Ausgabe 
20.2.1841
 
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Donnerstag den 29. April d. I., Vormittags 9 Uhr, bei unterzeichneter Gerichts­stelle anzuzeigen und zu begründen, auch sich über die vorgelegt werdenden Vergleichs-Vorschläge und den zu bestellenden Masse-Curator zu erklä­ren, als sonst es angesehen, als wenn ste dem Beschluß der Mehrheit der Gläubiger bei­getreten seyen und sofort das weiter Rechtliche verfügt werden wird.

Gießen den 4. Februar 1841.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller. L i m P e r t.

Besondere Bekanntmachungen.

155) Georg Wagner, Henrichs Sohn, zu Großenlinden hat sich freiwillig unter Cmatel seines Bruders Henrich Wagner daselbst gestellt, welches man mit dem Anfugen zur öffentliche» Kcnntniß bringt, daß er Rechtsgeschäfte ohne Zu­stimmung seines Kurators nicht abschließen kann. Gießen den 22. Zan. 1841.

Großh. Hess. Stadtgericht. M ü l le r.

183) An die Berichtigung der noch rück­ständigen Geldbeträge für am 27. November und 16. Dezember v. I. in den städtischen Waldun­gen ersteigtes Holz, wird hierdurch mit dem An­fügen erinnert, daß, falls nicht in den nächsten 8 Tagen die Zahlung erfolgt, mit dem gesetzli­chen Zwangsverfahren gegen die Dcbenten vorge­schritten werden muß.

Gießen den 16. Februar 1841.

Ter Stadtrcchner

R e r n.

Versteigerungen.

157) Auf freiwilliges Ansuchen des Bürgers und Schreiners Johannes Weber und dessen Ehe­frau dahier, soll das denselben zustchcnde Wohn­haus auf dem Neuenweg, neben Schuhmacher Scnsfelder, mit

5 Klftr. Grund,

Montag den 1. März, Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhaus, öffentlich meistbietend, unter den vorher zu eröffnenden Bedingungen, verstei­gert werden.

Gießen den 11. Februar 1841.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

172) Montag den 22- Februar d. I., Nach­mittags 2 Uhr und die folgenden Tage, sollen verschiedene, zum Nachlaß des Weißbinders Ru­dolph Petri dahier gehörige Mobilien, als aller­hand Hausrath, Weißbindergeschirr, Bettung und Weißzeug, Zinn, Kupfer und dergleichen, in der

Wohnung der Wittwe auf dem Astenveg, öffentlich a» den Meistbietenden, unter den im Termin bekannt zu machenden Bedingungen, ver- stcigerk werden.

Gießen den 10. Februar 1841.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller. Limpert.

187) Donnerstag den 1. April d. I. Näch- mittgs 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhans nachbemerkte, den Kindern des verlebten Bür­gers nnd Wirths Johann Philipp Schiefer, Phi­lipps Sohn, znstehende Immobilien, als:

1) Wohnhaus nebst einem zweistöckigen und einem einstöckigen Stall, mit 27 Klafter oder 8 Ruthen Grund und Höfchen, giebt 391 fr. Zins dem Fiskus, neben Buch­händler Heyer auf dem Neuenweg,

2) 404 H! Klafter oder 119 Ruthen Garten zwi­schen dem Mittel- und Wetzlarer Weg, zehntfrei,

3) 71 Klafter oder 21 Ruthen Garten am Hamm, 1. Kl. zehntfrci,

65 Klftr. oder 19 Ruth, das., zhtfr., i Kl.

4) 202 Klafter oder 59 Ruthen Wiese in der Stephansmark, zehntbar,

5) 616 Klafter ober 183 Ruthen Wiese an der Ochsenwiese am Stolzenmorgen, zhtfr. wegen Erbvertheilung, öffentlich meistbietend, unter den im Termin zu eröffnenden Bedingungen, versteigert werden.

Gießen den 16. Februar 1841.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

185) Das auf den Straßen von Gießen nach Großenlinden und von Kleinlinden nach der Äeufelsmuhle aufgearbeitete Pappelholz soll Montag den 22. d. M. versteigert, und der An­fang des Vormittags um 9 Uhr in der Pappel- Alste zwischen Gießen und Kleinlinden gemacht werden, sodann wird

Dienstag den 23- d. M. das auf der Straße von Gießen über Lollar nach Kirchberg bin auf­gearbeitete Holz versteigert und der Anfang des Vormittags um 9 Uhr an dem Gasthaus zum Pfau gemacht.

Gießen den 17. Februar 1841.

Der Großh. Hess. Provinzialbaumeister Hofmann.

203) Dienstag den 23. Februar d. Z., Vor­mittags 9 Uhr, sollen in der Behausung des Orts- cinnehmers Wißner zu Beuern,

14 Achtel Korn und

15 Hafer,

zur Gräflich Solms-Laubach'schen Rentei gehörig,