Ausgabe 
3.4.1841
 
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über die rövgetcgt werdendes Vergleichs-Vorschläge und de« zu bestellenden Maffe-Curator zu erklä­ren, atö sonst es angesehen, als wenn sie dem Beschluß der Mehrheit der Gläubiger bei# getreten sehen und sofort das weiter Rechtliche verfügt werden wird.

Gießen den 4. Februar 1841.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller. L i m p e r t.

461) Alle, welche Forderungen oder sonstige Ansprüche an den Nachlaß des Bürgers und Glasermeisters Johannes Bierau und dessen Ehefrau, Susanne, geborne Müller dahier, bilden zu können glauben, werden aufgefordert, solche sogewiß im Termin:

Dienstag den 27. April tz.J., Vormittags, bei unterzeichneter Gerichtsstellc anzuzeigen, als sie sonst bei dem aufznnehmenden Inventar un­berücksichtigt bleiben werden.

Gießen de« 31. März 1841.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller. L i m p e r t.

462) Forderungen an den Nachlaß des Kauf­manns Wilhelm Stein sind sogewiß binnen 14 Tagen dahier geltend zu machen, als sie sonst hier nicht berücksichtigt werden können.

Gießen den 23. März 1841.

Großh. Hess. Stadtgericht.

Müller. H aberkor n.

Versteigerungen.

460) Montag den 19. April d.Z.,. Nachmit­tags 2 Uhr und die folgenden Tage, sollen in der Wohnung der Johannes Bierau's Wittwe in der Flügelsgasse dahier, sämmtliche zu deren Nachlaß gehörige Mobilien, bestehend in

Hausrath, Bett- und Weißzeug, Weibsklei­dern, allerhand Küchengcräthe und dergl., gegen baare Zahlung öffentlich an den Meistbie­tenden versteigert werden, sodann

Montag den 5. April d. I., Nachmittags 2 Ubr, sollen nachstehende zum Nachlaß des Bürgers und Glasermeisters Johannes Bierau dahier gehörigen Güterstücke, als:

j) 136 Klftr. Garten am Nahrungsberg, H., j4. Klaffe, zehntfrei;

2) 102 lH Klftr. Garten auf dem Sandfeld, i'l., z2. Klaffe, zehntftei,

zur diesjährigen Benutzung, auf dahiesigem Rath- Hause an den Meistbietenden, unter den im Ter­min bekannt zu machenden Bedingungen, und

Montag den 3. Mai d. I., Nachmittags 2 Uhr,

dieselben oben erwähnten Grundstücke, sowie die nachstehenden Gebäulichkeiten, als:

1) 9 Klftr. Wohnhaus mit Grund in der Flügelsgaffe;

2) 122 Klftr. Wohnhaus mit Gärtchen daselbst,

öffentlich an den Meistbietenden, unter den im Termin bekannt zu machenden Bedingungen, ver­steigert werden.

Gießen den 1. April 1841.

Großh. Hess. Stadtgericht.

Müller. Limpert.

436) Nachstehende Grundstücke der Philipp Petri's Kinder dahier, als:

1) 330,9 Klftr. oder 97,7 Ruthen Acker in der Schwarzlach;

2) 343,4 Klftr. oder 31,H Ruthen Wiese rechts am Steinweg, sollen Montag den 5. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhause öffentlich meistbietend auf ein Jahr verpachtet werden.

Gießen den 30. März 1841.

Großh. Hess. Stadtgericht.

Müller,

408) Arbeitsversteigerung.

Mittwoch den 7. April d. I., Vormittags um 10 Uhr, sollen in der Geschäftsstube des Un­terzeichneten die Arbeiten zur Erbauung eines Gymnasiums dahier, wozu die Nisse, Voranschläge und Versteigerungsbedingungen bereits zur Ein­sicht offen liegen, an die Wenigstforderndeit ver­steigert werden. Die Steiglüstigen haben eine Bescheinigung beizubringen, haß sie */6 der Steig­summe als Caution stellen können.

Die Arbeiten sind veranschlagt:

fl. fr.

Die Maurerarbeit zu ..... . 9631 30

Steinhauerarbeit zu .... 2823 6

Zimmerarbeit zu...... 4935 55

Dachdeckerarbeit zu..... 1494 45

Schrciuerarbeit zu ..... 2386 51 Schlosserarbeit zu.....2014 2

Glaserarbeit zu...... 805

Weißbinderarbeit zu .... 1707 30

Speuglerarbeit zu .... . 144 54

Gießen den 25. März 1841.

Der Großh. Hess. Provinzialbaumeister Hofmann.

443) Montag den 5. April d. I., Nachmit­tags 2 Uhr, sollen in dem Gartenhause des Herrn G. Fr. Heyer, Vater, verschiedene Gegen­stände, als: Tische, Bänke und dgl. mehr, meist­bietend versteigert werden.

Gießen den 2. April 1841.