Ausgabe 
6.11.1841
 
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auf Montag den 8. November d.J., Nachmittags 2 Ubr, auf dahiesigem Nathhause bestimmt worden ist- Die Steiglustigen werden daher eingeladen, sich in dem genannten Locale um die bestimmte Stunde einzufinden, um auch die vorher bekannt gemacht werdenden Bedingun­gen zu vernehmen.

Gießen den 4. November 1841.

G. F. Heyer, Vater.

1528) Ich beabsichtige, nachbemerkte, mir ge­hörige Grundstücke, als:

1) 138 Klftr. oder 40 Ruth. Acker auf der großen Weide, neben Christian Bieber und Philipp Lotz, zehnlfrei;

2) 132 Klflr. oder 39 Ruth, daselbst, an Ludw. Melchior Kämmerer, zhntfr.;

3) 1692 Klftr. oder 489 Ruthen Acker zwischen dem Mittelweg und der Chaussee, neben C. Koch und I. B. Müller;

4) 279 Klftr. oder 81 Ruth. Acker auf der Warth, neben Wilh. Weidig's We.;

5) 431 Klftr. oder 125 Ruth. Acker auf der Rothhvhl, neben Andr. Weidig;

8) 164 Klftr. oder 48 Ruth. Acker in dem Heegstrauch, an Philipp Möhl und L. A. C. Zimmermann;

7) 484 Klftr. od. 142 Ruth. Wiese daselbst;

8) 304 Klftr. oder 88 Ruth. Acker auf der großen Weide, an Christian Löber und Moritz Hering;

9) 314 Klftr. oder 86 Ruth. Wiese in der Speck, am Taubenacker (Wiesecker Gemarkung);

10) 510 Klftr. oder 152 Ruth. Wiese auf der Ursulum (Wiesecker Gemarkung), Mittwoch den 10. November, Nachmittags 2 Uhr,

auf dahiesigem Rathhause, öffentlich dem Meistge­bote auszusetzen.

Gießen den 26. October 1841.

Löber, Hofgerichts-Advocat.

1542) Bücherversteigerung.

Mit der schon angezeigten Bücherversteigerung im Hering'schen Hause in den Neuenbäuen, wird Montag den 8. d. M., Mittags um 2 Uhr, der Anfang gemacht, und sind Cataloge zu haben bei Chr. PH. Bogel, wohnhaft bei Hrn. Balth. Kann auf dem Neuenweg.

Gießen im November 1841.

Feilgebotene Sachen.

1556) Perlen-Thee in | und j LPäckchen, ä 2 fl. 40 fr. per S bei

I. G. Appel.

1565) Piano-Fvrte's und Claviere sind zu vermiethen oder zu verkaufen in Lit. A M 18 an der Stadtkirche.

1552) Zwei kleine eiserne Drehbänke (von welchen die Eine ganz neu ist), von der besten Construction, sind bei Unterzeichnetem, da die­selben für Maschinen-Arbeiten zu schwach erschei­nen, aus freier Hand zu verkaufen.

L. Jungk, Mechanikus.

1555) Chemisch fabricirte Spardochte empfiehlt I. G. A p p e l.

1527) Stickereien,

besonders Hamburger-, Zephyr- und Terno-Stick- wolle, Seiden-, Leinen-, Baumwollen- und Bör- sen-Stramin, Stick-, Strick- und Häkelseide, Gold-, Silber-, Stahl- und farbige Perlen, Chenillen mit und ohne Draht, sehr schöne an­gefangene Pantoffeln und Hosenträger, Stickmu­stern, Häkelnadeln, Perlenseide und alle sonst hierin einschlagende Artikeln, empfehlen in neuer und bester Auswahl und billigst gestellten Preisen Gebrüder Heß, an der Schloßgasse.

1566) Gute, saubere Sopha's sind zu ver- mielhen oder zu verkaufen bei

M a r g u t h, an der Kirche.

1557) Bremer Cigarren

in sehr schön getigerter Waare empfiehlt I. G. A p P e l.

1550) Bettfedern, Flaumen, Barchent, Zwilch, Leinen- und Baumwollen-Bettzeug empfehlen in guter Auswahl zu den bil­ligsten Preisen

Gebrüder Heß,

an der Schloßgasse.

1567) Spiegel-Lager.

Eine bedeutende Auswabl von Spie­geln, besonders große, mit sehr geschmack­voll und gut gearbeiteten Rahmen, empfehle ich, und bemerke zugleich, daß ich auch Gläser ohne Rahmen abgebe.

H. .Hochftätter.

Literarische Anzeige.

1545) In unserem Verlage ist so eben neu erschienen:

Bender, vr. I.H., das Lotterierecht, 2te vermehrte und verbesserte Auf­lage. gr. 8. broschirt 1 fl. 48 fr.

Rojesen. Handbuch der römischen An­tiquitäten, nebst einer kurzen römischenldteraturgeschichte, aus