Ausgabe 
20.2.1841
 
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194) Es sind mehrere alte Treppen zu ver- kaufen. Bei wem sagt Ausgeber d. B.

Zu vcrmtetben.

115) Elegante Maskenanzüge und Domino's sind zn billigen Preisen zu ver­leihen bei M. Heß.

182) Zn Lollar liegen bis Ende Mai l. Z. 600 ft. gegen gerichtliche Obligation, zusam­men, auch getrennt, zum Ausleihen bereit; Aus­geber d. B. und. Ludwig Crumbach zu Lollar sa­gen das Nähere.

176) Der bisher an einzelne Herrn ver- miethet gewesene untere Stock meines zweiten Hauses aus dem Seltersberg, bestehend in fünf Zimmern, Küche, Keller rc., ist gegen Ostern an eine Familie zu vermiethen.

Professor Dr. v. R i t g e n.

181) Ein gutes Triebviertel ist zu vermie- then, bei Spengler Koch auf dem Kreuz.

180) Auf dem Kreuz Lit B. 3Va 153. ist eine möblirte Stube mit Sopha versehen zu ver­miethen.

177) Auf dem Seltersweg Lit. C. M, 147 ist im mittleren Stock eine Familieuwohnung, be­stehend in 4 Zimmern, wobei sich eine sehr große Stube befindet, 2 Kammern, Küche, Keller, Holzstall, Mitgcbrauch der Waschküche, zu ver­miethen und am 1. Wai beziehbar, auf Verlan­gen auch schon früher.

194) Eine Stube ist zu vermiethen bei Gebrüder Heß.

199) Eine geräumige Familienwohnung, mit allen Bequemlichkeiten versehe», ist zu ver­miethen.

Vermischte Nachrichten.

135) Zur Verhütung von Gefahr auch für den diesjährigen,

Dienstag den 23. Februar l. Z. stattfindenden Maskenballe des hiesigen Gesell­schafts-Vereins die polizeilich unterstützt werbende Anordnung getroffen worden, daß die Chaisen von den neuen Bauen und der Schulstraße her am Gcsellschaftshaus an - und durch die Sonne abfahren, was hierdurch zur allgemeinen Kennt- niß gebracht wird.

Gießen den 19. Februar 1841.

Der Gesellschafts-Vorstand.

192) Ein Piano neuerer Art und vorzügli­cher Qualität wünscht sogleich zu miethen.

W. Magen.

__________________. Hierzu ein

202) 0rrlinifrl)e

Lebens - Versichernngs - Gesellschaft.

Die Berlinische Lebens-Versicherungs- Gesellschaft hat sich auch im Jahre 1840 des geregelten Wachsthums ihrer Geschäfte zu erfreuen gehabt, und kann daher den auf Lebens­zeit bei ihr Versickerten auch für dies Jahr eine günstige Dividende in Aussicht stellen.

Am Schluffe 1839 betrug die Summe sämmt- licker Versicherungen Drei Millionen und 22,400 Thaler unter 2644 Personen, und 32 Sterbfälle kamen mit 36,400 Tbalcrn zur Vergütung.

Zm Laufe des Jahres 1840 erfolgten Ver­sicherungs-Anmeldungen von 925 Personen mit der Summe von Einer Million und 15,700 Thalern Nach Abrechnung der Aus- geschiedenen, der abgelaufenen Policen, der Abgewiesenen und von 50 mit einem Kapitale von 42,900 Thalern versichert gewesenen Verstorbenen, ergibt sich ein reiner Zuwachs von 606 Personen mit 715,100 Thalern Hiernach bleiben Ende 1840 überhaupt 325 0 Personen mit Drei Millionen und 737,500 Thalern versichert.

Nach Ablauf des angetretenen Jahres wird mit der statutenmäßigen Vergütung von Dividen­den der Anfang gemacht werden.

Die Gesellschaft'wird in Kurzem eine neue Versicherungs-Art zur Wabl stellen, mittelst welcher der Versicherte sich selbst ein Kapital nach Ablauf vorbestimmter Zeit erwerben, oder im Falle seines frühen Ablebens seinen Erben hin­terlassen kann. Eine doppelte Versorgung wird hierdurch möglich gemacht, indem diese Versiche­rungen zugleich die Stelle einer Sparkasse für den Versicherten selbst vertreten. Das Nähere wird hierüber noch mitgetheilt werden.

Geschäfts - Programme, Antrags - Formulare und sonstige Erläuterungen sind die Herren Agen­ten der Gesellschaft, so wie der Unterzeichnete selbst, im Bureau Spandauerstraße M. 29, zu ertheilen stets bereit.

Berlin den 23. Januar 1811.

L o b e ck, General-Agent der Berlinischen Lebens-Versicherungs-Gesellschaft. * Vorstehende Uebersicht von der bisherigen Wirk­samkeit der Berlinischen Lebens - Versicherungs- Gesellschaft bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntniß.

Gießen den 31. Januar 1841.

Agent der Berlinischen Lebens - Verficherungs- Gesellschaft. >

I o h. Balth. Noll.

e Beilage.