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schen den bekannten Gläubigern und dem Vater des Schuldners, nicht berücksichtigt werden können.

Gießen den 26. Juli 1841.

Großh. Hess. Stadtgericht.

Müller. Dr. Zimmermann.

1130) Johann Reitz V. und seine Ehefrau zu Dornholzhausen haben gegen eine am 24. März 1824 ausgestellte gerichtliche Schuld- und Pfandverschreibung ein Darlehn von 600 fl. bei dem Rathschöff Winkier zu Wetzlar ausge­nommen. Dieses Kapital ist an die Erben des Darleihers abgetragen worden; es kann aber die angeblich verlornePfandverschreibung von solchen nicht zurückgegeben werden, und werden daher alle, welche Ansprüche aus dieser Urkunde zu bil­den vermögen, hierdurch aufgesorderk, solche in dem auf

Montag den 22. November d. I., Vormittags, peremtorisch anberaumten Termin fogewiß dahier geltend zu machen, widrigenfalls solche für erlo­schen erklärt und die Löschung des Pfandrechts in dem Hypothekenbuch verfügt werden wird.

Atzbach den 6. August 1841.

Königl. Justiz-Amt.

Diestcrweg.

Versteigerungen.

1071) Da die bis jetzt angemeideten Forde- rungcn den 439 fl. betragenden Nachlaß des Hermann Oppermann dahier übersteigen, so werden alle Gläubiger auf

Donnerstag den 19. August d I-, Morgens 8 Uhr, zum Abschlüsse eines Arrangements zur Abwen­dung des Concurscs vorgeladen.

Gießen den 20. Juli 1841.

Großb. Hess. Stadtgericht. M alle r.

980) Domaüreu - Werkmrf in dein Ncntamic Hiessen.

Nach höchster Genehmigung, soll das vorma­lige Zollgebäude in Lollar, nach den Bestimmun­gen des Gesetzes vom 2 Juni 1821,

Freitag den 20. August dieses Jahres, Vormittags 10 Uhr, in dem Gebäude selbst versteigert werden.

Diese Hofraithe liegt an der durch Lollar sührenden Hauptstraße von Gießen nach Marburg und besteht, in einem im Jahre 1828 neu und solid erbauten zweistöckigen Wolmhause mit Km'c- stock, dem ehemaligen RevisionsschoppeN, Hokz-

stall, Waschküche und 189,7 Klftr., mit einer Mauer geschloßncn Hofraum; sie ist im Lollarer Flurbuch Seite 34 sub JVa 130 eingetragen und wird begrenzt: nördlich von der Hofraithe des Philipp Bicrau I., östlich von der oben erwähn­ten Hauptstraße, südlich von der Hofraithe des Friedrich Deibel II. und westlich stoßen die Grundstücke des Konrad Klippel, Henrich Moos und des Großh. Kamcral-Fiskus auf dieselbe.

Gießen am 5. Juli 1841.

Der Großh. Rentamtmann Schneider.

1151) Versteigerung von Straßen - und Brückenbau-Arbeiten.

Freitag den 20. August d. I., soll das Pla- niren der Straße in der Gemarkung von Grie­del auf Ort und Stelle, in mehreren Loosen, an die Wenigstsordernden versteigert werden, und nimmt diese Versteigerung Vormittags um 10 Uhr, an der Gambachcr Gränze, nächst der sogenann­ten Waschmühle, ihren Anfang.

Sodann wird an demselben Tage, Nach­mittags um 2 Uhr, die Maurerarbeit an den in den Gemarkungen von Gambach, Griedel und Butzbach zu erbauenden Brücken und Durchlässen, fütvie. die Lieferung des hierzu erforderlichen Mau­ersandes, in dem Gemeindehaus zu Griedel un­ter den alsdann bekannt zu machenden Bedin­gungen, in schicklichen Abtheilungen vcraccordirt werden, welches man hierdurch zur öffentlichen Kenntniß bringt.

Gießen den 9. August 1841.

Ter Gr. Kreisbaumeister. Müller.

1110) Montag den 16. l. M., Nachmittags um 2 Uhr, sollen in dem Hause der Frau Fcl- sing's Wittwe ans dem Seltersweg mehrere, zum Nachlaß der Frau Secretär Dornseiff gehörige Gegenstände, namentlich: ein Clavier, Kommoden, Stühle, Klciderschränkc, Bcttwcrk, Küchenge- räthschasten rc , meistbietend gegen baare Zahlung versteigert werden.

1154) Montag den 16. l. M., Nachmittags nm 3 Uhr, soll die Hafererndte auf dem Halm von dem, den Erben der verstorbenen Bauinspcctor Fcrber's Wittwe zustehenden, zwei Morgen haltenden Acker am Krofdorfcr Weg, gegen baare Zahlung versteigert werden. Liebhaber wollen sich an der Lahnbrücke einfuifcfn.

Gießen den 12. August 1841.