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soll Montag den 12. Zull d. I-, Nachmittags um 2 Uhr, auf dabicsigem Rathhause versteigert werden.
Gießen den 21. Zürn 1311.
Großh. Hess. Stadtgericht. Dr. Zimmermann.
790) Auf freiwilligen Antrag des Bürgers und Ragelschmieds, Philipp Andreas Lenz dahier, soll dessen Wohnhaus, Scheuer und Stall mit Hofarund 26 Klftr. 14 Sch. haltend , neben Gottfried Keil in der Marktstraße, zieht 52 kr. Zins dem Kirchenlastcn,
Montag den 12. Juli l. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dahicsigem Nathhause meistbietend, unter den vorher bekannt zu machenden Bedingungen, versteigert werden.
Gießen den 26. Mai 1841.
Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.
980) Domainen - Verkauf
in dem Nentumte «Hiessen.
Nach höchster Genehmigung, soll das vormalige Zollgebäude iw Lollar, nach den Bestimmungen des Gesetzes vom 2. Zuni 1821,
Freitag den 20. August dieses Jahres, Bormiltags 10 Uhr, in dem Gebäude selbst versteigert werden.
Diese Hofraithe liegt an der durch Lollar führenden Hauptstraße von Gießen nach Marburg und besteht, in einem im Jahre 1828 neu und solid erbauten zweistöckigen Wobnhause mit Knie- stock, dem ehemaligen Revisionsschoppen, Holz- stall, Waschküche und 189,7 Klftr., mit einer Mauer geschloßnen Hofraum; sie ist im Lollarer Flurbuch Seite 34 sub JV6. 130 eingetragen und wird begrenzt: nördlich von der Hofraithe des Philipp Lierau I., östlich von der oben erwähnten Hauptstraße, südlich von der Hofraithe des Friedrich Deibel II. und westlich stoßen die Grundstücke des Konrad Klippel, Henrich Moos und des Großh. Kameral-Fiskus auf dieselbe.
Gießen am 5. Juli 1841.
Der Großh. Rentamtmann Schneider.
989) Auf die künftigen Montag den 1£. Juli, Bormittags 9 Uhr, anberaumte Oelversteigerung für die städtischen Laternen wird hiermit noch besonders aufmerksam gemacht.
Gießen am 9. Juli 1841.
Der Bürgermeister S ch neider.'
937) Donnerstag den 15 Juli d. I. und die folgenden Tage, von Bormiltags 8 und Nachmittags 2 Ubr an, ssües diejenigen Gegenstäude, welebe wegen rückständiger Domanialgefälle für Großh. Rentamt dahier gepfändet morden sind, auf dahiestgem Nathhause meistbietend versteigert werden, und zwar:
1) wegen 8 fl. 32 fr. 1 Kommode und 1 Tisch.
2) „ 62 „ 52 „ 1 Ochs und 1 Kuh.
3) „ 19 „ 42 „ 2 Schränke, 1 Kommode
uiio 1 Tisch.
4) „ 8 „ 46s „ 1 Schwein.
5) „ 107 " 29 „ 2 Pferde, 3 Kühe, 4
Schweine, 1 Wagenund 1 Schrank.
6) „ 24 „ 7 „ 1 Schrank, 1 Kommode
und 1 Tisch.
7) „ 118 „ 32 „ 2 Kühe, 2 Schränke,
2 Kommode u. 1 Spiegel
8) „ 38 „ ,, n 1 Kuh.
9) „ 6 „ 22 „ 1 Schrank u.lKommode.
10) ff 8 „ 55 ff 1 Kuh.
11) „ 20 „ 52 „ 1 Kub.
12) „ 9 „ 42 „ 1 Schrank und 1 Tisch.
13) „ 27 „ 15 „ 1 Kub.
14) „ 9 „ 32 rf 1 Kommode, 1 Tisch und
3 Stühle.
15) „ 10 „ 32 „ 1 Kuh.
16) „ 26 fl. 2 fr. 1 Ochs.
17) „ 2 „ 58 „ 1 Kommode.
18) 3 „ 59 „ 1 Kommode.
19) „ 3 „ 55 „ 1 Schrank U.lKommode.
20) ff tf ft 26j ff 1 Tisch.
Gießen den 1. Juli 1841.
Ter Domänenbote Dauernhei m.
973) Fruchtversteigerung.
Bon den Fürstlichen Fruchtvorräthen kommen zur Bersteigerung: .
1) Montag den 12. Juli, Vormittags 10 Uhr, vom Speicher zu Lich, 100 Malter Korn und 40 Malter Gerste;
2) Dienstag den 13. Juli, Vormittags 10 Uhr, in des Krone zu Niederweistl, vom dasi- gen Speicher, 200 Malter Korn und 130 Malter Hafer;
3) Mittwoch den 14 Juli, Vormittags 10Uhr, in der Burg zu Södels vom dasigen Speicher: 60 Malter Korn*und 80 Malter Hafer.
Lich den 5. Juli 1841.
Kratz.


