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jedoch seit 12 Jahren abwesenden Schwager An« dreas Sell indessen nur Privatquittung aufgelegt, und um Löschung der deßhalbigen Hypothek gebeten.
Der genannte Andreas Sell wird daher, da dessen Aufenthaltsort unbekannt, hiermit öffentlich aufgefordert, seine Ansprüche wegen der obigen Herausgift so gewiß bis zum Termin
Freitag den 19. März d. I.,
Morgens 9 Uhr, vor unterzeichnetem Gericht anzumelden und zu begründen, als sonst die Löschung der fraglichen Hypothek bewirkt werden wird.
Marburg den 19. Januar 1841.
Kurfürstlich Hess. Landgericht. Hille.
vt. Schmidt.
69) Der Handelsmann Nehm Hörter in Schweinsberg hat angezeigt, daß er sich in Folge der Unbeitrcidlichkeit eines Theils seiner Forderungen außer Stand befinde, seine Gläubiger zu befriedigen. Es ist deßhalb zum Versuch einer gütlichen Uebereinkunst der Gläubiger Termin auf Donnerstag den 11. Februar l.J.,
Morgens 11 Uhr, bezicll, worin dieselben ihre Forderungen vorläufig anzumelden und die etwaigen 'Leweisurkunden vorzulegen haben. Ausbleibende Gläubiger werden als dem Beschlüsse der Mehrheit bei- lretend angesehen werden und dient zugleich zur Nachricht, daß dem Nehm Höxter vorläufig jede Disposition über sein Vermögen untersagt ist.
Kirchhain den 2. Januar 1841.
Kurfürstliches Justizamt.
Schüler.
vdt. Justi.
Versteigerungen.
141) Montag den 22. März b. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus das nachstehend näher beschriebene, dem gewesenen Großherzogl. Hosgerichts - Advokaten Adolphi zustehende
y3 Wohnhaus, Anbau und Holzschoppen, giebt 1 fl. 12 fr. Zins dem Fiscus, enthält 10 Klftr. Grundfläche, am Canzleiberg ( % besitzt der Großh. Geheime Justizrath v. Helmolt),
im Wege der Hülfsvollstreckung, öffentlich an den Meistbietenden, unter den im Termin bekannt zu machenden Bedingungen, versteigert werden.
Gießen den 29. Januar 1841.
Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.
142) Montag den 22. März l. I., Nachmittags 2 Uhr, soll der dem Ludwig Betzberger dahier gehörige Garten
94 Klftr. Ackergarten auf der Weißerde, y23rz y24r Kl., zehntfrei,
im Zwangswege, öffentlich meistbietend, auf dahiesigem Nathhaus versteigert werden.
Gießen den 14. Januar 1841.
Großh. Hess. Stadtgericht.
Müller.
130) Montag den 15. Februar d. I., Vormittags 10 Uhr, werden im Gasthaus zum Blankenstein dahier,
40 Malter Korn und
200 Malter Hafer
öffentlich an den Meistbietenden versteigert und bei annehmbaren Geboten der Zuschlag sogleich ertheilt. Gladenbach den 31. Januar 1841.
Großherzogl. Hess. Rentamt.
v. Gehren.
Feilgebotene Sachen.
137) Bremer Cigarren
in sehr vorzüglich abgelagerten Qualitäten und verschiedenen Preisen, bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung und mache zugleich auf einen
ßsSäar Pariser Schnupstaback aufmerksam.
I. G. Appel.
129) Mehrere Sorten Mainzer Stühle mit geflochtenen Sitzen, das halbe Dutzend /WL zu 14, 15 u. 16 fl., sind stets vorräthig zu haben und in Bezug auf dauerhafte Arbeit und schöne Facon zu empfehlen.
H. H o ch st ä t t e r.
138) Spardochte, chemisch fahrtcirt, zu allen Lampen, empfiehlt
I. G. Appel.
126) Handschuhe, für Damen, lange und kurze glace, auch lange und kurze seidene.
Handschuhe, für Herren, einfache, doppelte, auch mit Wolle gefütterte baumwollene; glace; auch weiße und farbige hirschlederne.


