!. Obergericht, Civilsenat.

B i cf e II.'

Besondere Bekanntmachungen.

1647) Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Sparkasse angelegten Kapi­talien bis zu Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachfolgende Termine festgesetzt und zwar Vormittags von 712 Uhr:

1) Mittwoch den 1. December 1841,

2) Samstag den 4.

3) Mittwoch den 8.

4) Samstag den 11.

5) Mittwoch den 15.

6) Samstag den 18.

7) Mittwoch den 22.

8) Mittwoch den 29.

Die Inte:essenten werden daher aufgefordert, die Zahlung an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuld­scheine sich zu legitimiren.

Diejenigen, welche ihre Zinsen dem Capital zugeschrieben haben und nicht persönlich sich einfin­den wollen, werden ersucht, ihre Schuldscheine vor­zeigen zu lassen, damit in diese der nöthige Ein­trag gemacht werden kann.

Tie Zinsen werden nach dem Kalenderjahr berechnet nnd sind deswegen auch dann zu empfan­gen, wenn das Capital im laufenden Jahre erst eingelegt wurde und volle Jahreszinsen noch nicht verfallen sind.

Zugleich muß ich die hiesigen Einwoh­ner darauf aufmerksam machen, daß sie sich an Len bestimmten Geschäftslagen des Morgens von 7 bis 10 Uhr einfiuden wollen, weil später der Andrang von auswärtigen Zinsenempfängern zn groß wird nnd diese alsdann vorzugsweise befördert werden muffen.

Gießen den 26. November 1841.

Der Rechner der Spar- und Leihkaffe Kehr.

1656) Die für das dritte Quartal dies. I. zu bezahlenden Schulgelder aus den städtischen Schulen und der Realschule, sind innerhalb 8 Tagen an die Stadtkasse zu berichtigen.

Gießen den 25. November 1841.

Der Stadtrechner

N e r n.

Versteigerungen.

1655) Montag den 29. November d. I., Nach, mittags um 2 Uhr, soll das Wohnhaus der Ka­tharine Nour dahier, in der Kornblumengaffe gelegen, nebst Stall und Dungplatz, auf frei­williges Ansuchen, öffentlich meistbietend, auf dahiesigem Rathhause versteigert werden.

Gießen den 23. November 1841.

Großh. Hess. Stadtgericht.

Müller.

veranschl. zu

sowie die für das Jahr

Zinngießerarbeif Schlosserarbeit Handarbeit Glaserarbeit Schreinerarbeit

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1668) Dienstag den 30. November d. I., Vormittags um 9 Uhr, sollen nachfolgende "" beiten, als:

erforderlichen Tag­löhner-Arbeiten, auf dahiesigem Nathhanse an den Wenigstuehmenden vergeben werden.

Gießen den 26. November 1841.

Der Beigeordnete E. C. R ü h l.

1666) Mittwoch den 1. Dezember d. I., Vor- mittags um 9 Uhr, sollen auf dahiesigem Rath- Hause, die bei der hiesigen Laternen-Anstalt für das Jahr 1842 erforderlichen Arbeiten, bestehend in: Weißbinder-, Maurer-, Glaser-, Schrei,

ner-, Seiler-, Zimmer-, Spengler- und Schlosserarbeiten,

unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an die Wenigstnehmen­den vergeben werden.

Gießen den 17. November 1841.

Der Beigeordnete E. C. R ü h l.

1669) Montag den 6. December d. I., Nach, mittags um 2 Uhr, sollen in der Wohnung der Wittwe des Jacob Wallenfels auf dem Neuen­weg, nachbenannte Gegenstände, als:

2 Pferde, 2 Wagen mit eisernen Aren, eine Chaise, welche ein- und zweispännig gefahren werden kann, ein Pflug, eine Egge, mehrere Ketten, ein Hemmschuh, Erndte- leitern, Pferdegeschirr und noch sonstige Ackergeräthschaften,

gegen baare Zahlung versteigert werden.

Gießen den 26. November 1841.

1638) Mittwoch den 1. December d. I., Vor­mittags um 11 Uhr, soll auf dem Rathhause zu Homberg a. d. Ohm, eine alte abgängige guß-