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1740) Bei Unterzeichnetem ist zu haben:
ein kleiner Comptoir-Kalender.
Preis: ausgezogen 6 fr., unaufgezogen 4 fr.
G D. Brühl I.
Zu vermiethen.
1724) 400 fl sind in hiesige Stadt gegen gerichtliche Obligation auszuleihen. Näheres bei Ausgeber dieses Blatts.
Vermischte Nachrichten.
1651) Um vielseitig an mich ergangenen Wünschen zu begegnen, habe ich mich entschlossen, neben meiner dahier bestehenden Verlags- nnd Sortiments-Buch- hattdlmr^, eine
..Allgemeine Bücher - Auc- tions - Anstalt66
zu begründen. Die hiesige Stadt bietet als Universität zur Verwerthnng ganzer Bibliotheken, wie anch einzelner guter Werke eine besonders günstige Gelegenheit dar. Wer daher hiervon Gebrauch zu machen wünscht, beliebe sich in portofreien Briefen an mich zu wenden, und der billigsten Bedingungen gewärtig zu sein. Jährlich werden, je nach dem vorhandenen Material und imd) vorheriger thätiger Verbreitung der Cataloge, mehrere solche Auktionen stattfinden, es ist jetzt schon ein bedeutender Vorrath von guten Werken zu einer Auktion vorhanden.
Gießen den 24. November 1841.
B. C. Ferber,
Universitäts - Buchhändler.
1715) (?üt gesitteter junger Mensch von 14 bis 16 Jahren, der gut lesen und schreiben und sogleich eintreten fanit, wird unter sehr annehmbaren Bedingungen in eine frequente Post- und Gasthalterci gesucht. Näheres sagt die Redaction.
1726) Ein braver Bursche, der die Wartung der Pferde versteht und in der Oeconomie bewan« dert sein muß, wird in Dienst gesucht. Ausgeber dieses sagt wo?
1737) Tin junger Mensch wünscht einen Theil- haber an einer englischen Stunde. Derselbe ist jedoch noch Anfänger in dieser Sprache.
1730) Es sucht ein junger Mensch unter billigen Bedingungen möglichst bald als Schreiber beschäftigt zu werden. Wer? sagt Ausgeber dieses Blatts.
1731) Offene Lehrlingsfielle.
In einem auswärtigen Fabrik-Geschäft ist eine Lehrlingsstelle zu besetzen durch
I. G. A p p e l.
1747) Mit Bezugnahme auf die Bekanntma- chung in M, 44 dieses Anzeigeblatts wird bemerkt, daß eine bedeutende Anzahl von Erzeugnissen weiblichen Kunstfleißes für eine, zum Besten der Kleinkindcrschule zu veranstaltende, Berloosung, an Fräulein Henry abgeliefert worden ist, daß diese Gegenstände in der Wohnung derselben, im El« wertischen Hause vom 12. d. M. an 7 Tage lang zur Einsicht offen liegen, und daselbst Loose, das Stück für 12 fr, in Empfang genommen werden können.
Gießen den 8. November 1841.
Für den Vorstand Dr. Engel.
1736) Ein hölzerner, mit Silber beschlagener Pfeifenkops mit Rohr, ist in hiesiger Stadt am 9. d. M. verloren gegangen. Der redliche Finder wird ersucht, solche gegen eine angemessene Be« lohnung an die Erpedition dies. Bl. abzugcben.
1721) Die unterzeichnete Ehesrau des Schlossermeisters Lang dahier, findet sich veranlaßt, hiermit öffentlich bekannt zu machen, daß sie für alle Schulden, die ihr Ehemann machen wird, nicht mehr haftet und solche aus ihrem Geschäfte nicht mehr berichtiget werden. Sie ersucht deshalb Jedermann und namentlich alle Wirthe, ihrem Manne unter keinerlei Bedingungen mehr zu borgen und nichts mehr von ihm anzukauseu. Zugleich bemerkt sie, daß das Geschäft durch ihren Sohn betrieben wird.
Gießen den 9. December 1811.
Schlosser Lang's Ehefrau.
1729) M 67 hat das G-artenhaus gt« wonnen. Augttst Rcinäcker.
1728) Der Vorstand des Liederkranzes hält es für seine Pflicht, einem hiesigen verehelichen Publikum anzuzeigen, daß in dem am vorigen Sonntag zur Anschaffung eines LutherbildcS gegebenen Concerte 540 fl. eingegangen sind, welche, nach Abzug von 24 fl. 18 fr Unk sten, im Ganzen also 315 fl- 42 fr. bei hiesiger Spar- nnd Leihkasse bis aus Weiteres augel-gt sind.
Wir werden jetzt Unverweilt die nöthigcn Schritte zur Anschaffuüg des BildeS thun.


