Ausgabe 
27.2.1841
 
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tificirt und der Eintrag im Hypothekönbuch löscht werden wird.

Gießen den 4. Februar 1811.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

170) Johannes Bergk, Caspars Sobn, aus Langgöns, 1764 geboren, ist seit vielen Jab- ren abwesend, ohne Nachricht von seinem Aufent­halt ju ertheilcn. Die Verwandten des Abwe­senden haben nun um Ueberlassung dessen Vermö­gens angesucht, daher der Johannes Vergk, Cas­pars Sohn, aus Langgöns, oder dessen etwaige Leibeserben hierdurch aufgefordert werden, sich binnen drei Monaten zur Empfangnahme des Ver­mögens bei unterzeichnetem Gericht zu melden, gegenfalls dasselbe den nächsten Verwandten, gegen verordnungsgemäße Cautionsleistung, überlassen werden wird.

Gießen den 3. Februar 1841.

Großh. Hess Stadtgericht.

M ü l l e r.

Besondere Bekanntmachungen.

155) Georg Wagner, Henrichs Sohn, zu Großenlinden hat sich freiwillig unter Cnratcl seines Bruders Henrich Wagner daselbst gestellt, welches man mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß bringt, daß er Rechtsgeschäfte ohne Zu­stimmung seines Curators nicht abschlicßcn kann.

Gießen den 22. Jan. 1841.>

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

222) Bei der am 11. März d. I. beginnen­den Pfänderversteigerung werden auch Nicht versetzte, von Privaten überbrachte Gegen­stände mit versteigert. Diejenigen, welche hier­von. Gebrauch machen wollen, werden ersucht, solche Gegenstände genau verzeichnet und mit An­gabe des geringsten Preises (zu welchem sie es verkauft wünschen), längstens bis zum 8. März anher abzugeben.

Gießen den 25. Februar 1841.

Die Pfandhaus-Verwaltung. Bieler. Pfeil.

217) Die Stadt Gießen beachsichtigct, nach der Verordnung vom 8. November 1837 einen Wa- senmeistcr anzustcllcn. Außer angemessenen Gebüh­ren für das Abledern gefallener Thiere, welche die betreffenden Privaten berichtigen müssen, er­hält derselbe 80 fl. Besoldung aus der Stadtcasse.

Etwaige Bewerber um diese Stelle haben sich bei der Bürgermeisterei binnen 14 Tagen zu melden.

Gießen den 23. Febr. 1841.

Der Großh. Bürgermeister Schneider.

Versteigerungen.

157) Auf freiwilliges Ansuchen des Bürgers und Schreiners Johannes Weber und dessen Ehe­frau dahier, soll das denselben zustehende Wohn­haus aus dem Neuenweg, neben Schuhmacher Scnsfclder, mit

5 D Klftr. Grund,

Montag den 1. März, Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhaus, öffentlich meistbietend, unter den vorher zu eröffnenden Bedingungen, verstei­gert werden.

Gießen den 11. Februar 1841.

Großh. Hess. Stadtgericht.

M ü l l e r.

217) Auf freiwilliges Ansuchen des Bürgers und Metzgermeisters Friedrich Lampus dahier und seiner Ehefrau, sollen Montag den 8. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dabicsigcm Rathhause die nachstehenden Grundstücke, alö:

1) 218 Klftr. oder 64 Ruth. Garten am Hamm, 1. Klasse, zchntfrci;

2) 343 Klftr. oder 101 Ruth. Acker am Wetz­larer Weg bei den Mausischen Wie­sen , 2. Kl., zehntbar;

3) 412 Klftr. oder 122 Ruth. Acker zwischen dem Mittelweg und der Chaussee, giebt 1 Kpf. Korn dem Fiskus, j3 , Z4. Klasse, zehntbar;

4) 323 Klftr. oder 95 Ruth. Acker am Schlan­genzahl, 4. Klasse, zehnrbar;

6) 343 Klftr. oder 101 Ruth. Acker daselbst, 4. Klasse, zehntbar;

6) <87 Klftr. oder 55 Ruth. Acker beim Zoll­stock, 4. Klasse, zehntbar;

7) 313 Klftr. oder 92 Ruthen Acker daselbst, 4. Klasse, zehntbar;

8) 292 Klftr. oder 86 Ruth. Acker am halben Zehnten, giebt f Messen Korn in Kasten, | zehntbar, | zehntfrei;

9) 122 Klftr. oder 36 Ruth. Acker am Schlau­genzahl, 4. Klasse, zehntbar;

10) 122 Klftr. oder 36 Ruth. Acker beim Zoll­stock, giebt 1 Gesch. Korn dem Fiskus;

11) 367 Klfir. oder 108 Ruth. Acker auf dem Aulweg, giebt 3 Gesch. Korn dem Fiskus, 4. Klasse, zehntbar;

12) 466 Klftr. oder 137 Ruth. Acker auf dem Aulweg, hinterm Weiher, giebt 1 Kpf. 2^ Gesch. Korn und 10. Pfen­nig dem Fiskus, z3,14.Kl., zhtbr.;

13) 312 Klftr. oder 92 Ruth. Acker auf'm Aul­weg, $3., 14. Kl., zehntbar;

14) 156 Klftr. oder 46 Ruth. Acker am Barres­graben, 4. Kl., z zehntb., i zehntfr.;

15) 187 Klftr. oder 55 Ruth. Acker daselbst, 4. Klasse, i zehntbar, 4 zchntfrei;