Ausgabe 
22.5.1841
 
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726) Ein Lozis, bestehend in 7 heizbaren Zimmern mit Zubehör, ist zu vermiethen.

Dr. S u n d h e i m.

174) In dem Möbelmagazin ist eine kleine Familicnwvbnung, bestellend in 3 heizbaren ta- pezirten Stuben mit kleinen Koridon's, 3 Kam­mern, Holzplatz, Küche und Keller, an eine so­lide Familie zu vermiethen und kann sogleich be­zogen werden.

735) In der Brandgasse, Lil. A M. 147, ist der dritte Stock nebst Theil am Keller, Boden und Holzstall zu vermiethen.

750) Die obere Stage in meinem Hause, be­stehend in zwei Stuben, zwei Kabinets, Küche, Keller, Holzboden und Mitgcbrauch des Wasch­kessels, ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen.

Z. H. Schäfer, auf dem Seltersweg.

Vermischte Nachrichten.

740) Von Seiten des Gefi'lligkeitö- Vereinö ist auf dem Thurme zu Gleiberg nunmehr ein neuer be­weglicher, ganz vorzüglicher Tubus errichtet worden, wovon jeder Thurm- Besucher zwar Gebrauch machen kann, welchen man aber der Sorge des geehrten Publikums bestens em­pfiehlt.

725) Zur Nachricht.

Ich erlaube mir hierdurch meinen verehrten Freunden und Gönnern die schuldige Anzeige zu machen, daß das bisber von meinem verstorbenen Manne betriebene Zimmergeschäft nach wie vor fortbetrieben wird, und bitte, das demselben bis­her geschenkte Zutrauen auf mich übertragen zu wollen. Da ich in den Stand gesetzt bin, durch einen tüchtigen.Geschäftsführer allen an mich ge­stellten Aufträgen zu entsprechen, so bitte ich, unter Zusicherung reeller Bedienung, um geneig­ten Zuspruch.

Zimmermeister Wilhelm Lindenstruth's W i t t w e.

747) Auf Johannitag wird eine Magd in Dienst gesucht und ein guter Lohn zugesichcrt. Das Nähere bei der Expedition d. Bl.

690) Ich beehre mich, hierdurch anzuzeige», daß ich mich dahier als

Schuh- und Stiefelmacher

etablirt habe. Durch geschmackvolle Arbeit werde ich das mir geschenkt werdende Zutrauen zu er­halten und zu vermehren suchen, und erlaube mir daher, mich einem geehrten Publikum be. stens zu empfehlen.

I. Heinrich Völker, wohnhaft bei Wiktwe Mergott auf der Mäusburg, Lit. D. M g.

732) Zwei gute Former und Sandgießer kön- nen unter vortheilhaften Bedingungen in einer ausgedehnten auswärtigen Fabrik Beschäftigung erhalten durch Vermittelung von

H. I. Berlin,

» am Kanzleiberg dahier.

741) Es wünscht Jemand, der sich schon län­gere Zeit mit Unterricht beschäftiget hat, einigen Knaben Privatunterricht in der lateinischen und griechischen Sprache zu crtheilen, oder Schülern der untern blassen des Gymnasiums Nachhülfe bei ihren häuslichen Arbeiten zu leisten. Da» Nähere bei der Erpedition d. Bl.

727) Ich zeige hiermit erqebenst an, daß ich das früher von Madame Wieser betriebene Ge- schäft übernommen habe. Ich verfehle daher nicht, mich sowohl im Anfertigen neuer, als auch im Waschen und Aufpuhcn alter Hauben zu empfeh, len, und um geneigten Zuspruch zu bitten.

Meine Wohnung ist bei Schloffermeister Krebs in der Sonne.

Gießen den 20. Mai 1841.

Emilie Krebs.

725) Wohrmrrgsanzeige,

Ich habe mein seitheriges Logis bei Herrn Kammmacher Schäfer auf dem Seltersweg ver­lassen und wohne jetzt bei Herrn Schneidermeister Kratz in den neuen Bänen.

Gießen den 20. Mai 1841.

R. Frank, Hofgerichls-Advocat.

744) Unterzeichneter beehrt sich, seinen geehr, tcn Freunden und Bekannten die ergebene An­zeige zu machen, daß er seine seitherige Wohnung, Lit. B M 10, verlassen hat und jetzt Lit. B M. 64 in den Neuenbäuen wohnt.

Wernhard Dietz,

Stiefel-, Herrn- u. Damen-Schuhmacher.