Ausgabe 
5.6.1841
 
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pro 1841/42 nochmals und zwar auf Montag bett 12. Zuli d. I., Morgens 8 llbr, zurückgesetzt werden. Gießen den 4. Juni 1841.

Der Bürgermeister Schneider.

802) Das Heugras von den städtischen Wiesen soll Dienstag und Mittwoch den 15. und 16. Juni l. I., von Morgens 8 lldr anfangend, an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden.

Den ersten Tag werden versteigert: die Oberamtmannswiese, die Wiesen am ehemali­gen kleinen und oberhalb des großen Steinwegs und die an der neuen Straße vor dem Neuen­weger Thore gelegenen; die Wieseckbösehuugen von der Wieseckbrücke bis an den Garten des Gastwirths Ferber, die Wiesen an der Lahn, in der Nähe des Neustädter Thors, die Wiesen am Heuchelheimer Weg, die große und kleine Weide, die Wiesen am Fürstenbrunuen, die 6 Wiesenviertel an der alten Steinbacherstraße, 5 Wiesenviertel hinter der Plocksbrücke, noch ver­schiedene einzelne Wiesenviertel und die Wiesen im Heegstrauch.

Den zweiten Tag werden versteigert: die Ochsenwiesen, die Wiesen am Nödcher Wege, die Wüstungsstücke im Stolzenmorgen, die Wie­sen an der Grünberger Straße, links die Hap- pelswiesen, die Oberförsterswiese, die Wiesen in dem Altentisch, die ehemalige Försterwiese von Döll und die Besoldungswiese des Forstschützen Nikolaus.

Der Anfang der Versteigerung ist deu er­sten Tag am Neuenweger Thore und den zweiten Tag auf den Ochsenwiesen.

Gießen den 2. Juni 1841.

Der Bürgermeister Schneider.

801) Nachstehende Arbeiten zur inneren Vol­lendung des Leichenhauses, nämlich:

) Zimmerarbeit zu 40 59

b) Maurerarbeit zu 61 50

c) Schreinerarbeit zu .... 105 10

d) Schlosserarbeit zu .... 76 24

e) Glaserarbeit zu 52 3

f) Weißbinderarbeit zu ... . 70 4

ss) Tapezierarbeit zu 39 17

h) Spenglerarbeit zu .... 92 20

i) Lieferung von Bettwerk und

Weißzeug zu 32 17

k) Lieferung von porzelllainernen

Gefäßen zu 4

1) Mechanische Arbeiten zu . . 50

m) Dachdeckerarbeit zu . . . . g

sollen Mittwoch den 9. Juni d. I., Vormittags 7 Uhr, auf der Bürgermeisterei dahier an den Wenigstfordernden hersteigert werden.

Gießen den 2. Juni 1841.

Der Bürgermeister Schneider.

814) Versteigerung von Bauarbeiter).

Kommenden Freitag, den 11. d. M., des Vormittags um 10 Uhr, sollen auf dem Bureau des Unterzeichneten, die diesjährigeu Unterhal- tuugöarbeiten au den Cenkralgebäuden dahier, an die Wenigstfordernden öffentlich versteigert werden.

Die Voranschläge und Versteigerungsbedin- gungeu liegen deu Steiglustigen in erwähntem Local zur Einsicht offen.

Nach dem Voranschlag betragen die Arbeiten: fl. fr. die Maurerarbeit 49 02

Zimmerarbeit 43 24

Schreinerarbeit 53 30

Schlosserarbett 2 04

Glaserarbeit 37 15

Weißbinderarbeit 132 12

Gießen den 4. Juni 1841.

Der Großh. Hess. Provinzialbaumeister H 0 f m a n n.

819) Herrgrasverstekgerung

bei dem Renramte Gießen pro 1841.

Die Versteigerungen des Heugrases von nach­benannten herrschaftlichen Wiesen werden in fol­gender Ordnung nach den bekannten Loosabthei- lungen vorgenommen:

1) Montag den 14. Juni, Vormit­tags 10 Uhr,

in der Behausung des Wicsenwärters Walter zu Daubringen:

26 Morgen, die Sorauwiese;

2) Mittwoch den 16. Juni, Vormit­tags 10 Uhr,

13 Morgen, der Weidenstrauch, auf der Wiese selbst, unter der Neumühle und

2 Morgen int Heßler;

3) Freitag den 18. Juni, Vormittags

10 Uhr,

auf Cent Gemeindehause in Königsberg,

48 Morgen, in Königsberger Gemarkung zerstreut liegende Wiesen;

4) Montag den 21. Juni, Vormittags 9 Uhr,

in dem Schiefer'fchen Hause in Wieseck, 114 Morgen, die Auwiese;

5) denselben Tag, Nachmittags 2 Uhr,

bei dem Gasthause zum Pfau dahier,

141 Morgen, ans der Weid-, Burg- und Ochsenwiese;